Frau prostet mit Sektglas Mann zu und nutzt ihre Wunderwaffe Stimme um auf ihn zuzugehen

Wunderwaffe Stimme: Der Ton macht die Musik, Teil 1

von: ElitePartner Redaktion , 4. September 2009

Wie Ihre Stimme auf andere wirkt und was Sie mit ihr erreichen können...

Die Stimme ist viel größer als die visuelle Erscheinung eines Menschen (Rufus Beck). Recht hat der kluge Mann.

Wer hat das nicht auch schon erlebt: Die Anrufe in der süddeutschen Niederlassung der Hamburger Firma und jedes Mal freut man sich über den sexy Bariton des Kollegen, der einem wie Öl den Rücken runter läuft. Bis zum Zeitpunkt, als man sich auf dem Firmenfest trifft und sich das vorgestellte Sahneschnittchen leider nicht als Adonis entpuppt.

Die Stimme ist ein hoch wirksames Instrument nicht nur in der Kommunikation, sondern auch beim Kennenlernen. Sie signalisiert Ihrem Gegenüber, wie Sie das meinen, was Sie sagen. Ihr Tonfall deutet darauf hin, wie Sie zu den gesprochenen Inhalten stehen. Stimme und Sprechweise sind nun mal ein Teil Ihrer Persönlichkeit, drücken Emotionen aus, verleihen Ihren Worten den besonderen Ausdruck und Ihren Inhalten Authentizität. Die Stimme verrät viel mehr über einen Menschen, als wir meinen. Gefühle werden unmittelbar in der Stimme ausgedrückt. Demzufolge haben wir bei Nervosität eine eher unsichere, schwache Stimme und klingen bei Wut, Freude oder Trauer lebendig, laut oder durchdringend. Wir können sogar erkennen, ob jemand am Telefon lächelt oder gelangweilt ist, ohne unser Gegenüber zu sehen. Die Stimme eines Menschen ist sein zweites Gesicht. Sie kann anziehend wirken oder abstoßend. Außerdem verändert sie sich unbewusst, je nach Stimmung, und verrät vieles über unsere psychische Verfassung.

Aus einer Untersuchung eines so genannten Prof. Albert Mehrabian ist bekannt, dass unsere Stimme eine deutliche Wirkung darauf hat, ob unser Gegenüber Sympathie für uns entwickelt. Ein Drittel des ersten Eindrucks hängt vom Klang der Stimme ab. Sie bewirkt also unbewusst einen nachhaltigen Eindruck auf andere. Sie kann flüstern, krächzen, brummen oder brüllen. Sie kann monoton und flach klingen oder mit Resonanz und Volumen schwingen. Alles in allem ist das weit mehr als bloß ein Zusammenwirken von Lippen, Zunge und Kehlkopf. Wir bewerten fremde Menschen immer auch nach dem Klang ihrer Stimme. Eine nasale Stimme empfinden wir eher als weinerlich oder hochnäsig, monotones Sprechen wirkt langweilig und drückt fehlende Begeisterung aus, gepresste, flache Stimmen wirken gestresst, und eine dünne, zarte Stimme kann als unsicher und unreif rüberkommen. Schon ein falscher Atemeinsatz kann wirken, als würde dem Sprecher „die Luft ausgehen“.

Doch genau diese Sprechweise gilt es beim Kennenlernen und Flirten zu vermeiden. Schwierig ist das, denn beim Flirten sind wir aufgeregt, atmen flacher, sprechen schneller, bekommt die Stimme sogar etwas Zitteriges. Hören wir uns in dieser Art selber sprechen, verstärkt das die eigenen Unsicherheitsgefühle und kann als nervöser Funke auf unseren Flirtpartner überspringen. Glücklicherweise ist das kein unveränderbares Schicksal. Die Stimme lässt sich ganz wunderbar trainieren und positiv beeinflussen.

Wie uns der Klang der Stimme verblüffend attraktiv machen kann, lesen Sie nächste Woche in Teil 2 mit zusätzlicher Übung zur schnellen Umsetzung…

Jetzt kostenlos anmelden

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzhinweise. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich).