Mann umarmt Frau von hinten als Symbol für die Phasen einer Beziehung

Phasen einer Beziehung, die jedes Paar durchlebt: Von frisch verliebt bis wohlvertraut

von: ElitePartner Redaktion

Die Phasen einer Beziehung sind vielfältig und im ständigen Wechsel: Der Beginn einer Partnerschaft lässt uns das Leben durch eine rosarote Brille sehen. Im Laufe der Zeit durchläuft jede Beziehung verschiedene Phasen. Die erste Verliebtheit weicht nach einiger Zeit im Idealfall einer vertrauten Liebe. Aber auch Machtkämpfe, Enttäuschungen und negative Erlebnisse gehören zur gemeinsamen Entwicklung. Nach dem Paartherapeuten Robert Weber durchlebt jede Partnerschaft fünf Phasen. Wir stellen sie Ihnen vor und liefern hilfreiche Tipps.

1. Phase einer Beziehung: Die erste Verliebtheit

Die wohl aufregendste und vielleicht auch intensivste Zeit einer Beziehung ist die Verliebtheitsphase. Die Freude darüber, einen passenden Partner gefunden zu haben, der Sie glücklich macht und mit dem Sie sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen können, gibt Ihnen das Gefühl, Bäume ausreißen zu können. Die Zeit bis zum nächsten Treffen ist kaum auszuhalten und am liebsten würden Sie mit Ihrer neuen Bekanntschaft jede freie Minute verbringen. Da Sie sich in dieser Zeit kennenlernen, zusammenwachsen und eine gemeinsame Basis aufbauen, ist dieser Zeitraum extrem wichtig für die Stabilität Ihrer späteren Partnerschaft. Diese erste Phase der Beziehung dauert meist ein Jahr, kann aber auch bereits nach drei Monaten abgeschlossen sein – nach dieser Zeit enden leider auch viele Liebesbeziehungen. Grund hierfür: Das allmähliche Nachlassen der totalen Verliebtheit wird in diesen Phasen in den ersten zwölf Monatenn oft falsch gedeutet.

Tipp: Der größte Fehler ist die Annahme, die Phase einer Beziehung der Verliebtheit halte ewig an. Also seien Sie ganz beruhigt: Es ist normal, dass das starke Verliebtsein nach einigen Monaten langsam nachlässt.

Typischer Satz in dieser Phase: „Ich bin überglücklich, dich getroffen zu haben!“

 2. Beziehungsphase: Erkennen von Fehlern und Schwächen des Partners

Wo Sie die neue Liebe am Anfang sprichwörtlich blind macht und Sie über Fehler des Anderen großzügig hinwegschauen, erkennen Sie in der zweiten Phase einer Beziehung immer mehr Eigenschaften und Verhaltensmuster, die Ihnen nicht gefallen. Die Unterschiede zum Partner werden immer deutlicher und Sie fragen sich, wie Sie sich nur so täuschen konnten. Damit sich die Wege hier nicht trennen, müssen Sie sich bewusstmachen, dass Sie mit jedem Partner an diese Grenze stoßen werden. Denn erst durch das Ende der Verliebtheitsphase und das Erkennen der Fehler und Schwächen unseres Gegenübers, kann Liebe entstehen. Die große Aufgabe liegt nun darin, den Partner so zu akzeptieren, wie er ist und Kompromisse einzugehen. Die Dauer dieser Beziehungsphase zieht sich meist bis ins zweite Jahr.

Tipp: Typisch für diese Zeit ist häufiges Kritisieren. Denken Sie daran: Kritik ist gut, wenn sie konstruktiv ist, sollte aber sorgsam und mit Bedacht formuliert werden, um den Anderen nicht unnötig zu verletzen und vor den Kopf zu stoßen.

Typischer Satz in dieser Phase: „Wieso kannst du deine Sachen nicht einfach aufräumen, anstatt sie überall liegen zu lassen?“

3. Phase einer Beziehung: Das große Zweifeln: Macht- und Revierkämpfe

Gegensätze ziehen sich an – das merken Sie spätestens jetzt. Die dritte Phase einer Beziehung ist oft von starkem Zweifel geprägt und nicht selten stehen Sie vor der Frage: Macht das alles überhaupt noch Sinn? Macht-, Revier- und Konkurrenzkämpfe stehen jetzt auf der Tagesordnung und bei Streits beharren beide Seiten auf ihr Recht. Eines ist sicher: Werden die Auseinandersetzungen konstruktiv gelöst und lernen Sie, mit den Schwachstellen und dem wunden Punkt des Partners umzugehen, haben Sie die größte Hürde auf dem Weg zu einer glücklichen Beziehung gemeistert. Diese Phase einer Beziehung dauert oft mehrere Jahre, in denen die Paare intensiv an ihrer Partnerschaft arbeiten müssen. Daher ist es nicht selten, dass Paare am Ende dieser Phase einer Beziehung drei oder vier Jahre zusammen sind.

Tipp: Streit gibt es in jeder Partnerschaft. Ganz nach dem Motto „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ besteht die Kunst in dieser Phase darin, die wunden Punkte des Partners zu kennen und dann entweder zu umschiffen oder in diesen Bereichen auch mal nachzugeben und alle Fünfe grade sein zu lassen. Alles andere als einfach, aber lohnenswert!

Typischer Satz in dieser Phase: „Vielleicht passen wir einfach nicht zusammen.“

 4. Phase einer Beziehung: Die eigene Persönlichkeitsentwicklung

Paare, die die vierte Phase einer Beziehung erreichen, können mit Stolz sagen: Ich kenne und akzeptiere dich! Die Machtkämpfe sind größtenteils ausgetragen und die Energie wird nun in die eigene Persönlichkeitsentwicklung gesteckt. In dieser Zeit wird versucht, genug Raum für sich selbst und seine Hobbys zu finden, gleichzeitig aber auch den Zusammenhalt nicht aus den Augen zu verlieren. Die perfekte Balance zwischen dem Ich, Du und Wir zu finden, ist für viele nicht einfach. Diese Beziehungsphase spielt sich meist im vierten Jahr der Partnerschaft ab. Das Schöne an dieser Phase: Neben der eigenen Entwicklung können Sie nun auch dem Partner in seiner Persönlichkeitsentfaltung weiterhelfen. Jetzt kennen sich beide so gut und vertrauen sich, sodass Ratschläge und Hilfestellungen angenommen werden, anstatt sie als Angriff zu sehen.

Tipp: Distanz schafft Nähe! Das klingt zwar abgedroschen, ist aber tatsächlich so. Achten Sie darauf, auch mal etwas für sich zu tun. Sie werden sehen, wie sehr Sie sich nach einem Wellnesswochenende mit den Mädels oder einem Wandertrip mit dem besten Kumpel auf Ihren Partner freuen.

Typischer Satz in dieser Phase: „Ich liebe dich so wie du bist.“

 5. Beziehungsphase: Das gemeinsame Ankommen

Die letzte Phase setzt der Partnerschaft die Krone auf. Dem Partner gegenüber empfinden Sie nun tiefe Vertrautheit und beständige Liebe, die nichts mehr erschüttern kann. Die gemeinsam erlebten Höhen und Tiefen haben Sie in dieser Phase einer Beziehung zusammengeschweißt und die Makel des Partners sind längst kein Grund mehr für Streit, sondern werden einfach akzeptiert.

Tipp: Es ist falsch, davon auszugehen, dass es in der perfekten Beziehung keinen Streit mehr gibt. Meinungsverschiedenheiten und Reibungen sind das Pfeffer in jeder Partnerschaft und gehören dazu. Wichtig ist nur, dass alles auf einer respektvollen Ebene abläuft. Und wenn die Emotionen doch mal so richtig überkochen, hilft es, das Ganze locker zu sehen, denn meist ist alles gar nicht so tragisch, wie es scheint.

Typischer Satz in dieser Phase: „Du bist mein Zuhause, mit dir möchte ich alt werden.“

 Fazit: Die Phasen einer Beziehung auf einen Blick

  1. Erste Verliebtheit: Während der ersten Phase einer Beziehung im ersten Jahr ist der neue Partner für uns das Größte und der Grund für unsere Euphorie. Wichtig: Dieses Gefühl hält nicht für immer.
  2. Erkennen von Fehlern des Partners: Nach der anfänglichen Verliebtheit kommen nach und nach die Makel des Partners zum Vorschein. Wichtig: Nicht zu viel kritisieren.
  3. Großes Zweifeln: Macht- und Revierkämpfe prägen die Phasen einer Beziehung, in der oft am Sinn der Beziehung gezweifelt wird. Wichtig: Wunde Punkte des Partners kennen und umschiffen.
  4. Eigene Entwicklung: Jetzt sind Paare an einem Punkt, an dem sie sich gegenseitig akzeptieren und die eigene Persönlichkeitsentwicklung wieder mehr in den Fokus rückt. Wichtig: Auch mal an sich selbst denken und genug Zeit für Hobbys nehmen.
  5. Gemeinsames Ankommen: Der Partner ist zum Zuhause geworden. Bei ihm können Sie so sein, wie Sie sind und werden genau dafür geliebt. Wichtig: Auch hier gehören gelegentliche Streitigkeiten dazu und sind kein Drama.

Auch wenn in der Phase einer Beziehung im ersten Jahr alles perfekt erscheint, ist es ganz normal, dass es irgendwann zu Reibereien kommt und Paare durch Höhen und Tiefen gehen. Nur so kann eine gemeinsame Balance gefunden werden. Von der ganz großen Verliebtheit bis zum Gefühl des Angekommenseins stärkt dabei jede gemeisterte Phase einer Beziehung die Partnerschaft und zeigt: Auch wenn der Weg zum privaten Glück steinig ist, die Mühe lohnt sich!

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