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Ulrike, 39
Psychotherapeutin & Habilitantin
Berlin

Ulrike, 39
Psychotherapeutin & Habilitantin
Berlin

„Auf meinen Partys treffen Leute aufeinander, die sich sonst nie begegnet wären“

Ulrike

kennenlernen?Chiffre: 7E39F06B

So aufgeräumt Ulrike auf den ersten Blick wirkt, so impulsiv folgt sie als „Typ Macherin“ spontanen Einfällen: Nachdem die 39-jährige Berlinerin im Radio vom Weihnachtssingen der „FC Union“-Fans gehört hatte, fuhr sie zum Stadion, um Mitglied des Fußballvereins zu werden. „Mich berührt das Miteinander.“ Die Psychotherapeutin schwimmt und gärtnert leidenschaftlich gern und lebt mit ihrer sechsjährigen Tochter in einer großen Altbauwohnung am Stadtrand. Sie träumt von einer Erweiterung ihres Duos, am liebsten in Form einer Großfamilie.

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In Ulrikes großer Altbauwohnung, zu der auch ein Garten gehört, fühlt sich die Hobby-Gärtnerin zuhause. An diesem Ort, wo alles sehr aufgeräumt wirkt und buchstäblich jedes Ding seinen Platz hat, fällt ihr Faible für Design und ein Händchen fürs Dekorieren auf: Hier eine Wand mit kunstvoll arrangierten Nähutensilien; dort eine Kuschelecke, wo das Arrangement von Decken und Kissen an ein Wohnmagazin-Cover erinnert. „Ich bin sehr strukturiert.“, bestätigt Ulrike. „Aber ich kann auch anders“, sagt sie und lacht verschmitzt. Und wie wenn sich ein Schalter umlegt, erscheint die kühle Blonde mädchenhaft charmant. Und plötzlich hat man Ulrike nicht nur als warmherzige Gastgeberin vor Augen, sondern auch als begabten Partygast, der wie sie selbst sagt, es gerne ab und zu richtig krachen lässt.

„Ich sage mir immer: Man kann alles schaffen“

Geboren und aufgewachsen im ostdeutschen Mahlow, dem ehemaligen Zonenrandgebiet im Süden Berlins zog Ulrike nach Zwischenstationen in Frankfurt am Main, Konstanz und Toronto 2009 gemeinsam mit ihrem Mann an den Berliner Stadtrand, wo 2010 ihre Tochter zur Welt kam. Im selben Jahr verstarb ihr Mann plötzlich, so dass jetzt nur noch Mutter und Tochter mit Katze Lilli zusammenleben. Reflektiert, gelassen und mit dem offenen Blick spricht sie über den schweren Schicksalsschlag, den sie nur dank ihres Optimismus verkraftet habe.: „Was mich ausmacht, ist eine große Lebensfreude. Ich sage mir immer: Man kann alles schaffen!“ Freunde hätten ihr schon oft attestiert, überdurchschnittlich viel Energien mobilisieren zu können. Von großem Engagement zeugt nicht zuletzt ihr beruflicher Erfolg: Erst vor eineinhalb Jahren eröffnete die Alleinerziehende eine Privatpraxis für Psychotherapie in der sie mehrere Angestellte beschäftigt. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Menschen unterschiedlicher kultureller und regionaler Herkunft. „Viele Kollegen nehmen diese Patienten nicht an, weil sie denken, dass deren Werte sich zu stark von unseren unterscheiden,“ sagt die 39-Jährige, die seit 15 Jahren darüber forscht – und spezielle Trainings für Therapeuten entwickelt hat. Für Ulrike ist es gerade die Vielfalt, die sie an Menschen fasziniert, ihr eigener Freundeskreis sei bunt gemischt. „Auf meinen Partys treffen Leute aufeinander, die sich sonst nie begegnet wären.“

„In der Psychologie kommen Natur- und Geisteswissenschaften zusammen – und man begegnet immer wieder neuen Menschen“

Ihre Abneigung gegenüber dem, was allzu berechenbar und „nur noch Routine“ ist, führte auch zur Entscheidung, Psychologie zu studieren. „Da kommen Natur- und Geisteswissenschaften zusammen, und es wird nie langweilig. Das ist die Hauptsache.“ Das zeichne auch ihren Beruf aus: „Ich darf immer wieder neuen Menschen begegnen und sie in ihrer Entwicklung begleiten.“ Zudem arbeitet Ulrike auch noch an ihrer Habilitation – als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Als solche präsentiert sie sich auch in ihrem Profil. „Denn als ich ‚Psychologin’ schrieb, antworteten mir zumeist Männer, deren Probleme ich heilen sollte.“ Andere hätten sich gar nicht erst gemeldet, abgeschreckt vom Vorurteil, als Therapeutin würde Ulrike ständig ihr Verhalten analysieren.

„Eine 08/15-Intellektuelle, die nur auf Hochkultur steht, bin ich nicht“

Tatsächlich hätte sie selbst gerne mal einen Partner, der ihr eine starke Schulter bietet. Unerlässlich für sie als Kopfmensch sei ein Partner, mit dem sie sich auf Augenhöhe austauschen kann. Sagt sie und beeilt sich, hinzuzufügen: „Aber eine 08/15-Intellektuelle, die nur auf Hochkultur steht, bin ich nicht,“ sagt Ulrike und betont ihre Vielseitigkeit. „Ich gehe zu Konzerten in die Philharmonie und bin zugleich ein großer Herbert Grönemeyer-Fan. Ich lese das ZEIT-Magazin, kaufe mir aber auch die Gala. Und es ist mein Schönstes, den ganzen Tag im Schlafanzug herumzuhängen oder im Garten zu buddeln.“ Denn als Gegenpol zu ihrem stressigen Alltag als Selbständige und Alleinerziehende ist Ulrike gern in der Natur und macht Sport, spielt Klavier oder näht. Oft fährt sie mit ihrer Tochter übers Wochenende nach Brandenburg, zum Inlineskaten, Radfahren oder in Kletterparks. Auch ihre große Leidenschaft fürs Schwimmen teilt sie bereits mit der Sechsjährigen: „Sie hat gerade ihr silbernes Schwimmabzeichen gemacht“, erzählt die stolze Mutter.

„Ich habe einen gewissen Ossi-Stolz“

Ihre jüngste Liebe gilt dem „FC Union Berlin“, einem kleinen Fußballverein, der für seinen Kampfgeist und Zusammenhalt berühmt ist. „Im Radio erfuhr ich vom legendären Weihnachtssingen der Vereinsmitglieder im Stadion und war berührt vom Miteinander, obwohl ich kein Fußballfan bin“, erzählt Ulrike. Schon der Text der Hymne, die davon kündet, „sich vom Westen nicht unterkriegen zu lassen“ treffe ins Schwarze: „Ich habe schon einen gewissen Ossi-Stolz und finde den Verein cool,“ sagt Ulrike, lacht und zeigt auf ihren rot-weißen Fan-Schal an der Garderobe.

„Eine Großfamilie, das wäre toll“

Aber neben all diesen Hobbys und alten wie neuen Leidenschaften fehlt Ulrike noch eines: Ein Partner, mit dem sie ihr Trio erweitern könnte. „Familie und Freunde sind das Wichtigste für mich. Eine Großfamilie mit Patchwork oder noch mehr eigenen Kindern, das wäre toll.“ Ihren Partner wünscht sich Ulrike sportlich, unternehmungslustig und „eher schlank“: „Er sollte vor allem kein Stubenhocker sein!“. Dabei spiele der Beruf keine Rolle. „Hauptsache, er macht das, was er tut, gerne.“ Und Humor ist ihr auch wichtig. „Trockener Humor, mit dem man sich gegenseitig wieder auf den Boden holen kann“ sagt sie. Und erneut blitzt hinter ihrem Lachen etwas Hintergründiges auf, das neugierig macht auf eine Frau, die immer für eine Überraschung gut ist.

Was Ulrike mag:

  • Gartenarbeit
  • Trockenen Humor
  • Wochenenden auf dem Land in Brandenburg

Was Ulrike nicht mag:

  • Stubenhocker
  • Ein Leben, das allzu vorhersehbar ist
  • Auf Ihren Beruf als Psychologin reduziert zu werden

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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