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Interesse beim Flirtpartner wecken: Hund mit Brille

Wie man in Gesprächen beim Flirtpartner Interesse erweckt

von: ElitePartner Redaktion , 4. August 2010

"Was soll ich nur sagen?", fragen sich viele. Alles halb so wild, will ich mal sagen.

Zahlreiche Singles haben regelrecht Angst vor einem Small-Talk mit einer fremden Person. Doch die ist unbegründet – außerdem muss man nur die „richtigen Fragen“ stellen.

Innere Flirtbremsen gibt es wie Sand am Meer. Eine davon offenbart sich als unliebsames Gefühl vor dem Ansprechen. „Was soll ich nur sagen?“, fragen sich viele. Alles halb so wild, will ich mal sagen. Das „Was“ ist gar nicht so wichtig. Hauptsache, man sagt irgendetwas, worauf der andere leicht etwas Passendes erwidern, sprich ins Thema einsteigen kann. Meistens geht es dann zunächst um Oberflächlichkeiten, die mit der gerade aktuellen Situation und Umgebung zu tun haben.

Doch auch das ist häufig nur die halbe Miete. Denn immerhin sollte man in der Lage sein, das Gegenüber irgendwie zu begeistern, damit das anfängliche Interesse bestehen bleibt. Wie funktioniert das? Nun, es gibt bekanntermaßen Singles, die dermaßen attraktiv sind, dass sie gar nichts Interessantes erzählen müssen – der andere ist schon „von sich aus“ fasziniert. (Auf Dauer reicht natürlich ein gutes Aussehen nicht aus.)

Uns interessiert aber im Folgenden die Frage: Kann ich den anderen durch Gesprächsinhalte faszinieren? Man kann! Grundsätzlich gilt: Wer sich interessiert, der ist auch interessant. Singles, die etwa ein breites Spektrum an Allgemein- und Fachwissen aufweisen, kommen in der Regel gut an. Die Betreffenden sind unterhaltsam, weil sie flexibel sind und sich nicht so leicht in Schubladen einordnen lassen.
Es lohnt also eine Bestandsaufnahme. Fragen Sie sich: Gibt es etwas Ungewöhnliches, das ich tue? Vielleicht haben Sie einen außergewöhnlichen Beruf, über den es sich zu reden lohnt. Unter uns: Wenn Sie Psychologe sind, umschreiben Sie lieber weitläufig Ihre Tätigkeit, denn ansonsten werden schnell Ängste beim Anderen ausgelöst („Durchschaut er mich jetzt etwa?“)

Wie jeder weiß, werden Hobbys, Berufe und andere Steckenpferde mit Vorurteilen belegt, was bedeutet: Nennen Sie ruhig diejenigen Vorlieben, die auf einen offenen, humorvollen und wachen Geist schließen lassen (Literatur, Theater, Kunst, Philosophie). Dadurch finden Sie auch schnell raus, wie der andere tickt bzw. ob man auf derselben „Frequenz funkt“. Zweifellos unspektakulär kommen diejenigen Tätigkeiten rüber, die ohnehin mit dem weiblichen beziehungsweise männlichen Geschlecht in Zusammenhang gebracht werden: Sie wissen schon: Shoppen einerseits, Fußball andererseits.

Auf der anderen Seite sollte man natürlich auch den Gesprächspartner „ausloten“. Das funktioniert ganz gut mit dem sogenannten aktiven Zuhören, einer Technik aus der Gesprächspsychotherapie. Kommentieren Sie entsprechend die Ausführungen des Anderen kurz („Hm“, „Ja“, „Okay“ usw.). Dadurch lässt sich in der Regel eine angenehme Atmosphäre herbeiführen. Aber: Nicht übertreiben. Ansonsten kommt das Gegenüber vielleicht auf die Idee, Sie wären vielleicht Psychologe.

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