Fünf Alarmzeichen für Bindungsunfähigkeit

Fünf Alarmzeichen für Bindungsunfähigkeit

von: Annette Riestenpatt

Lange schon keine Domäne der Männer mehr - Bindungsunfähigkeit. Auch Frauen ergreift immer häufiger die nackte Panik, sobald es ernst wird. Das Perfide: Bindungsphobiker sind auf den ersten Blick unglaublich charmant und verbindlich. Doch es gibt Alarmzeichen, auf die Sie achten sollten.

Alarmstufe – Zeit

Bindungsphobiker lassen uns zunächst glauben, wir seien die absolute Nummer eins in ihrem Leben. Schade, schade, dass der Job sooo viel Zeit in Anspruch nimmt oder das zeitaufwändige Hobby, die Familie etc. Immer wieder gibt es Ausreden, die die Distanz zwischen uns bestehen, ja sogar größer werden lassen. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen, werden wir diese nie überwinden. Klar: Ein Projekt im Job kann schon mal die Wochenstundenzahl in die Höhe schnellen lassen. Und auch der Spanisch-Intensiv-Kurs braucht regelmäßige Besuche. Aber irgendwann sollte Schluss sein, sonst ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass unser Gegenüber sich nicht wirklich binden will.

Alarmstufe – Freundeskreis

Wie steht es mit gemeinsamen Freunden? Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Paar in unterschiedlichen Freundeskreisen verkehrt. Wenn es allerdings so gar keine Berührungspunkte gibt, bzw. der eine es immer wieder zu vermeiden weiß, den Partner seinen Freunden überhaupt vorzustellen, dann ist das schon sehr bedenklich. Wenn wir aus bestimmten Lebensbereichen völlig ausgeschlossen werden, sollten wir zunächst lieber den Single-Modus beibehalten und unserem Gegenüber zeigen, dass wir auch gut allein zurecht kommen. Das Offenhalten anderer Optionen puffert den bevorstehenden Absturz ein wenig ab. Doch es gilt: Lieber schnell das Weite suchen!

Alarmstufe – Launenhaftigkeit

Ihr Schatz ist anfangs der personifizierte Charme und ein Meister der Verführung – das ist zwar schmeichelhaft, aber wenn jemand zu Beginn allzu sehr auf mehr drängt, dann sollten wir lieber erst einmal das Tempo heraus nehmen. So können wir in Ruhe herausfinden, worum es eigentlich geht und wie unsere Perspektiven aussehen. Ein unbedingtes Alarmzeichen ist Launenhaftigkeit. Schlimmer noch, wenn er/sie uns für diese schlechte Laune verantwortlich macht. Das ist ein absolutes No-Go und Gift für jede Beziehungsanbahnung. So kann weder Nähe, noch Respekt, noch Liebe entstehen und wachsen – was ein Beziehungsphobiker ja auch tatsächlich vermeiden möchte.

Alarmstufe – Unzuverlässigkeit

Bindungsphobiker machen nur ungern Pläne. Sie sind oft unzuverlässig, unpünktlich und unverbindlich in ihren Aussagen. Als Begründung führen sie gern ins Feld, sich nicht einengen lassen zu wollen. Klar, gewisse Freiheiten sollte ein Paar sich gegenseitig in einer Beziehung schon lassen. In Wahrheit haben Bindungsängstliche Menschen jedoch panische Angst davor, sich festzulegen. Dahinter steckt die tiefe Furcht, verletzt zu werden. Deshalb verletzen sie mehr oder weniger unbewusst zuerst, um sich selbst zu schützen. Mit dieser Unzuverlässigkeit geht übrigens auch oft Untreue einher. Eine absolut defizitäre Angelegenheit, schnell beenden.

Alarmstufe – Perspektiven

Zwar beteuern Bindungsphobiker immer wieder, wie sehr sie sich auf die gemeinsame Wohnung, die bevorstehende Heirat oder Ähnliches freuen. Aber wenn es dann so weit ist, machen sie sich aus dem Staub. Diese Menschen sehnen sich eigentlich nach Nähe und einer Beziehung. Aber sie sind unfähig, diese zuzulassen. Wenn Ihr Gegenüber kalte Füße bekommt, wenn es darum geht, gemeinsame Perspektiven zu verwirklichen, dann nichts wie weg. Alle weiteren Versuche enden wahrscheinlich in Schmerz und Chaos. Fakt ist: Sie können einen solchen Menschen nicht verändern. Nehmen Sie es also lieber, wie es ist und lernen Sie daraus.

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