Flirten: Die besten Tipps

von: , 29. März 2010

Die Franzosen tun es schon morgens bei Croissant und Café au lait. Die Italiener sind sowieso allzeit bereit. Nordlichter dagegen brauchen etwas Nachhilfe. Die Rede ist: Vom Flirten. Flirt-Coach Lisa Fischbach und Holger Lendt geben wertvolle Tipps rund um das knisternde Spiel zwischen Mann und Frau.

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La dolce vita

Ein charmanter Augenaufschlag, ein anerkennender Blick, ein freundliches Lächeln – grundsätzlich ist die Sprache des Flirtens so einfach wie universell. Ein Flirt ist wie Mousse au chocolat: Leicht, süß und rettet jeden noch so stressigen Tag. Das wissen die flirty Italiener und Franzosen ganz genau – und lassen deshalb auch keine Gelegenheit aus, la dolce vita zu leben. Der attraktive 30jährige schäkert mit der 80jährigen Bäckersfrau, die aparte Brünette lässt ihren Charme spielen, um den Strafzettel zu umgehen.

Ich will doch nur spielen…

Das Wunderbare: Flirten ist ein Spiel, aus dem Sie mit unseren Tipps immer als Gewinner und niemals als Verlierer herausgehen. Die goldene Regel: “Haben Sie Spaß!”, rät Flirt-Coach Lisa Fischbach. “Eine Flirtsituation kann nur entstehen, wenn zwei Menschen einander locker und fröhlich begegnen.” Jedwede Strategie erstickt den neckischen Dialog im Keim, denn der Flirt lebt von Spontaneität. “Verstellen Sie sich nicht, um dem anderen zu gefallen. Wer bei sich bleibt, wirkt selbstbewusst und entspannt – die besten Startbedingungen für einen gelungenen Flirt.”

Voller Körpereinsatz

Viele Menschen lassen sich von dem Gedanken einschüchtern, abgewiesen zu werden. Diese Angst ist unbegründet: “Nutzen Sie Ihre Körpersprache, um Ihre Botschaft zu senden – und achten Sie auf die Signale Ihres Gegenübers!”, rät Lisa Fischbach. Wichtig ist der Blickkontakt. Ihre Augen sprechen die Einladung aus, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Wenn die Blicke sich treffen, schmücken Sie es mit einem kleinen Lächeln. Wird auch das erwidert, hat der Flirt freie Bahn. Eine zugewandte Haltung, ein intensiver Blick, eine flüchtige Berührung – unsere Mimik und Gestik verrät Sympathie und Interesse. Wer diese bewusst einsetzt und wahrnimmt, kann seine Attraktivität für den anderen steigern und auch die Signale des anderen richtig deuten.

Der erste Eindruck besteht zu 93% aus Körpersprache

Und wie können wir verbale Ladehemmung umgehen? Augen und Ohren auf: Sie sind umgeben von unzähligen Gesprächsthemen! Schmeicheln Sie Ihrem Gegenüber doch mit einem kleinen Kompliment wie “Du hast ein ansteckendes Lachen, gefällt mir!” oder “Tolle Schuhe!” Wer einer charmanten Äußerung noch eine Frage anschließt, liefert die beste Vorlage für eine angeregte Konversation. Unser Tipp: Beweisen Sie sich als aufmerksamer Zuhörer! Allzu tiefgründig muss Ihr Gespräch jedoch nicht verlaufen. “Entscheidend ist nicht unbedingt, was wir sagen, sondern wie wir es sagen“, bestätigt Holger Lendt. “Der erste Eindruck besteht zu 93 Prozent aus Körpersprache, Mimik und Gestik. Sie punkten beim Flirten also immer als Gesamtpaket.”

Übung macht den Meister

Flirten kann man bei jeder Gelegenheit: An der Supermarktkasse, in der Kaffeeküche im Büro, beim Telefonieren. Genießen Sie das unverfängliche Spiel mit Blicken und Worten, das den Alltag versüßt und die Laune hebt. Spätestens, wenn ein besonderer Mensch Ihren Weg kreuzt, wird sich Ihre neue Offenheit auszahlen.

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