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Philipp, 31
Wirtschaftsingenieur
Leipzig

Philipp, 31
Wirtschaftsingenieur
Leipzig

„Ich mag Tiefgang, genauso wie geistreichen Nonsens“

Philipp

kennenlernen?Chiffre: 7E983F1E

Anderen Menschen auf Augenhöhe begegnen – das schätzt Philipp. Dieses gegenseitige Interesse, die Neugier, die Offenheit füreinander sind vom ersten Moment an spürbar, wenn man sich mit dem 31-jährigen Wirtschaftsingenieur unterhält. Umgekehrt wünscht sich Philipp auch eine Partnerin, die gut zuhören kann. Eine, die seine vielfältigen Interessen schätzt, vielleicht die Begeisterung für Sport und Kochen mit ihm teilt. Und eine, die ihn einfach machen lässt, wenn er von seinem Wohnort Leipzig nach Wien fliegt, um dort einem Vortrag aus einem Spezialgebiet der Mathematik zu lauschen.

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„Klar“, sagt Philipp und muss grinsen, „die meisten glauben, dass Mathematiker ziemliche Freaks sind.“ Zwar arbeitet er als Wirtschaftsingenieur für ein Forschungsinstitut im Bereich Klimawandel und Nachhaltigkeit, doch eigentlich hätte er gerne Mathe studiert. Zahlen faszinieren ihn schon seit der Kindheit. Und warum nicht seiner Faszination nachgehen? Für Philipp bleiben die Zahlen ein Hobby, aber die analytische Herangehensweise hat er sich bewahrt. „Ich bin eher der Kopfmensch, Strukturen helfen mir, Dinge nachzuvollziehen und erleben zu können. Das finde ich spannend.“

Vielleicht ist seine Wohnung ein Spiegelbild des 31-Jährigen – gut organisiert, aber mit Raum für die genussvollen Besonderheiten des Lebens. Philipps Herz liegt in der Küche: Von der mechanischen Saftpresse, wie man sie auf den Basaren der Türkei findet, über den üppigen Kräuter- und Gemüsegarten auf dem Balkon bis hin zu Ölen und Pestos, die er natürlich alle selbst ansetzt. Auf dem iPad sammelt er Rezepte, gerade steht Melanzane hoch im Kurs, ein Auberginenauflauf. Die guten Whiskys im Regal sind noch ziemlich voll, Philipp trinkt wenig Alkohol. „Genuss ist für mich Lebensqualität, ich koche wahnsinnig gern“, sagt Philipp. Mindestens genauso sehr wie die Zubereitung schätzt er am Essen das Gemeinsame, Soziale.

„Ich bin eher redselig, ich mag das Sächsische“

Das ist ihm generell wichtig: zusammenzuhalten, gerecht zueinander sein, auch über die Grenzen sozialer Schichten hinweg. Deswegen engagiert er sich seit längerem in einer Organisation, die sich mit einem Mentoring-System für Bildungsgerechtigkeit einsetzt. Zielgruppe sind vor allem bildungsferne Schichten. So entstehen Kontakte, die Philipp für sehr bereichernd hält: „Ich möchte eine faire, heterogene Welt, die Schere soll nicht noch weiter auseinandergehen.“ Egoismus hat er schon viel zu häufig gesehen. Während seiner Zeit in Hamburg etwa war der gebürtige Berliner in Kreise gekommen, in denen Geld eine große Rolle spielte. Für Philipp ist Geld viel eher ein Mittel als ein Wert an sich. Vielleicht war es auch die nordische Unterkühltheit, meint er schmunzelnd: „Ich bin eher redselig, ich mag das Sächsische.“ In Leipzig fühlt er sich so wohl, weil die Stadt noch sehr heterogen ist. Soziale Schichten, die unter sich bleiben – das ist ihm zuwider.

Alleine auf den Spuren des alten Konstantinopels in Istanbul

Philipp taucht gern tief in Dinge ein, interessiert sich für Geschichte, Sprache und Kultur. Auch deshalb zog er direkt nach dem Abitur alleine los, nach Istanbul, auf den Spuren des alten Konstantinopels. In einer der wunderschönen alten Kirchen traf er auf einen australischen Künstler, eine faszinierende Persönlichkeit, der wie ein zweiter Vater für ihn wurde. Jahre später besuchte Philipp ihn in Australien. Mittlerweile ist der Mann verstorben. Doch in Philipps Wohnung, natürlich in der Küche, hängt eine seiner wertvollsten Erinnerungen: Ein Linoleumschnitt eines Vogels mit einer persönlichen Widmung des Künstlers. „Das ist ein Herzensstück, wenn das jemand runterschmeißt, dann…“ – und Philipp zeigt seinen Bizeps. Natürlich, ein Scherz. Aber dass er mit diesem in vielen Klimmzug- und Turneinheiten geformten Bizeps nicht nur locker einen Handstand stehen kann, das glaubt man ihm aufs Wort.

„Meine Partnerin muss meine Affinität für Mathe und Zahlen nicht teilen“

Die Begeisterung für Sport und Ästhetik sollte Philipps Partnerin im besten Fall teilen, aber viel stärker geht es ihm um eine ähnliche Geisteshaltung. Dass sich seine Neugier, sein Gerechtigkeitssinn und das Interesse an den Mitmenschen in ihr spiegelt. Ob jemand Tiefgang hat, bemerkt Philipp in einem Gespräch schnell. Das heißt aber nicht, dass er „geistreichen Nonsens“, wie er es nennt, nicht auch genießen kann – ganz im Gegenteil. Es geht um die gleiche Augenhöhe, auf der man sich trifft, um ein inneres Verständnis. Und die Affinität zu Mathe und Zahlen? Gut, die muss die Partnerin nicht unbedingt teilen. Das sieht Philipp ganz entspannt.

Was Philipp mag:

  • Klimmzugstange & Turnringe
  • Alles selber kochen – am liebsten Pestos
  • Die Redseligkeit der Sachsen

Was Philipp nicht mag:

  • Statusdenken
  • Alleine essen
  • Menschen, die nicht zuhören können

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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Glück, Erfahrungen, Ziele – hier erzählen Singles:

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Unternehmer

Ai-Lien, 31

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