Diskussion zwischen Frau und Mann signalisiert Beziehungsprobleme

Beziehungsprobleme? So bekämpfen Sie die Störfaktoren

von: ElitePartner Redaktion , 22. Juli 2018

Er ist unordentlich, sie wahnsinnig penibel. Er will zum Fußball, sie plant ein romantisches Candle-Light-Dinner: Die Liebe bietet jede Menge Zündstoff. Doch bevor aus harmlosen Konfliktsituationen handfeste Beziehungsprobleme werden, sollten Sie die Notbremse ziehen und ein paar Ratschläge beherzigen.

1. Beziehungsprobleme wegen unterschiedlicher Pläne

Ein Faktor, der Anlass für Zoff und Konflikte gibt, sind unterschiedliche Lebenspläne: Oft träumt einer von der großen Karriere, während der andere alles für das kleine Familienglück auf dem Land tun würde. Nicht selten sind auch unterschiedliche Lebensmittelpunkte Auslöser für Beziehungskrisen.

Tipp: Unsere Diplom-Psychologin Lisa Fischbach rät, sich möglichst schon zu Beginn der Beziehung die Frage nach der Kompatibilität zu stellen: Können Sie sich mit den Zielen, Werten und Plänen Ihres Partners arrangieren oder gibt es No-Gos? Sind Sie in wichtigen Punkten zu Kompromissen bereit? Wa

2. Probleme in der Beziehung durch Eifersucht und Untreue

Belasten krankhafte Eifersucht und Untreue Ihre Partnerschaft, sollten Sie zunächst Ruhe bewahren und die Situation analysieren, bevor Sie Ihren Partner mit Vorwürfen und Unterstellungen konfrontieren. Vielleicht erweisen sich Ihre Vorwürfe als haltlos, sind mit Zweifeln an die Beziehung verbunden und haben ihren Ursprung in Ihrer eigenen Gefühlswelt. Reden Sie mit einer guten Freundin über Ihre Gefühle, holen Sie sich den Blick von außen, bevor Sie Ihrem Partner Ihre Sorgen und Nöte anvertrauen. Ernsthaften Beziehungsproblemen können Sie auf diese Art womöglich vorbeugen.

3. Zu viel Nähe kann sich negativ auswirken

Doch was tun, wenn die Beziehungsprobleme aus zu viel Nähe resultieren? Sie leben zusammen, arbeiten gemeinsam und gehen in Ihrer Freizeit denselben Hobbies nach? Dann sind gelegentliche Reibereien nahezu unumgänglich. Da ist er wieder, der mangelnde Freiraum, infolgedessen viele Männer und Frauen voreilig Schluss machen wollen. In diesem Fall sollten Sie Ihrem Partner genügend Freiraum gönnen, um sich frei zu entfalten. Gestehen Sie ihm seine Freunde und Hobbies zu, pflegen Sie Ihre. Vorteil: Ihr Partner fühlt sich nicht kontrolliert und Sie haben so immer genügend Gesprächsstoff. Außerdem wissen wir doch alle, dass wir etwas erst dann vermissen, wenn es nicht 24/7 verfügbar ist.

4. Schluss mit Beziehungsproblemen beim Thema Geld

Ist Geld ein Störfaktor in der Liebe, bieten sich getrennte Konten an, um selbst über Ausgaben und finanzielle Rücklagen zu entscheiden. Jede dritte Single-Frau ist, unserer ElitePartner-Studie zufolge, mit ihren Ex-Partnern wegen Geldangelegenheiten bereits in Konfliktsituationen geraten. Während Frauen eher dazu neigen, sich ein kleines Polster für die Zukunft zurückzulegen und sich über Bausparverträge, Lebensversicherungen und Co. Gedanken machen, sind Männer meist entspannter in finanziellen Angelegenheiten. Kommen Sie mit Ihrem Partner partout nicht auf einen gemeinsamen Nenner, hilft nur die getrennte Kontoführung, meint Fischbach.

5. Ständige Nörgeleien – was tun?

Apropos Kritik: Ständige Nörgeleien vergiften auf Dauer das Beziehungsklima und sind alles andere als zielführend, führen vielmehr zu (vermeidbaren) Beziehungsproblemen. „Darin drücken sich oft unerfüllte Erwartungen an den Partner aus“, so Fischbach. „Aber auch Unzufriedenheit mit der Beziehung im Allgemeinen kann ein Grund sein.“ Ständige Kritik fasst Ihr Partner als Angriff, Vorwurf und Verletzung auf und geht daraufhin entweder in eine Verteidigungshaltung oder er zieht sich zurück. Das sorgt nur für noch mehr Zündstoff im Beziehungskonflikt. Betreiben Sie stattdessen Ursachenforschung: Ist Ihr Partner gerade nur ein Ventil für den Stress im Büro? Oder hat Ihr Frust tatsächlich etwas mit Ihrer Liebe zu tun? Sprechen Sie mit Ihrem Partner offen über Ihre Gefühle und verstecken Sie Ihren Unmut nicht hinter Nörgeleien. Überlegen Sie gemeinsam: Wir haben Probleme, was tun wir jetzt?

Fazit: Für nahezu jedes Problem gibt es eine Lösung

Bedenken Sie: Kleinere Reibereien gehören zu einer funktionierenden Beziehung dazu und sind nicht gleichzeitig Anzeichen für schwerwiegende Beziehungsprobleme. Gerade in stressigen Zeiten sinken Toleranzschwelle und Konfliktfähigkeit. Üben Sie ein gesundes Maß an Selbstkritik und sind Sie sich der Beziehungsdynamik bewusst: Es ist natürlich, dass sich die zu Beginn als liebenswert empfundenen Macken mit der Zeit als echte Geduldsprobe entpuppen. Hier gilt es, durchzuatmen und Gelassenheit walten zu lassen. Allerdings sollten Sie immer wissen, wofür Sie kämpfen: Ist aus anfänglichen Differenzen eine unüberbrückbare Kluft entstanden, handelt es um mehr als „nur“ einen Konflikt.

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