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Robert, 30
Detection Analyst
Berlin

Robert, 30
Detection Analyst
Berlin

„Schlechte Laune? Kenne ich nicht!“

Robert

sucht nicht mehr

Tagsüber bekämpft Robert als Bankkaufmann Fälle von Geldwäsche, abends tobt er sich beim Sport oder bei House Music aus. Der 30-Jährige ist jetzt in Berlin zuhause, sein Herz schlägt aber für das Landleben. Der grenzenlose Optimist ist ebenso ein echter Gentleman und weiß, was er will: Familie, Garten, Hund – und eine Frau, die ihm ab und zu in den Hintern tritt.

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Seine gute Laune ist ansteckend. Robert lächelt, als er die Tür aufmacht. Nein, eigentlich strahlt er. Im Hintergrund kommt leise House Music aus den Boxen, ein schneller Rhythmus und dazu eine schöne Melodie. „Normalerweise würde ich jetzt ein bisschen tanzen“, sagt der 30-Jährige Single-Mann. Einfach so, im Wohnzimmer, die Bewegungen hat er drauf. „Wenn diese Musik läuft, dann kann ich eigentlich kaum ruhig sitzen“, sagt er. Aber dann setzt er sich doch auf das helle, große Ecksofa in seinem Wohnzimmer und erzählt.

„Ich hätte gerne ein Haus mit Garten“

Von seiner Kindheit auf dem Hof in Thüringen, wo er mit drei Geschwistern, den Eltern, seinen Großeltern und der Familie seines Onkels lebte. Pferde, Rinder, Tauben, Katzen, Hunde. „Das war wie ein kleiner Zoo bei uns.“ Später zog die Familie nach Bayern, wieder in einen kleinen Ort. Die Zeit hat ihn geprägt. So sehr er Berlin mag, so gerne würde er wieder auf dem Land wohnen, am liebsten in der Nähe der Stadt in einem eigenen Haus mit Garten, in dem Platz genug für einen Hund ist. Den Zusammenhalt, den er vom Dorf kennt, vermisst er in der Stadt, genauso wie die Ruhe und das Grün rundherum. „Ich warte einfach, bis ich die richtige Frau dafür gefunden habe“, sagt er und lächelt verschmitzt.

„Ich will für jemanden da sein“

So wie er aufgewachsen ist, in einer Familie, die das klassische Modell lebte, könnte man meinen, Robert sei konservativ. Der Vater war als Tierarzt auf dem Land viel unterwegs, die Mutter kümmerte sich um die Kinder. „An sich finde ich dieses Familienbild nicht verkehrt“, sagt Robert. Er mag die Werte, die dahinterstehen. Das Sich-kümmern um die eigene Familie und die Heimeligkeit. Er hätte das auch gerne. Zwei, drei Kinder, ein eigener Kreis. „Diese Geborgenheit ist etwas Tolles“, sagte er, das vermisst er am Single-Sein schon sehr. „Ich will für jemanden da sein.“ Als großer Bruder von drei jüngeren Geschwistern war er das von Anfang an. Zu seinen zwei Brüdern und seiner Schwester hat er engen Kontakt, auch wenn sie in Bayern leben.

„Die Tür aufhalten ist eine Selbstverständlichkeit“

Als konservativ will Robert sich aber nicht verstanden wissen. Eher als modern, „mit ein paar konservativen Werten“, wie er mit einem Zwinkern hinzufügt. Es ist ihm wichtig, wie er bei anderen ankommt. Gute Manieren gehören dazu ­- und die hat er wirklich. So wie er früher immer ein Auge auf seine Geschwister hatte, so achtet er heute darauf, dass es den Menschen um ihn herum gut geht. Jemandem die Tür aufzuhalten, die Jacke abzunehmen oder den Stuhl zurechtzurücken ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Wahrscheinlich würde er das Ganze mit einem lustigen Spruch garnieren, wie er das oft macht, um andere zum Schmunzeln zu bringen.

„Ich brauche Sport als Ausgleich“

Robert hat eigentlich zwei Berufe, er ist Fitnesstrainer ­und Bankkaufmann. Dass er Sport macht, verraten verdächtige Muskeln unter seinem Hemd. „Ich brauche das als Ausgleich“, sagt er. Statt wie früher in einem Studio Unterricht zu geben, setzt er sich jetzt zwei Mal in der Woche im Wohnzimmer auf sein Spinningrad, als Trainer arbeitet er seit einigen Jahren nicht mehr. Die House Music kommt aus den Boxen, dann strampelt er los. Mit Sit-ups, Liegestützen und anderen Übungen tut er etwas für den Rest der Muskeln. Mit anderen Sport zu machen, wäre ihm zwar lieber, aber das richtige Studio dafür hat er noch nicht gefunden. Wenn es soweit ist, würde er auch gern wieder ein paar Kurse geben. „So lange müssen mir nun eben die Nachbarn beim Schwitzen zusehen.“

„Richtig schlechte Laune? Habe ich nie“

Ins Schwitzen kommen auch einige Kunden der Bank, für die Robert seit anderthalb Jahren arbeitet. Er ist im Bereich Geldwäsche tätig, arbeitet an der Schnittstelle für Kundenberater und Ermittlungsbehörden. Robert prüft Kontobewegungen, wenn er den Auftrag dazu bekommt und meldet Auffälligkeiten, wenn er welche entdeckt. Ein spannender Job in einem jungen Team. „Die Kollegen sagen zwar, dass ich ihnen mit meiner guten Laune manchmal fast auf den Geist gehe, aber eigentlich mögen wir uns da alle sehr.“ Richtig schlechte Laune? „Habe ich nie. Ich freue mich einfach auf jeden neuen Tag.“

„Der nächste Schritt ist eine Familie“

Früher war ihm die Karriere wichtiger als jetzt. Für sie hat er ein lange geplantes Auslandsjahr sausen lassen. „Ich hatte schon alles organisiert, mein Auto verkauft, das Aquarium an Freunde gegeben und wollte auf einer Farm in Kanada arbeiten“ – und dann kam das Job-Angebot. „Am Ende habe ich mich für den sicheren Weg entschieden“, sagt er. Bereut er es? „Nein, so bin ich eben. Ich mag Sicherheit und auch ein bisschen Planbarkeit.“ Dass er nie länger im Ausland war, findet er trotzdem schade. Im Flur seiner Wohnung hängen eine Menge Postkarten. „Die sind von meinen Geschwistern“, sagt Robert. Wann immer sie im Urlaub sind, schicken sie Robert eine Karte. Bali, Toskana, Barcelona. „So bekomme ich wenigstens ein bisschen Ausland mit“, sagt er und grinst. Heute würde er seine Prioritäten etwas anders setzen. „Jetzt bin ich mit dem zufrieden, was ich habe.“ Der nächste wichtige Schritt ist eine Familie. „Das ist mir am Ende wichtiger als ein toller Job.“

„Ab und zu brauche ich einen Tritt in den Hintern.“

Robert weiß, was er will. Zum Beispiel eine Frau, die ihn motiviert, auch mal neue Dinge auszuprobieren. „Ab und zu brauche ich einen Tritt in den Hintern.“ Toll fände er auch eine Frau, die mit ihm über Politik diskutieren kann und genauso Optimist ist wie er selbst. Und sie sollte sich dann nicht wundern, wenn Robert als Idee für das erste Date kein Kaffee-Trinken vorschlägt. Lieber ist ihm ein bisschen Action. Billard spielen zusammen oder eine Fahrradtour, vielleicht auch einfach wandern gehen. Rumsitzen ist nämlich eigentlich nicht seine Sache, und Kaffee mag er auch nicht besonders. „Ich mache das eigentlich nur den Frauen zuliebe“ – ganz der Gentleman eben.

„Ich brauche Nähe“

Eine Fernbeziehung wäre nichts für ihn, die hatte er vor einigen Jahren und sie hat ihn nicht glücklich gemacht. „Ich brauche Nähe“, sagt er. Lieber zu viel als zu wenig. Lieber einen Abend mehr zusammen auf der Couch als sich ständig vermissen. Und etwas Ernstes soll es ein. „Ich habe kein Interesse an flüchtigen Geschichten oder Affären. Ich warte lieber, bis mir jemand wirklich wichtig ist.“

Was Robert mag:

  • Erdbeeren
  • mit meinem Cabrio stundenlang durch schöne Landschaften fahren
  • die Farbe Rot

Was Robert nicht mag:

  • Schokoladeneis und Marzipan
  • Zwiebeln schälen
  • wildes Durcheinander

(Portraitfotos: sceneline studios)

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