Frau prüft im Spiegel ihre Attraktivität

Attraktivität: Darum betrifft das äußere Erscheinungsbild jeden

von: ElitePartner Redaktion , 15. Februar 2018

Wenn die Partnersuche über einen längeren Zeitraum erfolglos verläuft, zweifeln viele Singles als erstes die eigene Attraktivität an. „Bin ich überhaupt attraktiv genug?“ „Naja, allem Anschein nach nicht so sehr“, lautet womöglich eine erste Antwort. Doch so einfach ist das nicht, denn der Reiz hört nicht bei der Kleidergröße oder der Frisur auf. Sie ist mehr als nur Fassade – wie Ihnen auch unser ElitePartner-Test zum Thema zeigt.

Wer bestimmt, was Attraktivität ist?

Schönheit liegt vor allem im Auge des Betrachters. Eine allgemeingültige Definition zur eindeutigen Bestimmung gibt es auch trotz vorherrschender Schönheitsideale nicht. Der Begriff Attraktivität stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt so viel wie „anziehen“. Genau hierin liegt der Kern des Themas: Menschen, die auf andere Menschen anziehend wirken, sind attraktiv. Doch was heute als besonders schön gilt, muss nicht schon immer anziehend gewesen sein. Denn die äußere Erscheinung unterzieht sich in vielen Aspekten einem kontinuierlichen Wandel. Als hierzulande noch Kaiser und Könige regierten, entsprachen Frauen

mit heller Haut und weiblichen Rundungen dem Schönheitsideal. Die Bauern auf dem Feld hingegen, die den ganzen Tag in der Sonne arbeiteten, waren dunkel und dünn und somit nicht sehr attraktiv. Die Frage: „Wie attraktiv bin ich? “ wird also immer auch an den vorherrschenden kulturellen Maßstäben gemessen. Die auf Zeit manifestierten Schönheitsideale üben zu jeder Zeit Einfluss auf die Partnerwahl aus.

So beeinflusst Attraktivität die Partnerwahl

In unserer ElitePartner-Studie gaben etwa sechs von zehn Männer und Frauen an, dass gutes Aussehen wichtig für ihre Partnerwahl sei. Für all jene, die ihre eigene Attraktivität als nicht besonders befriedigend einstufen, gibt es aber keinen Grund zur Sorge. In der besagten Studie zu den Auswahlkriterien bei der Partnerwahl kamen Treue, Warmherzigkeit und Humor auf Platz 1 bis 3. Vor allem Humor nehmen Studienteilnehmer als besonders attraktiv wahr. Es ist also nicht so, dass sich die Anziehung gegenüber einer Person, alleine auf deren hübsche Hülle stützt. Bei der Beantwortung der Frage „Wie attraktiv bin ich?“ gilt es, tiefer zu blicken und neben optischen Reizen wie Figur und Fingernägeln auch Charaktereigenschaften auf die Liste der eigenen Pluspunkte zu packen. Darüber hinaus spielt bei der Attraktivität des zukünftigen Partners auch der Beruf eine nicht unwesentliche Rolle. In unserer ElitePartner-Studie gaben fast die Hälfte der Männer an, Ärztinnen besonders attraktiv zu finden, mehr als die Hälfte der befragten Männer fanden den Beruf der Krankenschwester attraktiv. Frauen hingegen haben laut ElitePartner-Studie eine besondere Schwäche für Handwerker, 42 Prozent empfinden diesen Beruf als attraktiv.

Attraktivität wird von Schönheitsidealen der Medien beeinflusst

In den westlichen Industrienationen suggeriert vor allem die Werbung, dass vor allem sehr schlanke Frauen besonders attraktiv seien. Dass diese medialen Einflüsse nicht unbedingt der Wirklichkeit entsprechen, darüber sind sich allerdings die meisten Deutschen einig. In einer Studie des Marktforschungsinstituts YouGov waren sich neun von zehn Befragten einig, dass in Medien und Werbung unrealistische Schönheitsideale präsentiert werden. Gegenüber welt.de äußerte Lars Penke, Professor für Biologische Persönlichkeitspsychologie an der Universität Göttingen, dass dieses vermeintliche Schönheitsideal schon allein aus evolutionsbiologischer Sicht keinen Sinn mache. Wichtig bei der Bestimmung der Attraktivität sind Merkmale, die mit dem aktuellen Zeitgeist nichts zu tun haben. Über Generationen und Epochen hinweg gelten gesund und jung aussehende Menschen als besonders attraktiv. Ob die Haare der zukünftigen Partnerin nun blond, braun, rot oder schwarz sind, ist weniger wichtig. Sie sollten nur nicht grau sein, denn graues Haar hat mit jugendlichem Aussehen im Normalfall nichts zu tun.

Attraktivität vs. innere Werte

Menschen, die schon in ihrer Kindheit und über Jahrzehnte hinweg vor allem wegen ihrer Attraktivität geschätzt, gelobt und sogar gefördert werden, haben meist mehr Probleme mit den ersten Lachfältchen und grauen Haaren als Menschen, die nicht nur auf ihr attraktives Äußeres reduziert wurden. Besonders attraktiven Frauen und Männern fällt das Altern schwerer. Weniger problematisch ist das Altern, wenn sich das eigene Selbstbild nicht nur an der äußeren Hülle und der Frage „Wie attraktiv bin ich?“, sondern auch an einem positiven Selbstbewusstsein und sicherem Auftreten orientiert. Ein Lachen, bei dem die Augen strahlen und das ansteckend wirkt, ist für manchen Mann ebenso attraktiv (oder sogar attraktiver), als die schönen Lippen, die das Lachen formen. Das bestätigen Wissenschaftler der kanadischen Universität British Columbia. Und die Ergebnisse der Studie „What Is Beautiful Is Good, but…“ zeigen, dass gutaussehende Menschen zwar meist als erfolgreicher, aber nicht als hilfsbereiter oder freundlicher wahrgenommen werden. Wahre Schönheit kommt eben doch von innen, das bestätigen auch zwei Drittel der Befragten einer YouGov-Studie. Ein schönes Äußeres alleine, macht eben nicht attraktiv, zumindest nicht dauerhaft.

 Fazit: Attraktivität ist die Summe seiner Teile

Attraktivität ist nicht definierbar und von verschiedensten Faktoren abhängig. Ein attraktives Äußeres spielt bei der Partnerwahl zunächst eine wichtige Rolle, rückt neben Attributen wie Treue, Warmherzigkeit und Humor allerdings für viele Singles in den Hintergrund. Wenn Sie selbstbewusst auftreten, sich bewusstmachen, was Sie zu bieten haben und ja – natürlich auch Ihre äußeren Vorzüge betonen, können Sie sich die Frage „Wie attraktiv bin ich?“ ganz alleine beantworten. Ich bin attraktiv, nicht weil ich mich schön, sondern weil ich mich gut finde.

 Testen Sie Ihre Attraktivität

Wie attraktiv sind Sie? Sind Sie gesegnet mit einer Vielzahl äußerer Reize? Oder ist es eine Symbiose aus Optik, Charme und Individualität? Gibt es vielleicht Verbesserungspotenzial? Machen Sie unseren Test und finden Sie es heraus.

  1. Sie sind zum Geburtstag einer guten Freundin eingeladen, die Wohnung ist voll, aber Sie kennen dort niemanden – auf der Party trifft man Sie…
  2. Sie haben ein Date. Wie lange brauchen Sie zur Vorbereitung im Bad?
  3. Ihre gute Freundin klingelt Sie am Samstagmorgen aus dem Bett, ein Beziehungsnotfall, Sie sollen sofort kommen! Ungeschminkt?
  4. Schauen Sie an sich herunter – wie sitzen Sie jetzt in diesem Moment da?
  5. Wer schön sein will, muss leiden, also ab ins Fitness-Studio. In welchem Outfit gehen Sie zum Sport?
  6. Welche Lippenstiftfarbe tragen Sie am liebsten auf?
  7. Das Wochenende steht vor der Tür, Samstag ist Partytag. Was schwirrt Ihnen am Freitagabend durch den Kopf?
  8. Werden Sie oft angesprochen?
  9. Ihr Arbeitszeitkonto ist seit Monaten im dunkelroten Bereich, in dieser Woche sind Sie zu vier Geburtstagen eingeladen, Sie haben noch kein einziges Geschenk und zu allem Übel müssen Sie sich auch um Ihre Nichte kümmern und springen als Babysitterin ein. Wie geht es Ihnen?
  10. Ihr Lachen…

Jetzt kostenlos anmelden

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzhinweise. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich).