Tina und Werner

Assistenzärztin, 29 aus Goslar und Bauingenieur, 32 aus Braunschweig

Tina und Werner

Assistenzärztin, 29 aus Goslar und Bauingenieur, 32 aus Braunschweig

„Wir sind unglaublich froh, uns gefunden zu haben“

Wie viele gemeinsame Interessen sie haben, stellten Tina und Werner schnell fest. Besonders das Wandern hatte es den beiden angetan. Statt klassisch ins Café zu gehen, unternahmen sie so zum ersten Date eine kleine Wanderung – inklusive Gesang aus der Mundorgel. Nach einigen weiteren Treffen machte schließlich der erste Kuss auf einem Kleinkunstfestival unter freiem Himmel den beiden klar: Wir gehören zusammen. Nach über einem halben Jahr Beziehung wollen die beiden nun bald zusammenziehen und haben auch schon den nächsten ernsten Schritt gewagt…

„Als Werner mir im Mai letzten Jahres das erste Mal schrieb, bezog er sich dabei auf meine „komische“ Eigenschaft, im Sommer gerne auf dem Balkon zu schlafen, und lobte mein professionelles Balkonbett samt Mückennetz. Mir fiel zu allererst sein wunderschönes Lächeln auf. Und so antwortete ich ihm – obwohl ich anfangs sein Profil eigentlich etwas komisch fand. Doch schnell stolperten wir über viele lustige Gemeinsamkeiten: beide sind wir in Dörfern am Bodensee geboren, leben jetzt in Niedersachsen und teilen viele gemeinsame Interessen. So zum Beispiel das Wandern mit Gesang aus der Mundorgel – ich dachte, das wäre nur ein skurriles Relikt aus der Zeit meiner Großeltern.

„Die Gesprächsthemen gingen uns einfach nicht aus“

Schnell stiegen auf Sprachnachrichten um, weil wir uns so viel zu sagen hatten. Die Gesprächsthemen gingen uns einfach nicht aus. Mich faszinierte, dass Werner von Anfang an sehr offen damit war, was ihm in einer ernsthaften Beziehung wichtig ist. Und er war nicht abgeschreckt von meinem Wunsch, sesshaft zu werden und möglichst bald Kinder zu bekommen. 

„Das graue Wetter konnte uns aber nicht die Laune verderben“

Da ich am Randes des Harz wohne, haben wir uns dann auch fürs erste Date zum Wandern verabredet –  eine angenehme Abwechslung zu den Standardverabredungen im Café oder Restaurant.  Am Tag vor dem Treffen telefonierten wir zu ersten Mal, um letzte Absprachen zu machen – aber direkt eine dreiviertel Stunde. Am nächsten Tag gings dann los. Das graue Wetter und der Nieselregen – trotz Hochsommer – konnte uns aber nicht die Laune verderben. Wir konnten unglaublich gut und tiefgründig miteinander reden – auch über wichtige Themen wie Familie und Glauben. Nach der kleinen Wanderung kehrten wir noch ein und auch dabei verebbte unser Gespräch nicht.

„Ich war völlig perplex von so viel Spontanität“

Es war uns beiden klar, dass wir uns mochten und wiedersehen würden. Glücklicherweise hatte ich auch einen Aufhänger dafür, weil Werner seine Wanderliederbücher in meiner Tasche vergessen hatte. Drei Tage später fragte ich Werner, ob er spontan mit mir auf meinem Lieblingsturm den Sonnenuntergang angucken möchte. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass er ja sagt, weil er eine dreiviertel Stunde Fahrt entfernt wohnte und die Sonne in einer Stunde untergehen sollte. Aber ich bekam ein knappes „Ja klar, ich mach mich auf den Weg“ zurück – ich war völlig perplex von so viel Spontanität. Es wurde ein wunderschöner und ziemlich romantischer Abend. Mit Blick über den Harz sahen wir erst die Sonne unter- und dann auf der anderen Seite den Mond aufgehen.

„Um mich zu beeindrucken, hat er sogar selbst Käsespätzle geschabt“

Von da an kam es zu noch einigen weiteren Treffen.  Bei einem Ausflug aufs hiesige Schützenfest bat ich ihn mich im Kettenkarussell abzulenken, weil ich die Höhe unterschätzt hatte. Das tat er hervorragend, indem er mich mit der Frage völlig aus dem Konzept brachte, ob wir uns beim letzten Treffen hätten küssen sollen. Irgendwann fuhr ich dann das erste Mal zu ihm zu Besuch. Da er Käsespätzle als seine schwäbische Spezialität beschrieben hatte, war ich sehr gespannt. Um mich zu beeindrucken hat er sie sogar selbst geschabt.

„Wir waren schon so vertraut und so entspannt miteinander, dass der erste Kuss längst überfällig wirkte“

Es folgte ein wunderschönes Date auf einem Kleinkunstfestival unter freiem Himmel mit abschließendem Feuerwerk. Wir waren schon so vertraut und so entspannt miteinander, dass der erste Kuss längst überfällig wirkte. Auf der Heimfahrt bin ich im Auto an ihn gelehnt eingeschlafen. Wieder bei mir meinte Werner vorsichtig, er müsse ja auch nicht nach Hause fahren. Mein erster Gedanke war, dass ich einfach nur schlafen wollte. Aber das war für ihn kein Problem. Ich bin wirklich sofort eingeschlafen, aber ich weiß noch, dass ich nachts wach wurde und dachte: „Schön, dass er da ist“.

„Es war von Anfang an irgendwie Beziehung im Schnelldurchlauf“

Und ab da ist er gefühlt geblieben. Am Folgetag besuchten wir Freunde von mir, die auch völlig hin und weg von ihm waren. Von da an war er für zwei Wochen jeden Abend bei mir. Dann musste ich für ein Wochenende zu meiner Familie in den Norden, wohin ich ihn direkt mitgenommen habe. Und auch da haben sich alle gut verstanden. Ich habe ihn zu einem Vorstellungsgespräch und einem Treffen zum Kaffeetrinken mit seiner Mutter begleitet und irgendwie war das von Anfang an Beziehung im Schnelldurchlauf.

„Bald ziehen wir zusammen und als Krönung des Ganzen erwarten wir bereits ein Baby“

Jetzt ziehen wir nach einem halben Jahr Beziehung nächsten Monat zusammen und als Krönung des Ganzen erwarten wir im August bereits ein Baby! Trotzdem habe ich Werner sehr ermutigt, seinen lang gehegten Traum von einer Wanderung durch den Himalaya noch dieses Jahr zu machen. Ich hätte ihn gern begleitet, denn ich weiß von meinen eigenen Reisen, wie großartig solche Erfahrungen sind. Aber ich freue mich, ihm diesen Wunsch noch ermöglichen zu können, bevor wir eine Familie sind. Wir sind unglaublich froh und dankbar, uns gefunden zu haben und diesen Weg gemeinsam gehen zu dürfen.“

Ein Kuss und es war geschehen: Die ElitePartner-Erfolgsgeschichte von Tina und Werner
Nicht nur Eis genießen Tina und Werner gemeinsam: Hier die Erfolgsgeschichte lesen!

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