Alleinsein für Anfänger und Fortgeschrittene

9 gute Gründe Singles zu beneiden

von: Saskia Balke

Single zu sein ist ganz schön cool – wenn Sie sich mal diese neun Dinge vor Augen führen, mit denen man als Paar des Öfteren zu kämpfen hat.

  1. Nach Lust und Laune leben statt lästiger Kompromisse: Fleisch in der Pfanne oder Tofu auf Toast. Harte Matratze oder weiche Matratze. Städtetrip oder Strandurlaub. Actionstreifen oder Arthouse. Die Pärchen-Antwort liegt irgendwo dazwischen. Kompromisse sind eben der Deal, ohne den keine Partnerschaft funktioniert. Als Single hingegen entscheiden Sie ohne „Oder“. Und noch dazu ohne Wenn und Aber. Herrlich!
  2. Bunte Single-Luftschlösser statt trister Pärchen-Realität: Paare, besonders die verheirateten, müssen der Realität ins Auge blicken. Was sie sich angelacht haben, ist und bleibt Programm. Von den kleinen Schwächen in der Kusstechnik bis zur Routine im Bett. Als Single hingegen stehen Ihnen alle Optionen offen: Ob Sie das Techtelmechtel mit der süßen Bedienung in der Bar Realität werden lassen oder sich den Fantasien von Ihrem zukünftigen Traumpartner hingeben … In Ihrem Leben ist noch alles drin!
  3. Aufregende Partynächte statt Sofa-Phlegmatismus: Am Samstagabend versumpfen Paare gerne mal auf dem Sofa und zappen sich durchs Abendprogramm. Wer glaubt, dass sie dabei wild knutschen und den Rest der Welt um sich herum vergessen, irrt. Als Single ziehen Sie hingegen top gestylt mit ihren Freunden durch die Nacht, flirten, was das Zeug hält und genießen die Glückshormone, die beim Tanzen oder Anbändeln durch Ihre Blutbahn rauschen. Noch Fragen, wer hier das bessere Wochenende erlebt?
  4. Super Single-Figur statt hohem BMI: Liebe macht dick. Denn wer in einer Beziehung lebt, nimmt zu, besagt die Studie eines Heidelberger Soziologieprofessors: Je glücklicher die Paare, desto höher ihr BMI. Singles hingegen sind eher schlank, weil sie mit einer guten Figur ihren Marktwert halten möchten. Und in Form zu bleiben fällt noch dazu leichter, wenn kein genussfreudiger Partner in den Ernährungsplan hineinpfuscht oder sportliche Ambitionen unterwandert.
  5. Chillen statt Schwiegereltern: Statt in einen gemütlichen Sonntag hineinzuleben, müssen Paare sich immer mal wieder auf den Schwiegerelternbesuch einstellen. Das heißt: Schlips und Scheitel und Blüschen statt bequemem Schlumpflook, anstrengende Fragen bewältigen und so tun, als hätte man eine ausnehmend gute Erziehung genossen statt Laissez-faire. Denn bei Singles steht höchstens die eigene Familie auf der Matte. Und bei der darf man ja praktischerweise so (schlecht oder gut erzogen) sein, wie man nun einmal ist.
  6. Seelische Balance statt Gefühlsachterbahn: Mit wem tippt er die ganze Zeit SMS? Warum ist sie plötzlich so gefühlskalt? Warum provoziert er schon wieder Streit? Ein Partner gibt dem anderen Rätsel auf – plötzlich hat man nicht nur mit den eigenen Mustern zu kämpfen, sondern muss auch noch die des anderen verstehen. Und Ängste und Probleme aushalten, die ein Single alleine gar nicht hat.
  7. Single-Selbstbewusstsein statt mangelndem Anspruch: Es gibt sie, diese Paare, die einfach so in eine Beziehung gerutscht sind. Die eigentlich nicht besonders gut zueinander passen und sich mit ihrem defizitären Wir-Zustand irgendwie zufrieden geben. Sie haben möglicherweise den Wunsch nach einer Beziehung über ihren eigenen Anspruch gestellt. Dann doch lieber Single – und wissen, was man will und wofür man sich definitiv zu schade ist.
  8. Küchen-Chaostage statt Konfliktherde: Für Paare ein explosives Thema: Haushalt, Sauberkeit und Ordnung. Stapelt sich in der Küche das Geschirr oder liegen bloß wieder ein paar Brotkrumen herum, schwelt schon der nächste Konfliktherd. Sie als Single hingegen können Bakterienkulturen züchten oder jeden Krümel penibel beseitigen: Stört beides niemanden!
  9. Angenehme Gesellschaft statt fieser Angewohnheiten: Paare sind mit zutiefst menschlichen, aber doch unschönen Details aus dem Leben des Partners konfrontiert. Etwa mit schmutzigen Unterhosen. Bremsstreifen im Klo, röhrendem Abhusten nach dem Aufstehen, lautem Schmatzen beim Essen, komischen Ticks wie Augenzucken oder nervösem Hüsteln. Da ist es für Sie als Single doch schön, sich vorerst in bester Gesellschaft zu wissen: mit sich selbst!

Autorin

Saskia
Balke

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