Was macht eine Frau weiblich und einen Mann männlich? Die drei wichtigsten Attribute

Was macht eine Frau weiblich und einen Mann männlich? Die drei wichtigsten Attribute

von: Saskia Balke

Unsere Attraktivität auf dem Singlemarkt ist stark beeinflusst von unserer Geschlechteridentität. Doch was macht eine Frau eigentlich weiblich und einen Mann männlich?

Frauen und Männer sind so gegensätzlich wie zwei Pole, die über eine enorm große Anziehungskraft verfügen. Wir lieben die kleinen und großen Unterschiede am anderen Geschlecht und an unserem Gegenüber. Beim Kennenlernen offenbart sich dies zunächst über die äußeren Merkmale. Doch auch bestimmte innere Qualitäten werden als „typisch männlich“ und „typisch weiblich“ gewertet. Welche sind das? Lassen sich Weiblichkeit und Männlichkeit trainieren, um den eigenen Marktwert zu erhöhen? Und: Ist das überhaupt empfehlenswert?

1. Körperliche Merkmale

Körperliche Attraktivität lässt sich bei Frauen und Männern auf ein evolutionäres Prinzip herunterbrechen: Es geht um eine möglichst erfolgreiche Fortpflanzung, wie zwei Psychologen an der schottischen St. Andrews-Universität herausfanden. Diese signalisiert diese bei Frauen eine Figur mit einem Hüft-Taillenverhältnis von 0,7 und ein weibliches Gesicht mit hohen Wangenknochen, großen Augen, kleiner Nase und vollen Lippen – Merkmale, die auf eine hohe Konzentration des weiblichen Hormons Östrogen schließen lässt. Bei Männern prägt Testosteron das Erscheinungsbild: Ein athletischer Körper, ein kantiges Kinn, kleine Augen, schmale Lippen und buschige Augenbrauen markieren den typischen Mann. Wie „Die Welt“ online berichtete, haben dennoch auch weniger kernige Typen eine Chance: Frauen schätzen ein Männergesicht gemischt mit sanfteren Zügen ebenso, da sie diesem eher Treue und eine gute Vaterschaft zuschreiben.

Unsere körperlichen Merkmale lassen sich allerdings nur bedingt beeinflussen. Klar können Damen mit Hüftgold überflüssige Pfunde zum Schmelzen bringen – doch das ideale Verhältnis von Hüfte zu Taille ist auch eine Frage des Körperbaus. Und auch Männer können Ihre Figur durch Sport optimieren, auf die Gesichtszüge jedoch lässt sich kaum Einfluss nehmen.

Tipp: Männer können mit einem Dreitagebart männlicher wirken. Frauen genießen den Vorteil, die besonders weiblichen Anteile ihres Gesichts mit Make-up hervorzuheben oder kleine Makel zu korrigieren.

2. Das Erscheinungsbild

Wie weiblich oder männlich wir einen Menschen wahrnehmen, wird auch von anderen optischen Faktoren bestimmt. Lange Haare, feminine Kleidung wie Röcke oder Kleider und High Heels betonen die weiblichen Vorzüge. Auch Männer können ihre Alpha-Position betonen: Hochwertige klassische Anzüge oder Uniformen strahlen Männlichkeit aus. Das kann natürlich auch für den verwegenen Cowboy-Look gelten. Der Mode kommt in der Partnerwahl insofern eine Schlüsselfunktion zu: Sie unterstützt unsere gewünschte Ausstrahlung, kann die Attraktivität für das andere Geschlecht signifikant erhöhen oder auch schmälern.

Tipp: Wählen Sie Ihre Garderobe immer passend zum persönlichen Typ. Wer sich besonders männlich oder weiblich präsentieren möchte, sich aber in Kleid oder Anzug verkleidet fühlt, wird  kaum eine positive Ausstrahlung entwickeln können. Insofern sollten sich etwa sportliche Frauen oder Männer ohne ausgeprägtes Modebewusstsein unbedingt gepflegt und typgerecht kleiden.

3. Eigenschaften

In der größten ElitePartner-Singlestudie© Deutschlands wurden die beliebtesten Eigenschaften des anderen Geschlechts erhoben. Die Traumfrau soll vor allem treu, zärtlich, humorvoll und weiblich sein. Vom Mann wird Treue, Humor, Intelligenz und Einfühlsamkeit erwartet, „Männlichkeit“ rangiert erst auf Rang 7, ist also den partnerschaftlich relevanten Interessen nachgelagert – und dennoch für viele bedeutsam.
Doch was macht eine Frau weiblich und einen Mann männlich in ihren Eigenschaften? Hier greifen vor allem stereotype Muster, anhand derer wir Verhalten bewerten. „Emotional, sozial orientiert, sicherheitsbedürftig und intuitiv“, beschreibt ein Artikel zur Gender-Forschung in Focus Online die typisch weiblichen Attribute, während ein typischer Mann seine Gefühle kontrolliert, und als zielstrebig, ehrgeizig und durchsetzungsstark gilt. Einerseits liegt dieser Einschätzung die Vorstellung archaischer evolutionärer Muster zugrunde, die der Frau eine fürsorgende Position und dem Mann die Versorgerrolle zuweist – andererseits prägen erlernte Rollenbilder die Bewertung von männlichem und weiblichem Verhalten.

Tipp: Unabhängig von erwünschten geschlechtertypischen Verhaltensweisen: Bleiben Sie Ihrer Persönlichkeit treu! Nur so finden Sie einen passenden Partner, mit dem Sie langfristig glücklich sein können, ohne sich verbiegen zu müssen.

Jetzt kostenlos anmelden

Ich bin
Ich suche

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit unseren AGB und den Datenschutzbestimmungen einverstanden. Sie erhalten Informationen zu Elitepartner per E-Mail (Abmeldung jederzeit möglich).