Frank und Nina: „Wir mögen dieselben Dinge – aber stellen unsere Unterschiede nicht in Frage“

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Das erste Date der beiden Hamburger Nina und Frank fiel wortwörtlich ins Wasser. Die heute 35-jährige Innenarchitektin kenterte an jenem Tag mit dem Segelboot auf der Alster. Sie erreichte den Treffpunkt klitschnass – und zu spät. Dass der pünktlichkeitsliebende Immobilieninvestor Frank, 42, sich davon nicht abschrecken ließ und auf ein zweites Date setzte, erwies sich als der richtige Kurs: Schon nach einem Vierteljahr zog Nina zu ihrem heutigen Ehemann. Was ihre Beziehung so besonders macht, erzählte das glückliche Paar ElitePartner-Autorin Saskia Balke.

Frank, wie stießen Sie bei ElitePartner auf Nina?

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Frank: „Als ich begann, bei ElitePartner zu suchen, habe ich zunächst mit zwei, drei Frauen hin- und hergeschrieben, doch das war noch nicht das richtige. Ninas Profil hingegen passte einfach. Als ich von ihren Vorlieben las, dachte ich: Das stelle ich mir auch vor, das passt zusammen! Wir hatten zudem sehr viele Matchingpunkte. Überzeugt hat mich allerdings ein besonderes Alleinstellungsmerkmal: Sie schrieb bei „Das besondere an mir ist…“ dass sie Rinderbraten kochen kann wie ihre Oma. Ich koche auch sehr gerne und stellte mir vor, dass es schön sei, das gemeinsam bei einer Flasche Rotwein zu zelebrieren.“

Nina, wie kamen Sie auf die Idee, sich bei ElitePartner anzumelden?

Nina: „Ich war damals schon eine Zeitlang Single, etwa ein Jahr. Ich hatte mich im Winter angemeldet, das war so eine tote Zeit, in der kaum Chancen bestanden, jemanden außerhalb des Freundeskreises oder der Arbeit kennenzulernen. Nachdem ich einige Zuschriften bekommen hatte, aber kein interessanter Mann dabei war, habe ich nach drei, vier Wochen eine Pause eingelegt. Ich ließ die Jahresmitgliedschaft einfach laufen und war im Sommer viel unterwegs, so dass das Online-Dating in Vergessenheit geriet.“

„Unser erstes Date fiel ins Wasser – weil ich mit dem Boot kenterte und die Handtasche mitsamt Handy unterging.“

Doch dann erreichte Sie Franks Partneranfrage.

Nina: „Ja, er schrieb mir Ende August. Sein Profil machte mich neugierig darauf, ihn kennenzulernen! Mir fiel gleich ins Auge, dass wir beide einen Hund haben, das verbindet. Tja, und die Optik ist natürlich die Eintrittskarte. Zwar war sein Profil recht konservativ gehalten, aber er schrieb auch, dass er mal gerne den kleinen Jungen rauslässt. Das nahm seinem Profil die Strenge. Wir haben eine Woche lang geschrieben und uns dann recht schnell verabredet. Leider fiel das erste Date ins Wasser.“

Wie genau kam es dazu, dass Sie sich beim ersten Date verpassten?

Nina: „Wir hatten uns auf einen Sonntag zum Kaffeetrinken an der Alster verabredet. Ich bin Mitglied im Segelclub und wollte das gute Wetter auf dem Wasser nutzen. Ich hatte eigentlich genug Zeit eingeplant, um danach noch nach Hause zu fahren und mich umzuziehen. Doch dann sind wir auf Grund gelaufen und steckten an der gegenüberliegenden Alsterseite im Schlamm am Uferrand fest. Der DLRG musste helfen, und dabei ist viel Zeit verloren gegangen. Beim Kentern ist meine Handtasche leider mit untergegangen. Ich konnte sie zwar rausfischen, aber das Handy war tot und ich konnte Frank nicht absagen. Also bin ich noch klitschnass und voller Schlamm zum Treffpunkt gefahren, damit er nicht denkt, dass ich ihn versetze. Ich kam eine viertel Stunde zu spät, da war Frank schon weg. Er liebt Pünktlichkeit! Ich bin dann erstmal nach Hause gefahren und habe ihm eine Mail geschrieben und alles erklärt.“

Frank, haben Sie Nina diese abenteuerliche Geschichte geglaubt?

Frank: „Ja, auf jeden Fall – so etwas denkt sich niemand aus!“

„Beim Abschmecken der Suppe sagte er: ‚Oh, ich glaube, der Koch ist verliebt!‘ Da ist der Funke übergesprungen.“

Wie verlief dann der zweite Anlauf des ersten Dates?

Frank: „Wir hatten uns in einem Café am Elbstrand verabredet. Allerdings war nur Ninas Hund dabei, weil meiner frisch operiert war, das war komisch für mich. Das Treffen war sehr schön, danach stand fest, dass es nicht das letzte Mal war. Bei mir hat es schon bei diesem Date gefunkt.“

Nina, waren Sie auch so schnell verliebt?

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Nina: „Ich war mir beim ersten Date noch nicht so sicher. Für mich stand aber schon fest, dass ich Frank näher kennenlernen wollte. Wir haben uns zwei Tage später bei ihm getroffen und zusammen Rouladen gekocht. Die Reste durfte ich mitnehmen, musste aber versprechen, die Tupperdose wiederzubringen. Beim nächsten Treffen gab es dann diesen Moment, in dem ich merkte, dass ich verliebt bin. Dabei kam ich eine Dreiviertelstunde zu spät, weil ich im Stau in der Rush-Hour steckte. Ausgerechnet, denn ich wusste ja schon, wie sehr Frank Pünktlichkeit liebt! Er blieb ein Glück gelassen und meinte, er koche gerade eine schöne Suppe als Seelenwärmer. Als er abschmeckte, sagte er: ‚Oh, ich glaube, der Koch ist verliebt!‘ Da ist der Funke auch bei mir übergesprungen.“

Zwischen Ihnen war also schnell alles klar. Ging es in dem Tempo weiter?

Nina: „Ja, ich bin relativ schnell zu Frank gezogen, schon nach einem Vierteljahr. Bis dahin bin ich von Hamburg-Eimsbüttel in den Speckgürtel gependelt, das war sehr anstrengend. Das hat mir auch meine Golden Retriever-Dame Lilly signalisiert: Als ich sie eines Tages gerufen habe, um ins Auto zu steigen, machte sie kehrt und wollte nicht losfahren – da wusste ich, jetzt ist es Zeit, was zu ändern.“

Hat es beim schnellen Zusammenziehen dann auch mal gekracht, weil sie unterschiedliche Vorstellungen hatten?

Nina: „Wir haben keine unterschiedlichen Vorstellungen. Wir mögen dieselben Dinge: Wir spielen beide Golf, treffen uns gerne mit Freunden sind aber auch gern zuhause, kochen zusammen und verbringen Zeit mit unseren Hunden.

Frank: „Stimmt, wir haben uns noch nie gestritten. Wenn einer wirklich mal eine andere Meinung hat, akzeptieren wir das. Das wir gemeinsam so viel Zeit verbringen können ist der wahre Luxus. Ich arbeite von Zuhause aus und Nina macht an zwei Werktagen frei, so dass wir viel zusammen sind.“

Nina: „Trotz aller Gemeinsamkeiten habe ich meine Wohnung erst noch behalten. Doch der Schritt schnell zusammenzuziehen hat sich gelohnt: Im vierten Jahr unserer Beziehung haben wir im Sommer geheiratet. Ich habe das Gefühl, angekommen zu sein. Wir stellen unsere Unterschiede nicht in Frage. Es ist in Ordnung, wie jeder für sich an die Dinge herangeht.“

Glauben Sie, dass das Matchingsystem von ElitePartner sich hier bewahrheitet hat?

Frank: „Beim Offline-Dating gehört auf jeden Fall ein bisschen mehr Glück dazu, um so viele Parallelen zu haben. Bevor man sich getroffen hat, kann man schon so viele Punkte abklopfen!

Nina: „Das empfand ich auch als Vorteil. Wenn man sich verliebt, ohne viel über den anderen zu wissen, kann das schmerzhaft sein, sollte es dann doch nicht passen. Ich fand das Prinzip des Matchings schon sehr bequem.“

„Ich habe Ihr bei einem Glas Champagner den Antrag gemacht.“

Dass Sie so gut zusammenpassen, haben Sie ja auch mit der Eheschließung besiegelt. Wie war denn der Antrag?

Frank: „Ganz einfach, ich habe Nina betrunken gemacht und ihr was Glitzerndes unter die Nase gehalten [lacht]. Im Ernst: Ich habe Ihr bei einem Glas Champagner den Antrag gemacht. Das war in unserem Lieblingshotel auf Mallorca an ihrem Geburtstag.“

Reisen Sie gerne?

Nina: „Aufgrund Franks Selbstständigkeit ist es schwierig, länger zu verreisen, deshalb gönnen wir öfter eine kurzfristige Auszeit im Wellnesshotel übers Wochenende, bestimmt einmal im Monat. Wir waren schon auf den Kanaren, eben auf Mallorca oder auch in Deutschlands Norden unterwegs – wir genießen einfach unser Leben!“

Vielerfolg-karkow-69cen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft!

Das Interview führte unsere Redakteurin Saskia Balke.