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Thomas , 34
Marketingleiter
Wien

Thomas , 34
Marketingleiter
Wien

„Ich will mit einer großen Familie im Grünen wohnen“

Thomas

bereits "verkuppelt"

Fröhlich, spontan, unbeschwert: Das sind Eigenschaften, die Thomas an einer Partnerin schätzt. Auch, weil sie einen Gegenpol zu seinem Wesen bilden: Der 34-jährige Marketingleiter aus Wien schmiedet gerne Pläne, liebt die Ordnung und ist ganz schön auf Zack. Mit Politik und Philosophie fordert er seinen Geist immer wieder neu heraus. Doch Thomas hat auch eine andere Seite: Kennt sich aus mit Esoterik, gibt Reiki- und Meditationskurse. Wie sein Traum vom Glück aussieht? Ein Haus im Grünen, Kinder und eine Frau, die weiß, wie man das Leben genießt.

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Thomas ist schwer beschäftigt. Sein Job als Marketingleiter führt ihn unter der Woche ständig nach Deutschland. Dann ist da noch das neue Institut für ganzheitliche Lebensgestaltung in Wien, gegründet mit Freunden. Darin schult er Menschen in Meditation und Reiki, hilft ihnen, die Welt einmal anders zu betrachten. Als studierter Philosoph und Soziologe weiß er den Perspektivenwechsel zu schätzen, der auch in seinem Alltag ständig präsent ist. Thomas bittet uns ins Institut, dessen Einrichtung seine Handschrift trägt. „Meine Wohnung ist eher funktionell eingerichtet. Möglichst bald will ich sie vermieten – und dann nicht mehr mitten in der Stadt wohnen.“

„Wenn ich eine Familie gründe, möchte ich ausreichend Zeit mit meinen Kindern verbringen“

Er nennt das seinen „Exit-Plan“: Sein Traum ist, in einigen Jahren aus dem Hamsterrad Fulltime-Job auszusteigen. Um dann mit einer Partnerin eine Familie zu gründen, „in einem Haus im Grünen, möglichst unabhängig, vielleicht mit ein paar Tieren, auf jeden Fall beschaulich, am liebsten mit Wald in der Nähe.“ Ganz ohne Arbeit ginge das natürlich nicht, muss es auch nicht: „Ich unterrichte an der Uni und kann als freier Projektmanager Geld verdienen. Und wer weiß, vielleicht werde ich am Ende Bio-Bauer.“, sagt er. Hauptsache kein 60-Stunden-Job mehr, der ihm auf Dauer nicht gut tut.

Pläne zu schmieden, das mag Thomas. In früheren Beziehungen hat er sicher immer gerne um die Planung und Organisation im Alltag gekümmert. Ihm gibt das ein Stück Sicherheit. Er weiß aber auch: Manchmal kann der Typ Frau, den er sucht – lebensfroh, spontan, ungezwungen – mit seinem Sinn für Ordnung und Planung wenig anfangen. Doch kleine Differenzen, ist Thomas überzeugt, gehören zu einer Partnerschaft durchaus dazu. Außerdem hat er gelernt, seine „Ordnungsliebe nicht von der Partnerin zu erwarten.“ Thomas wählt seine Worte mit Bedacht. Dann gesteht er: „Übrigens bin ich schüchtern. Eine Frau anzusprechen, würde mich sehr viel Überwindung kosten!“

„Ich mag Menschen, die sich nicht verstellen“

Doch damit sein Plan aufgeht, braucht es eine Partnerin. Eine reine Karrierefrau soll sie verständlicherweise nicht sein. Dafür eine, die viel mit ihm lacht. Und Zärtlichkeit und Sex schätzt, denn: „Ich brauche viel körperliche Nähe.“ Wie er sollte sie Kultur mögen und Natur: „Beides ist einfach, ohne vorzugeben, etwas zu sein. Das mag ich auch an Menschen: Wenn sie sich nicht verstellen.“ Berge braucht der Wiener allerdings nicht, droben wird ihm flau im Magen. Lieber ist er im Wald, liegt am See. Die perfekte Frau für Thomas würde zudem den Genuss lieben, Essengehen in feinen Restaurants. Thomas kocht aber auch gerne selbst.

So gerne Thomas aber Neues entdeckt, eine Frau mit einem Faible für Fernreisen wäre nichts für ihn: „Mit dem sensation seeking und round-the-world-ticket bin ich durch. Ich kann keine Flugzeuge mehr sehen. Statt zwölf Stunden nach Bali zu fliegen, fahre ich lieber an den Gardasee oder in die Provence.“ Er ist allerdings kein großer Freund davon, alles auf Fotos festzuhalten, was er erlebt. Erst recht nicht für die Social-Media-Parallelwelt, die er als ungesund empfindet. „Ich möchte viel lieber den Moment genießen und suche eine Partnerin, die das genauso sieht.“

„Ich will selbstbestimmt leben“

Wohin Thomas’ Weg führen soll, steht ihm klar vor Augen. Er redet wie jemand, der sich selbst sehr gut kennt. Dazu beigetragen hat eine schwierige Phase seines Lebens: Drei Monate lang konnte er nach einer Augen-Operation nicht sehen, war auf andere Menschen angewiesen. „Hart war das! Bis zu dem Moment, als ich losgelassen und mein Schicksal akzeptiert habe. Ab da fühlte es sich befreiend an.“ Diese Erfahrung hat sein vorheriges Streben relativiert. In jüngeren Jahren, erzählt Thomas, war er durchaus ein Karrieretyp: „Jetzt weiß ich: Karriere ist nur ein Mittel zum Zweck. Mein Leben soll selbstbestimmt sein.“

„Mein Verstand braucht regelmäßig Futter“

Vier Studiengänge hat Thomas abgeschlossen, doch damit geht er nicht hausieren. Lieber drückt er es bescheiden aus: „Mein Verstand braucht regelmäßig Futter“ – und das holt er sich über philosophische Lektüre, aber auch über die Politik, dort hat er schon für zwei Parteien Wahlkämpfe begleitet, hält auf Bezirksebene ein politisches Mandat inne. Über die Philosophie fand er zur Esoterik, mit der er sich mit einem wissenschaftlichen Anspruch intensiv auseinandergesetzt hat und die er auch gezielt im Alltag einsetzt.

Wer allerdings in Thomas, der im Gespräch sanft und zurückhaltend agiert, den Hardcore-Esoteriker sieht, täuscht sich. „Ich habe gemerkt: Sobald ich die weiche Seite zu sehr in mein Leben gelassen habe, zog mich die harte Businesswelt wieder an. Letztlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass weder Job, noch spirituelle Praxis ein Ersatz für eine liebevolle Partnerschaft sein kann. Das ist für mich der Schlüssel zum Glück und wird daher für mich auch immer Priorität haben.“

Was Thomas mag:

  • Karate
  • Mehr-Gänge-Menüs mit Weinbegleitung
  • Wald- und Seenlandschaften

Was Thomas nicht mag:

  • Die Hektik der Großstadt
  • Gesellschaftliche Zwänge
  • Social Media Omnipräsenz

(Portraitfotos: sceneline studios)

Thomas

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Thomas

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Heike, 47

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Projektleiterin

Julija, 27

Psychologin