Humor im Bett

Fünf Sätze, die Sie nie im Bett sagen sollten

von: Felix Reek

Im Eifer des Gefechts kann einem schon mal beim Sex ein unvorsichtiger Spruch über die Lippen kommen. Doch diese Sätze töten wirklich jede Lust. Wir sagen Ihnen, was Sie im Bett nicht sagen sollten - und wie Sie die Situation retten.

Es war ein Abend, bei dem schnell alles klar war. Tiefe Blicke, erste Berührungen, dann ein flüchtiger Kuss, der Lust auf mehr macht. Durch den Treppenflur schafften es beide gerade noch. Eng umschlungen, immer wieder stolpernd, weil sie die Finger nicht voneinander lassen konnten. Sie stießen die Tür auf, stolperten ins Schlafzimmer, rissen sich die Kleider vom Leib und plötzlich sagte sie: “Findest du mich eigentlich zu dick?” Bumm. Einfach so.

Klar, dass danach die Stimmung hin ist. Was soll man auf diesen Satz schon sagen? “Joa, ein bisschen Sport könnte nicht schaden”? Keine wirkliche Option. “Nein, du bist perfekt”? Auch nicht, sie würde es eh nicht glauben. Es gibt Sätze, die beim Sex einfach unangebracht sind. Weil sie die Stimmung töten, uns aus dem Konzept bringen oder weil sie beleidigen. Damit Ihnen genau das nicht passiert, haben wir einige Beispiele gesammelt, die Sie besser nie aussprechen sollten. Also wirklich nie.

1. “Bist du schon drin?”

Sie krallen sich in den Laken ineinander, Ihr Liebhaber beugt sich stöhnend über Sie, doch irgendwie spüren Sie nichts. Und da entfleucht es Ihnen: “Bist du schon drin?” Autsch. Denn natürlich wird er nicht denken, Sie fragen ihn mitten im Akt, ob er die legendäre Boris Becker Internet-Werbung nachspielen möchte. Er wird diese Frage auf die Größe seines Geschlechtsorgans beziehen. Und da gibt es ein Problem: Es ist immer zu klein. Bei jedem. Jeder Mann ist der Ansicht, dass es durchaus ein paar Zentimeter mehr sein könnten. Also sagen Sie im Zweifelsfall nichts. Und wenn es unbedingt sein muss, etwas wie: “Meine Güte, ist der groß!” Das passt immer.

2. “Woran denkst du?”

Nichtsdestotrotz geht es weiter. Er schaut konzentriert zu ihr herunter, sie zu ihm und fragt: “Woran denkst du?” Tja, woran denkt er wohl? An Bikini-Model Emily Ratajkowski? Wann die nächste Champions-League-Begegnung ansteht? Ob er die Herdplatte ausgemacht hat? Egal was es ist, auf diese Frage gibt es keine befriedigende Antwort. Selbst “Nichts” ist keine adäquate Entgegnung. Halten Sie es einfach mit Hoffmann von Fallersleben: “Die Gedanken sind frei.”

3. “Ich geh da mal eben ran”

Schließlich wollen Sie sich diese Nacht nicht verderben lassen. Doch dann passiert das, was in solchen Momenten immer passiert: Das Handy klingelt. Aber egal, ob ihre Mutter anruft, die beste Freundin oder ihr Zahnarzt: Gehen Sie nicht ran! Wirklich nicht. Sie befinden sich gerade in einem Akt höchster Leidenschaft. Egal was es ist – es kann warten. Falls nicht, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie danach alleine im Bett liegen.

4. “Oh ja, Jakob, genau so… äh, ich meine Julian!”

Sie haben also die richtige Entscheidung getroffen. Es geht leidenschaftlich weiter. Doch wie das eben so ist im Überschwang der Gefühle, rufen Sie auf einmal den Namen Ihres Bettgenossens: “Oh Jakob, genau so!” Dummerweise heißt er eben nicht genau so, sondern ganz anders. Sie versuchen die Situation zu retten und sagen: “Entschuldige, du heißt natürlich Julian. Wie konnte ich das verwechseln? Mein Ex hieß Jakob und konnte das viel besser!” Spätestens da ist die Nacht gelaufen. Nichts tötet die Stimmung so sehr, wie Gespräche über die Verflossenen.

5. “Und, wie war ich?”

Falls Sie es danach geschafft haben, Ihren Partner oder Ihre Partnerin in Stimmung zu bringen, gibt es eigentlich nur noch einen Satz, der im Nachhinein diese heiße Nacht abkühlen kann. Wenn Sie sich voneinander lösen und einer fragt: “Und wie war ich?” Es soll Menschen geben, die diesen Spruch für einen urbanen Mythos halten. Sie irren sich. Deswegen kann es darauf nur eine Antwort geben: Lachen. Ja, wirklich. Nehmen Sie es einfach mit Humor.

Lachen löst alle Probleme in Wohlgefallen auf

Denn so schlimm jeder dieser Sätze in einer pikanten Situation sein kann, ein Lachen sorgt dafür, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst. Wie beim Sex aktiviert es 100 Muskeln, die Atemfrequenz steigt, Stress und Anspannung verfliegen, das Glückshormon Endorphin wird ausgeschüttet. Nicht ohne Grund geben sowohl Frauen als auch Männer in Umfragen immer wieder an, dass Ihnen Humor wichtiger ist, als Aussehen. Wer viel lacht, hat Spaß am Leben – und am Sex. Deswegen ist es wichtig, erotische Situationen nicht zu ernst zu nehmen. Über das Lachen kommen sich Paare einander näher, sowohl emotional als auch körperlich. Es ist ein Indikator für eine gemeinsame Wellenlänge.

Wir alle leben nicht in Hollywoodfilmen. Unser Liebes- und Sexleben ist nicht perfekt. Deswegen ist es wichtig, bei Missgeschicken oder Sätzen, die einem in der Leidenschaft eben so herausrutschen, zu lachen. Gemeinsam. Denn Humor im Bett funktioniert nur, wenn Sie zusammen lachen und nicht übereinander. Sobald es ironisch, sarkastisch oder verletzend wird, kippt die Stimmung. Ihr Partner ist verunsichert und Sie können die Situation nur durch ein klärendes Gespräch retten. Obwohl Sie doch eigentlich gerade ganz andere Dinge im Kopf hatten.

Fazit

Im Prinzip ist es also ganz einfach: Sprechen Sie weder über Ihre Ex-Partner noch über irgendwelche körperlichen Eigenarten, die Ihnen negativ auffallen. Konzentrieren Sie sich auf den Moment und lassen Sie sich nicht ablenken. Seien Sie beim Sex locker und entspannt und wenn Ihnen Missgeschicke passieren, lachen Sie – miteinander. Dann kann eigentlich alles schiefgehen. Ohne dass es Ihre Zweisamkeit stört.

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