Hirschkopf an der Wand als Symobl für "Vorsicht Dates"

Dating: Vorsicht vor diesen Dates

von: ElitePartner Redaktion , 22. Februar 2011

Ob Kollege oder Nachbar: Von manchen Menschen, die uns besonders nahe sind, sollten wir lieber die Finger lassen. Welche Konstellationen Gefahrenpotenzial haben, erfahren Sie hier.

Kollegen, gute Freunde, Nachbarn – diese Menschen sind uns bestens bekannt, vertraut und räumlich nah. Schnell wird daraus mehr als bloße Sympathie. Doch Vorsicht: Denn so kann ein Berg Probleme auf uns zukommen. Vor allem dann, wenn diese Beziehungen zerbrechen. Der Nachbar wohnt nach der Trennung nämlich immer noch gegenüber, obwohl wir ihn nie, wieder sehen möchten.

Tabu 1: Der Kollege

Jens (34) verliebte sich in seinen Kollegen Mark (35): „Als wir für ein Projekt quasi Tag und Nacht zusammen hockten, ist es passiert.“ Die beiden waren einige Monate unzertrennlich. Nach der Trennung war Jens völlig fertig. Trotzdem sah er Mark jeden Tag in der Agentur und musste zudem die neugierigen Blicke der Kollegen ertragen. Als Mark etwas mit einem Praktikanten anfing, kündigte Jens kurzerhand und schwor sich: Nie wieder einen Kollegen küssen.
Gute Entscheidung, findet Single-Coach Lisa Fischbach: „Anfangs mag eine Beziehung Ihre Arbeit beflügeln. Langfristig ist sie aber eine große Herausforderung. Da bedarf es besondere Umgangsregeln und Diplomatie.“ Irgendwann wird das meist zur Belastung. Stellen Sie sich also die Frage: Ist es die große Liebe, die es rechtfertigt, dafür die berufliche Existenz aufs Spiel zu setzen? Oder nur Stoff für ein kurzes Abenteuer?

Tabu 2: Der Chef

Student Andreas (28) jobbte für ein Start-Up-Unternehmen und verliebte sich in seinen Boss Helge (37): „Ich dachte, in so einer Firma ist das nicht tragisch, wegen der flachen Hierarchien.“ Weit gefehlt. Als sie nach dem Studium eine feste Anstellung bekam, merkte sie, dass die Kollegen über ihn redeten. „Es hieß, ich hätte den Job nur, weil ich in den Chef verliebt und mit ihm zusammen war. Es war reinstes Mobbing.“ Er hatte nicht den Hauch einer Chance, ihren Platz im Team zu finden und hat sich deshalb anderweitig beworben.
„Eine Beziehung mit dem Vorgesetzten ist knifflig“, sagt auch Lisa Fischbach. „Das Misstrauen der Kollegen, die Kommunikationsebene mit dem Partner … Schließlich ist der gleichzeitig Liebhaber und Respektsperson.“

Tabu 3: Der Nachbar

Als Chris (41) in die neue Wohnung zog, freundete er sich mit Marius (36) von gegenüber an. „Ich war neu in der Stadt und kannte noch nicht viele Leute“, sagt er. „Er hat mir viele Tipps gegeben und dabei sind wir uns näher gekommen.“ Chris wollte nichts Festes, Marius schon. Dann wurde die Nachbarschaft zur Qual. Chris stand unter ständiger Beobachtung. Als einmal ein Kollege zu Besuch kam, machte Marius eine Szene.
„Nachbarn haben direkten Einblick in Ihr Privatleben“, sagt Lisa Fischbach. „Das macht es nach einer Trennung besonders schwer.“ Wenn Sie Ihr Zuhause lieben, dann bemühen Sie sich um ein freundschaftliches Miteinander und suchen die Liebe ein paar Ecken weiter.

Tabu 4: Die Clique

Wenn aus Freundschaft Liebe wird: Beziehungen, die im Freundeskreis entstehen, bergen hohes Konfliktpotenzial: Sven (30) verliebte sich in den Bruder seiner besten Freundin Esther (31). „Anfangs war es toll, wir waren eine große Familie“, schwärmt er. Doch als es kriselt, gerät Esther zwischen die Fronten. „Sie war hin und her gerissen, wem sie was erzählen durfte“, erinnert sich Sven. „Wenn ich mich über ihren Bruder ausheulen wollte, war sie die falsche Adresse.“
„So eine Verbindung wirkt sich auch auf die Freundschaft aus“, warnt die Psychologin. „Wenn Sie sich mit Geschwistern einlassen, halten Sie Ihre Freunde unbedingt aus Ihren Beziehungen heraus.“ Blut ist dicker als Wasser und im Zweifel wird sich Ihr Beziehungspartner auf die Seite der Familie schlagen. Dann sind Sie beide los.

Tabu 5: Der Ex

Klar, Ihr Ex ist tabu. Schließlich wollen, Sie die Fehler der Vergangenheit nicht in einer Endlosschleife durchleben. Genauso tabu sind abgelegte Liebschaften Ihrer Freunde. Die Auswahl auf der Welt ist groß, da müssen Sie nicht keine Ex-Lieben recyclen und Ihren Freunden damit einen Stich versetzen.
„Lassen Sie die Vergangenheit hinter sich“, rät Lisa Fischbach. „Beim Aufwärmen einer Liebe gibt es selten ein Happy End. Schließlich haben wir uns nach der Trennung nicht grundlegend verändert.“

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