Flirten und die „passende“ Partnerwahl

Flirten und die „passende“ Partnerwahl

von: Dr. Marcus Damm

Keine Partnerwahl kommt ohne einen „richtigen“ Flirt aus. Dieser Grundsatz gilt sowohl für die Online-, als auch für die Partnersuche in der „Realität“. Doch was ist die „richtige“ Partnerwahl?

Die Partnerwahlforschung hat bekanntlich viel Licht ins Dunkel der Psychologie der Anziehung zwischen Frau und Mann gebracht.
Natürlich kommt es in Sachen Lebenspartnerschaft überwiegend auf Gemeinsamkeiten an, und zwar in Hinsicht auf Charaktereigenschaften, Zukunftsplanung und Weltanschauung. Auf der anderen Seite liegt in einem extrem ausgeprägten „Gleichklang“ dummerweise später hinaus manchmal die Gefahr, dass der „Reiz“ phasenweise verloren geht. (Vergessen Sie nicht: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und gewöhnen uns entsprechend auch an passende Partner!) In der Regel werfen sich dann die ehemaligen Solisten gegenseitig vor, an dem Dilemma schuld zu sein.
In solchen Zeiten kann dann Folgendes passieren: Einer der beiden trifft im Alltag auf einen Menschen, der nun ganz und gar aus dem üblichen Rahmen fällt. Er (oder sie) offenbart sowohl einen entgegengesetzten Charakter, unübliche Anschauungen und paradoxe Zukunftsplanungen. Plötzlich spielen die Hormone verrückt, denn der Andere ist eben so anders, fremd – interessant. Nicht selten sind solche ad hoc-Abenteuer letztlich nur ein Strohfeuer. Sie sind nicht für die Ewigkeit gemacht, sondern nur für den Moment. Und eigentlich wissen wir darum.
Sie erahnen wahrscheinlich schon, auf was ich hinaus will, liebe Leserin, lieber Leser: Es ist nicht unbedingt damit getan, einen Lebenspartner zu finden, der einem ähnlich ist. Beide sollten sich innerhalb der Beziehung weiterentwickeln, vor allem sollten auch diejenigen Persönlichkeitseigenschaften erkannt und ausgelebt werden, die bisher im Verborgenen schlummerten (und davon gibt es erfahrungsgemäß recht viele).
Tja, die Partnerwahl steckt voller Geheimnisse.
Mein Fazit lautet: Wenn es uns gelingt, jemanden zu fesseln, der (a) offen, interessiert und flexibel ist, (b) sich nicht von seiner Sozialisation determinieren lässt, so stehen die Chancen recht gut, dass die Beziehung lange hält und positiv für beide ist. Natürlich muss ich selbst auch dieselben Voraussetzungen mitbringen.
Um seinen eigenen Partnersuchbildern auf die Schliche zu kommen, bietet sich an, achtsam mit sich selbst „auf der Piste“ umzugehen. Wir sollten irgendwann schon wissen, (a) wer uns (b) wann (c) warum reizt.

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