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Tanja, 33
Ärztin
Berlin

Tanja, 33
Ärztin
Berlin

„Es war immer mein größter Wunsch, Menschen zu heilen”

Tanja

sucht nicht mehr

Tanja strahlt das Selbstbewusstsein einer Frau aus, die genau weiß, was sie will. Mit ihren großen Augen und dem entwaffnenden Lachen nimmt sie ihr Gegenüber sofort für sich ein. Die Stimmung ist ausgelassen und dennoch herrscht Disziplin in dem kleinen Frauenhaushalt in Berlin-Mitte. Vor kurzem hat die 33-jährige Mutter ihr Medizinstudium beendet und will sich in Richtung Gynäkologie spezialisieren. Jede freie Minute nutzt Tanja, um Zeit mit ihrer neunjährigen Tochter zu verbringen. Ein zukünftiger Partner müsste Lust haben, Teil ihrer Familie zu werden.

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Geboren wurde Tanja in Kiew, als Spätaussiedlerin kam sie mit 16 nach Deutschland. Neben Deutsch spricht sie Russisch, Ukrainisch und Englisch. Tanja fühlt sich in allen Kulturen – der deutschen, der russischen und der ukrainischen – zu Hause. „Ich bin in Deutschland so richtig angekommen, habe hier meine Jugend verbracht, Abitur gemacht, bin mit Freundinnen zum ersten Mal in die Disko gegangen.” Heute lebt sie in der Nähe von ihren Eltern und hat sich die Wohnung ganz nach ihrem Geschmack liebevoll eingerichtet. Kristallkronleuchter hängen von der Decke, in allen Zimmern dominiert edles Cremeweiß, überall hängen selbstgemalte Gemälde, das Badezimmer zieren rote Rosen.

„Wir halten fest zusammen.”

Neben einem Sinn fürs Praktische zeichnet sich Tanja durch Disziplin aus. Ihr Medizinstudium zog sie durch, obwohl sie ein kleines Kind hatte mit einem Mann, der viel zu selten für die Familie da war. Tage und Wochen verbrachte sie über Bücher gebeugt. Doch Tanjas Eltern unterstützten sie, wo sie nur konnten. „Wir sind eine kleine Familie und halten ganz fest zusammen.”

Trotz kleiner Tochter das Studium geschafft

Die Zeit vor dem Staatsexamen war die härteste ihres Lebens, erzählt Tanja. Doch man merkt, dass sie mit Fleiß und Zielstrebigkeit ihre Ziele erreicht, wenn sie sich das erst einmal vorgenommen hat. „Mein Vater war Arzt und ich habe schon als Kind meinen Puppen immer Spritzen gegeben und Pillen verabreicht. Menschen gesund zu machen, war schon immer mein Wunsch.” An der Gynäkologie mag sie, dass man viel mit positiven Vorgängen wie mit Schwangerschaften und Babys zu tun hat, gleichzeitig aber auch viel operiert. Eine Doktorarbeit in diesem Fachbereich hat sie bereits begonnen.

„Das ziehe ich jetzt durch.”

Doch Stellen in der Gynäkologie sind rar in Berlin und so sucht Tanja noch. Da sie lange überhaupt keine Zeit hatte, genießt sie die Pause und entdeckt neue Hobbies für sich. Jeden Tag geht sie zum Sport, verbringt ihre Vormittage auf dem Crosstrainer und beim Schwimmen. „Ich habe mir vorgenommen, fitter zu werden und abzunehmen. Und das ziehe ich jetzt durch.” Da ist er wieder, der Ehrgeiz, mit dem Tanja die Dinge anpackt, die ihr wichtig sind.

„Er darf gern etwas erfahrener sein“

Wenn ihre Tochter am Wochenende bei ihrem Papa oder ihren Eltern ist, geht Tanja am liebsten aus, sehr gerne tanzen, ins Kino oder trifft sich mit Freunden. Wenn sie Zeit und Muße hat, malt sie. Bei einem ersten Date ist Tanja eher vorsichtig, mag es, sich erst einmal auf einen Kaffee zu treffen. „Manche Männer wollen sofort mehr, das hat mich überrascht und da bin ich wohl eher klassisch.” Ihren zukünftigen Partner stellt sich Tanja als einen Mann vor, der mitten im Leben steht und eine starke Schulter hat. „Er sollte einen guten Job haben, darf gerne etwas älter und erfahrener sein. Ich habe so lange alles alleine gemacht, dass ich mich einfach freuen würde, wieder mehr mit jemandem zu teilen.” Für Tanja sind das auch ganz simple Dinge wie zusammen einzuschlafen, morgens gemeinsam zu frühstücken. „Wenn mein künftiger Partner Kinder hätte, fände ich das auch schön, das muss aber nicht sein. Hauptsache, er ist bereit, an unserem Leben teilzuhaben.” Auch ein zweites Kind könnte sich Tanja noch vorstellen. „Aber natürlich nur mit dem Richtigen.” Auf den wartet der kleine Frauenhaushalt nun noch.

Was Tanja mag:

  • Tanzen gehen
  • Gemütlichkeit zu Hause
  • Reisen

Was Tanja nicht mag:

  • Unpünktlichkeit
  • Disziplinlosigkeit
  • Egoismus

(Portraitfotos: sceneline studios)

Tanja

sucht nicht mehr

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