Partnersuche international

Partnersuche international: Dating rund um den Globus

von: ElitePartner Redaktion

Andere Länder, andere Dating-Sitten: Strikte Regeln in den USA, arrangierte Traumhochzeiten in Indien und Ein-Euro-Scheidungen im Reich der Mitte zeigen uns, wie unterschiedlich die Partnersuche international abläuft. Lesen Sie hier spannende Fakten und Anekdoten.

Inhaltsverzeichnis:

Vorteile der Partnersuche international

Wer bei der weltweiten Partnersuche über den Tellerrand hinausschaut, dem eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, anderen Frauen und Männern zu begegnen. Vor allem für Singles kleinerer Nationen lohnt sich der Blick über die Grenzen hinweg ungemein. Darüber hinaus können Alleinstehende, die einen bestimmten Typ Mann oder Frau bevorzugen, im Ausland viel gezielter nach einem Partner suchen, der sie optisch anspricht. Zu guter Letzt macht internationales Dating Spaß. Schließlich entdecken Sie nicht nur neue Länder und Städte, sondern lernen ganz nebenbei fremde Kulturen auf eine ganz besondere Art und Weise kennen.

3 Vorzüge der Partnersuche international:

  • große Auswahl
  • gezielte Suche nach einem bestimmten Typ Mann oder Typ Frau
  • Kennenlernen von fremden Ländern und Kulturen

Partnersuche international: Andere Länder andere Sitten

Dank wachsender Mobilität und Globalisierung ist es kein Problem mehr, schnell und einfach Männer und Frauen aus dem Ausland kennenzulernen. Während es in Europa eigentlich kaum Unterschiede im Kennenlern- und Flirtverhalten gibt, lohnt es sich die Partnersuche im Ausland außerhalb der europäischen Grenzen zu betrachten. Denn: Schnell entwickelt sich ein kleines Fettnäpfchen zur bösen Stolperfalle, in das wir nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus reiner Unwissenheit stapfen. Beugen Sie vor: Unser kleiner Exkurs über die Partnersuche außerhalb von Europa und internationales Dating hilft Ihnen dabei.

Indien: wenn Tradition auf Moderne trifft

Wer die Partnersuche international angeht und in Indien landet, darf sich auf eine Traumhochzeit à la Bollywood freuen: Bis zu 14 Tage können die Feierlichkeiten in Indien, dem Land von Ghandi, Buddha und Co, andauern und kosten entsprechend ein Vermögen. Viele Eltern verschulden sich für die Liebe ins Unermessliche. Ach ja, das Brautpaar selbst lernt sich häufig erst bei der Trauungszeremonie kennen.

93 Prozent aller Ehen werden noch immer von den Eltern oder älteren Verwandten arrangiert, oft mit Hilfe von Heiratsvermittlungen.

Viele junge Singles finden das sogar ganz praktisch, denn sie vertrauen den Erfahrungen der Älteren. Schätzungen zufolge werden im Bereich der Heiratsvermittlungen etwa 180 Millionen Euro jährlich umgesetzt. Tendenz steigend. Viele Singlebörsen haben in den Städten Filialen eingerichtet, in denen moderne Technologien mit alten Traditionen verschmelzen.

Partnersuche international eine Frage der Sterne: Wer einen potenziellen Partner online gefunden hat, lässt erst einmal einen Abgleich der Horoskope vornehmen. Stehen die Sterne gut, ziehen die Singles nächste Schritte in Erwägung. Passt die Vorhersage nicht, wird die Suche fortgesetzt.

China: wenn die Partnersuche international einem Basar gleicht

Es zeichnet sich ein deutlicher Trend ab, wenn man die Partnersuche im Ausland, genau genommen in China, betrachtet: Immer weniger Chinesen gehen den Bund der Ehe ein. Dafür steigt die Zahl der Scheidungen, denn diese sind hier für umgerechnet einen Euro zu haben. Die Partnersuche für junge Chinesen ist kompliziert: Traditionen und Moderne stehen einander bisweilen im Wege. Der Fokus liegt zudem meistens auf materiellen Aspekten – so sprechen junge Chinesen beim ersten Treffen sofort über Verdienst und Besitztümer.

Eltern und Verwandte nehmen, wie in Indien, häufig eine kuppelnde Funktion ein und suchen auf Heiratsvermittlungsmärkten, die beispielsweise in einem Park abgehalten werden, nach einem passenden Partner.

Die Älteren besuchen in den Städten gern sogenannte „Partnerclubs“, in denen sie beim Speed-Dating nach einem Freund oder einer Freundin suchen. Partnersuche ist international damit nicht nur sehr verschieden, sondern auch nicht immer alleinige Angelegenheit des Singles.

USA: wenn internationales Dating nach strikten Regeln verläuft

Von den Dating-Regeln, die die weltweite Partnersuche in den USA bestimmen, haben wohl die meisten Europäer schon einmal gehört. Schließlich unterscheiden sie sich nicht sonderlich von den uns bekannten. Es sind jedoch die Details, auf die es ankommt. Amerikaner sind zum Beispiel recht freigiebig und offen, was die Handynummer betrifft. Kommt es dann aber tatsächlich zu einer Verabredung, kann es durchaus kompliziert werden:

Das Wochenende ist fürs erste Date tabu, denn das signalisiert bereits eine besondere Zuneigung und zudem mangelnde soziale Kontakte.

Die Pflichten für den Mann sind klar definiert: Er holt sie ab, bringt sie auch wieder nach Hause und zahlt alles – auch den obligatorischen Restaurantbesuch beim zweiten Date. Beim dritten Date gibt es dann zwar keine festen Regeln mehr, aber selbst wenn es romantisch endet, muss das nichts heißen. Denn: Amerikaner strecken ihre Fühler, was die Partnersuche betrifft, gern in mehrere Richtungen aus, um möglichst große Erfolgschancen zu haben. Wenn man die Partnersuche international betrachtet, lassen sich bei diesem Aspekt durchaus Parallelen zu vielen europäischen Ländern erkennen. Ab einem Jahr Beziehung sollte dann jedoch die Entscheidung fürs Leben fallen: Heiraten oder nicht? Viele Amerikaner verloben sich schon nach einem Jahr, bleiben dann allerdings, anders als in Deutschland, häufig noch viele Jahre verlobt bevor die Hochzeitsglocken läuten.

Australien: wenn aus Freundschaft Liebe wird

Dass die Partnersuche international in vielen Nationen sehr reglementiert ist, zeigt das Beispiel der USA am besten. Doch Dating-Regeln wie in den Vereinigten Staaten sucht man in Australien vergeblich. Denn das Regelwerk an Date-Konventionen sieht in etwa so leer aus wie das australische Outback. Fakt aber ist: Bis sich ein Aussie wirklich festlegt, vergehen nicht selten mehrere Wochen oder Monate – klassische Dates in trauter Zweisamkeit gibt es zu Beginn kaum. Internationales Dating geschieht über Freunde:

Singles verabreden sich in der Kennenlernphase am liebsten in großen Gruppen mit Freunden und beschnuppern sich langsam bei sportlichen Aktivitäten oder im Kino.

Hier gilt übrigens Pünktlichkeit. Australier mögen es nicht, wenn Freunde oder potenzielle Partner zu spät zu einer Verabredung erscheinen.

Wer nach einer gemeinsamen Unternehmung fragt, zahlt in der Regel auch – doch auch fürs Teilen der Rechnung in Café oder Restaurant sind Aussies offen. Apropos Restaurant: In puncto Tischsitten sollten Sie sich folgendes merken: Australier legen, wenn sie mit einer Hand essen, die andere in den Schoß, nicht auf den Tisch. Ansonsten geht es aber auf der anderen Seite der Welt in puncto „Partnersuche international“ recht entspannt zu: Gentlemen sucht man in Down Under vergeblich. Stattdessen begegnen sich Singles eher freundschaftlich.

Afrika: wenn Frauen und Männer eine ganze Familie heiraten

Dass die Partnersuche international sehr verschieden ist, zeigt auch das Beispiel Afrika. Hier geben Verwandte und Bekannte traditionell Hilfestellung bei der Partnersuche, indem sie Suchende mit möglichen Kandidaten bekannt machen. Für Europäer ist die Offenheit bisweilen regelrecht schockierend, denn gleich beim ersten Treffen wird der andere über die eigenen Vorzüge, aber auch Fehler aufgeklärt. Im Gegenzug wird erwartet, diese Informationen vom Gegenüber zu erhalten. Auf diese Weise wird ermittelt, ob der andere der Richtige ist. In Afrika hat die Familie übrigens einen völlig anderen Stellenwert als in Europa.

Ein Paar ist nicht nur Mann und Frau, sondern Teil einer Familie, in die sie sich einfügen sollen.

Für moderne, junge Afrikaner oftmals eine Gratwanderung, da sie sich mehr und mehr an europäischen und amerikanischen Rollenbildern orientieren.

Partnersuche international: Kulturschock vorprogrammiert

Wer die Partnersuche im Ausland ausprobieren möchte, muss sich auf einiges gefasst machen und sich, vor allem in fremden Kulturkreisen, mit manch suspekter Dating-Regel arrangieren. So liegt die Partnersuche in Ländern wie Indien, China und Afrika nicht in den Händen der Singles selbst, sondern ist Aufgabe der Familie. Wer seinen Partner heiratet, vermählt sich häufig nicht nur mit ihm, sondern mit der gesamten Familie. Für Zucht und Ordnung sorgen in den Vereinigten Staaten hingegen nicht die Eltern, sondern strikte Regeln, die bei der Anbahnung einer Beziehung Orientierung liefern. Eher freundschaftlich und weniger romantisch geht es hingegen in Australien zu. Der kleine Exkurs zeigt: Wer die Partnersuche international verfolgt, muss in Sachen Liebe nicht nur weit reisen, sondern vor allem umdenken und sich auf einen (kleinen) Kulturschock gefasst machen.

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