die-sechs-groessten-vorurteile-bei-single-reisen

Die 6 größten Vorurteile bei Single-Reisen

von: Saskia Balke

Bei einer Single-Reise trifft man nur auf vereinsamte Menschen ohne Freunde und soll krampfhaft verkuppelt werden. Stimmt das? Wir haben uns die verstaubten Voruteile rund um das Thema Single-Reise genauer angesehen.

Vorurteil 1: „Ich lande unter Menschen, die allzu verzweifelte Singles sind und keine Freunde haben.“

„Die müssen es ja nötig haben“ – ein überholtes Vorurteil gegenüber Teilnehmern von Single-Reisen. Dabei steckt hinter der Organisation von Events für Singles eine gesellschaftliche Entwicklung: Immer mehr Menschen leben allein, in Deutschland liegt die Zahl der Single-Haushalte bei 40%. Der Freundeskreis steckt hingegen häufig in der Familiengründung oder verfolgt andere Interessen. Mit dem Wunsch nach heißen Disconächten und gemeinsamen Urlauben, steht der Single oft alleine da. Teilnehmer einer Single-Reise sind insofern Menschen „wie du und ich“ und eher aufgeschlossen, unternehmenslustig und sportlich aktiv statt wunderliche Einzelgänger.

Vorurteil 2: „In der Gruppe ist niemand dabei, mit dem ich mich gut verstehe.“

Wir alle kennen das Phänomen: Treffen wir auf eine fremde Gruppe, verspüren wir im ersten Moment Berührungsängste und Vorurteile – auch, wenn wir sonst eher offen sind. „Diese Distanz ist ganz normal, eine Art Selbstschutz“, erklärt Single-Coach Lisa Fischbach. „Wir loten aus, wie sehr wir uns auf die Gruppe einlassen wollen und halten diese zunächst auf Distanz. Sobald aber der erste Kontakt zu einzelnen Personen hergestellt ist, lösen sich die Vorbehalte häufig auf und schaffen Raum für Sympathien. Sie selbst müssen nicht everybody’s darling sein und jeden Reiseteilnehmer mögen. Doch Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit auf einige Gleichgesinnte treffen, die mit Ihnen auf einer Wellenlänge liegen. Von der anfänglichen Distanzhaltung sollten Sie sich jedenfalls nicht abschrecken lassen – die verspürt anfangs jeder.“

Vorurteil 3: „Aufgrund des Gruppenzwangs habe ich kaum Zeit für mich.“

Anbieter wie Sunwave vermitteln das Motto schon auf ihrer Website: Alles kann, nichts muss. Das vorgesehene Programm ist ein Angebot an die Mitreisenden, das sie freiwillig nutzen können, es steht aber jedem frei, anderen Aktivitäten nachzugehen. Wer also im Alleingang oder mit anderen Gruppenmitgliedern andere Pläne ausheckt, kann diese ganz einfach in Angriff nehmen, ohne sich nach der Gruppe richten zu müssen.

Vorurteil 4: „Wenn ich ein Doppelzimmer buche und ich mich mit meinem Zimmernachbarn nicht gut verstehe, ist der ganze Urlaub ein Flop.“

Diesem Risiko lässt sich ganz einfach aus dem Weg gehen: Gegen einen Aufschlag lässt sich je nach Anbieter ein Einzelzimmer buchen. Wer sich für das günstigere Doppelzimmer entscheidet und beispielsweise mit einem Freund oder einer Freundin reist, kann diesen bei Sunwave als seinen Wunsch-Zimmernachbarn angeben. Und auch, wenn sich bereits auf der Hinreise Sympathien zu einem/r Mitreisenden ergeben, wird die Reiseleitung versuchen, an der Zimmerbelegung zu schrauben. Doch was, wenn man während des Aufenthaltes feststellt, dass die Chemie mit dem aktuellen Zimmernachbarn wirklich gar nicht passt? Bei Adamare Singlereisen kam diese Situation noch nicht vor, nur 2 Gäste von bis zu 30 pro Gruppe buchen eine Doppelzimmerhälfte mit unbekanntem Zimmernachbarn. Sind sich beide jedoch nicht grün, lassen sich je nach Kapazität zwei Einzelzimmer buchen. Geht der Wunsch nach einem Zimmerwechsel nur von einem der Reisenden aus, trägt der beide Zuschläge.

Vorurteil 5: „Es geht bei so einer Reise bestimmt nur darum, verkuppelt zu werden.“

Verkuppelt wird bei Single-Reisen niemand. Im Gegenteil ist es empfehlenswert, nicht das Kennenlernen eines Partners als Motiv einer solchen Unternehmung zu wählen, sondern entspannt und ohne große Erwartungen die Reise anzutreten. Wenn Amors Pfeil dennoch trifft, umso besser! Die Voraussetzung dafür erreichen viele Anbieter, indem sie ein 50/50-Verhältnis der Geschlechter schaffen und für eine homogene Altersstruktur sorgen.

Vorurteil 6: „Meine persönlichen Interessen kommen bei solch einer Gruppenreise zu kurz.“

Die Lösung ist ganz einfach: Wenn Sie zum Beispiel gerne eine bestimmte Sportart im Urlaub ausüben möchten, wählen Sie einfach ein Angebot aus, das Ihren Wunschvorstellungen entspricht. Anbieter wie Frosch-Sportreisen fokussieren sich dabei zum Beispiel auf die Art der Aktivität und bieten die Reisen auch extra für Singles an. Studiosus ist für Studienreisen bekannt und hat hier ebenfalls eine Produktlinie für Singles im Programm. Und wenn trotz guter Vorauswahl mal ein Programmpunkt nicht gefällt, besteht ja immer noch die Möglichkeit, eigene Pläne zu verwirklichen und sich aus der Gruppe auszuklinken.

Finden Sie jemanden, der Ihr Leben verändert, nicht nur Ihren Beziehungsstatus
Kostenlos anmelden