Frau ist unter Druck vor Laptop und fragt sie wie sie ihr erstes Treffen vorbereiten soll

Das erste Date: Zu perfekte Vorbereitung schadet

von: ElitePartner Redaktion , 27. April 2012

Das erste Date naht. Nichts soll schief gehen, alles rund laufen, damit das Treffen möglichst beschwingt und positiv verläuft. Für viele gilt daher die Devise: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Der Treffpunkt ist gut überlegt, nicht zu steif, nicht zu laut, doch irgendwie etwas Besonderes.

Mit der nahenden Outdoor-Flirtsaison ist das leichter als in der dunklen Flirtsaison umzusetzen. Ein netter Spaziergang in der Sonne mit Eis essen in der besten Eisdiele, ein Picknick im Grünen, eine Fahrradtour oder Kanufahrt. Bewegung hilft immer, um die Aufregung zu drosseln und Lockerheit zu schaffen. Zur guten Vorbereitung zählt noch die Auswahl eines hübschen Date-Outfits, eine duftende Körperpflege, vielleicht sogar ein Friseurbesuch im Vorfeld. Je nachdem wie wichtig einem das Treffen ist und wie viel Wertschätzung man dahinein legen möchte, wird mehr oder weniger Aufwand betrieben.

Der Wunsch hinter all diesen Bemühungen ist, Stolperfallen zu umschiffen und  mehr Sicherheit zu erlangen, um einen möglichst guten Eindruck beim ersten Date zu hinterlassen. Was man indes schlecht planen und vorhersagen kann, ist die Frage, wie der andere hinter den E-Mails und Telefonanten nun tatsächlich im wahren Leben tickt. Wir könnten diese Unsicherheit als positive Neugier empfinden und so stehen lassen. Aber wie eine Studie aus Dezember 2011 im Auftrag von Bitkom zeigt, genießen viele diese Unsicherheit nicht. Sie setzen sich an den Rechner und recherchieren im Internet  nach Informationen. Knapp 18 Millionen haben bei Google, Bing, Yahoo, Yasni und Co. schon einmal den Namen ihres nächsten „Dates“ eingegeben.

Das kann sehr unromantische Folgen haben. Sicherlich hilft diese Schnüffelaktion, möglichst schwarze Schafe ausfindig zu machen und sich damit Flops zu ersparen. Das ist aber auch nur so lange möglich, wie diese Personen zu ungeschickt waren, ihre schwarze Vergangenheit zu verwischen. Möglicherweise hilft die Vorabrecherche, hier und da ein Gesprächsthema leichter zu finden. Doch ist es ein kribbelnder Auftakt zu sagen: „Du, ich habe bei Google gelesen, dass du 1981 beim Tennisturnier in Flensburg den dritten Platz gemacht hast.“? Laut einer aktuellen Studie von ElitePartner reagieren 72 Prozent der Männer allergisch, wenn sie sich von einer Frau kontrolliert fühlen. Das wird bei Frauen nicht deutlich anders sein. Daher kann es in den falschen Hals geraten, fühlt man sich beim ersten Date bereits durchleuchtet. Zudem nimmt es das Flair der unbefangenen Neugier auf den anderen. Und es setzt die so wichtige Intuition außer Kraft. Diese sollte viel mehr trainiert werden, ist sie ein sehr weiser Ratgeber. Und verlässt man sich auf sein Bauchgefühl, erkennt man meist sehr zuverlässig, ob der andere eine reine Weste hat.

Jetzt kostenlos anmelden

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzhinweise. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich).