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Simone, 35
Redakteurin
Bonn

Simone, 35
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Bonn

„Ein Schalke-Fan müsste sich meine Liebe hart erarbeiten“

Simone

bereits "verkuppelt"

Stress scheint für Simone aus Bonn ein Fremdwort zu sein. Heute ein Job in Köln, morgen ein Dreh in Alicante, in zwei Tagen ein Kundengespräch in London. „Herrlich, es gibt nichts Schöneres“, sagt sie mit einem Strahlen. Wenn andere ob ihrer Arbeitslast ins Stöhnen geraten würden, blüht Simone erst richtig auf. Kein Zweifel, die 35-Jährige hat als Redakteurin in einer Agentur für PR und Kommunikation ihre berufliche Erfüllung gefunden. An ihrem privaten Traum hingegen arbeitet sie noch. Ein bisschen zumindest.

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Denn eigentlich ist Simone mit sich und ihrem Leben äußerst zufrieden. Sie, die in einer Kleinstadt in der Eifel geboren und aufgewachsen ist, dort auch ihr Abitur gemacht hat, danach in Trier Medienwissenschaften und Sprachen studiert hat, fühlt sich in der überschaubaren Großstadt am Rhein richtig wohl. Sicher, sagt sie, als Kind habe sie die Provinz genossen, „die Natur, die Wiesen, die Wälder“. Als Jugendlicher ohne Auto allerdings, da wolle man nur eines: „Weg!“ Das hat sie dann ja auch getan und es nie bereut, auch wenn sie heute ab und an am Wochenende die Idylle der Eifel durchaus wieder zu schätzen weiß.

Journalistin wollte Simone ursprünglich werden. „Ich habe immer gerne geschrieben und bin furchtbar neugierig“, sagt sie über sich selbst. Stets habe sie sich für Menschen interessiert, was diese machen und warum sie das machen. Und so hat sie schon während des Studiums für mehrere Zeitungen geschrieben, sich später auf audiovisuelle Medien spezialisiert. Nach ihrem Abschluss zog es sie dann aber doch in Richtung Kommunikation und PR. Das war ihr Glück: Seit acht Jahren arbeitet sie nun bereits in derselben Agentur, ist dort mittlerweile Redaktionsleiterin, verantwortet unter anderem den Bereich Film – und ist nach wie vor begeistert von ihrem Job: wie sie für durchaus große Kunden Image- und Schulungsfilme produziert, sie dafür Konzepte entwickelt, Drehpläne schreibt und am Ende Regie führt, das sei genau ihr Ding, wie sie sagt. Dass sie die Dreharbeiten schon mal nach Afrika oder Mittelamerika führen, findet sie nämlich klasse. „Da steh ich drauf“, sagt sie und lacht. „Das hält den Adrenalinspiegel hoch.“

„Ich liebe Filme von Komödie bis zu Action und Thriller.“

Zuhause hat es die 35-Jährige hingegen gerne etwas ruhiger. Dann entspannt sie mit einem Buch, bevorzugt ein humorvolles von Tommy Jaud, Matthias Sachau oder Jan Weiler, auf ihrer riesigen Sofainsel, im Winter wahlweise auch in der gemütlichen Kaminecke ihrer modern eingerichteten Wohnung. Doch so richtig lässt sie der Film auch im Privaten nicht los. Das viele „Tatort“ gucken etwa sei der Grund, warum sie nie im Erdgeschoss wohnen könnte, gibt sie lachend zu. Noch lieber aber schaut Simone Filme im Kino, am besten im Original. „Von Komödie bis zu Action und Thriller“, sagt sie. Ihre Leidenschaft kann man auch gut am Porträt von Samuel L. Jackson aus „Pulp Fiction“ erkennen, das prominent im Wohnbereich hängt. Oder an der kleinen Videokamera im Regal. Damit drehe sie tatsächlich regelmäßig selbst, verrät Simone. „Auf Familienfeiern oder im Urlaub.“

Den nächsten Urlaub wird sie im November in Südafrika verbringen, mit ihrer besten Freundin, die sie noch aus ihren Schultagen kennt. Auch in den USA war sie unter anderem bereits, in Las Vegas, Los Angeles und New York. Sie sei aber nicht auf ferne Länder festgelegt, sagt Simone. „Auch ein Wochenende in München finde ich toll.“ Nur der Mann, der mit ihr dorthin fahren würde, der fehlt derzeit – wobei wir bei der einzigen Leerstelle ihres so angefüllten Lebens wären. Eine zwölf Jahre andauernde Beziehung ist vor knapp einem Jahr auseinandergegangen. „Wir sind quasi zusammen erwachsen geworden“, sagt sie über diese Zeit. „Aber irgendwann entwickelt man sich eventuell in andere Richtungen.“ Sie zuckt mit den Achseln. Passiert.

„Eine Beziehung muss für mich Bereicherung sein.“

Jetzt schaut die Wahlbonnerin wieder in die Zukunft, hofft, dass sie eventuell durch ElitePartner nun den auf Dauer Richtigen finden wird. Nicht krampfhaft, macht sie klar. Bei ihren bisherigen Treffen hätte es eben nie ganz gepasst. „Eine Beziehung muss für mich eine Bereicherung sein“, meint sie. Grundvoraussetzung dabei ist für Simone Verlässlichkeit. Sie selbst sei für ihre Freunde im Notfall auch nachts um drei da, „und diese Loyalität erwarte ich auch von einem Partner“. Ansonsten finde sie es toll, wenn ein Mann Ziele hat, beruflich oder privat, egal. „Ich will was – und bin auch bereit, dafür etwas zu machen“, umschreibt sie ihre Vorstellung, die sie durchaus auch auf sich selbst bezieht.

„Wir Deutschen sind Weltmeister im Meckern“

Als ewiges Streben nach Mehr, nach Besserem, will die Redakteurin das allerdings nicht verstanden wissen. „Wir Deutschen, und da schließe ich mich auch ein, sind ja Weltmeister im Meckern“, findet sie. Was sie aber durch Freunde in Costa Rica gelernt habe, das sei die Wertschätzung dessen, was man habe. Wie sich der Junge der Familie von der Deutschen nichts sehnlicher gewünscht hat, als ein Poster von Beethoven, das es im Bonner Beethovenhaus für weniger als zehn Euro zu kaufen gibt, das hat Simone nachhaltig beeindruckt. Die Leute in Costa Rica, sagt sie, seien so viel ärmer als wir, aber laut einer Studie die glücklichsten Menschen der Welt. „Ich habe mir fest vorgenommen, davon etwas für mein eigenes Leben mitzunehmen.“

Und so umgibt sie sich liebend gerne mit Menschen, mit denen sie lachen kann, die sich selbst nicht ganz so ernst nehmen. Wer die Kunst der Ironie beherrscht, hat bei Simone einen Bonus. „Und auch so ein kleines bisschen Sarkasmus schadet nicht“, meint sie mit einem Grinsen. Nur in einem Punkt versteht die 35-Jährige keinen Spaß: Wenn es um ihren Lieblingsverein Borussia Dortmund geht. Drei, vier Mal im Jahr ist sie sogar im Stadion, um ihre BVB-Helden anzufeuern. Ein Schalke-Fan, soviel ist sicher, müsste sich „meine Liebe hart erarbeiten“.

Was Simone mag:

  • Die Sonne mit Freunden und einem Caipi genießen
  • Im Auto Lieblingsmusik lauthals mitsingen
  • Kleine Terrier und Rehkitze

Was Simone nicht mag:

  • Menschen, die sich zu wichtig nehmen
  • Langeweile
  • Wenn der Handy-Akku bei 10% steht

Simone

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