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Patricia, 33
Heilpraktikerin
Hamburg

Patricia, 33
Heilpraktikerin
Hamburg

„Ich suche einen Mann, der führen kann“

Patricia

sucht nicht mehr

Nach Stationen in Windhuk und Saarbrücken, in Frankfurt und an der Cote d’Azur hat Patricia in Hamburg ihre Herzensheimat gefunden. Hier plant die weltgewandte Heilpraktikerin mit „Hands-on-Mentalität“ gerade, ihre eigene Praxis zu eröffnen. Beim Gesellschaftstanz lässt sich die 33-Jährige den Takt hingegen gerne vorgeben – und wünscht sich einen Mann mit Stil, der führen kann.

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Wenn Patricia bei einer Tasse Tee aus dem Fenster schaut, liegen ihr die historische Speicherstadt und ein Elbfleet zu Füßen. Das Tor zur Welt direkt vor der Haustür, fühlt sich die zierliche Wahlhamburgerin in ihrem hellen, modernen Zuhause in der Hafencity angekommen. Ihre Zelte in Altona hat sie vor kurzem abgebrochen, „eine düstere Parterre-Bude, da wurde ich immer trauriger“. Ihre neue moderne Zweizimmerwohnung hat sie mit liebevoll ausgesuchten Möbeln und antiken Stücken eingerichtet, die alle eine Geschichte erzählen. Ein Teil des Wohnzimmers repräsentiert ihre Persönlichkeit auf besondere Weise. Mit Blick auf den imposanten Flügel erklärt Patricia stolz: „Nach fünfzehn Jahren nehme ich wieder Klavierunterricht.“ Nicht das einzige Schmuckstück von Bedeutung. Den Spiegel dahinter kaufte sie, ohne Rücksicht auf den Geschmack anderer nehmen zu müssen. Damit steht er für ein selbstbestimmtes Leben, einen Neuanfang. Den gab es im Leben der 33-Jährigen nicht nur einmal, doch aus jedem Kurs- und Ortswechsel ging Patricia gestärkt hervor.

„Ich bin in einem weltoffenen Zuhause großgeworden.“

Ihr Horizont war von jeher nicht auf ein Land oder eine Sprache beschränkt. In Windhuk verbrachte Patricia die frühen Jahre ihrer Kindheit, bevor sie im Alter von neun mit ihren Eltern nach Saarbrücken zog. „Ich bin in einem weltoffenen Zuhause großgeworden und war von verschiedenen Sprachen und Kulturen umgeben“, erzählt sie. Und schwärmt: „Ich hatte eine Bilderbuchkindheit. Meine jüngere Schwester und ich haben kaum gestritten und wenn doch, wurde schnell ein Entschuldigungszettelchen unter der Tür durchgeschoben.“ Bis heute ist Patricias Familie ihr Rückhalt. Ursprünglich hatte sie dieses traditionelle Zukunftsbild von Mann, Haus und Kindern auch für sich selbst im Kopf. Doch das Leben hatte bisher einen anderen Plan für die hübsche Hamburgerin, die für ihr Alter bereits beeindruckend viel erlebt hat.

„Ich habe gelernt, dass alles gut ist, so wie es kommt.“

Schon immer an Medizin interessiert, begann Patricia nach dem Abitur ihr Pharmazie-Studium in Frankfurt. Beim Tanzen, noch heute ein leidenschaftliches Hobby, lernte sie ihren späteren Ehemann kennen. Mit 21 dann der erste Umbruch: Für die Liebe zog sie ins Saarland zurück und sattelte auf BWL um. Schließlich hatte sie in einen Familienbetrieb eingeheiratet – und richtete ihr Studium auf dieses neue Leben aus. „Heute liegt der Fokus auf meinen eigenen Zielen“, erklärt Patricia nachdenklich, denn in ihrem Beruf als Heilpraktikerin hat Patricia ihre Berufung gefunden. Damals fühlte sich der neu eingeschlagene Weg richtig an. Er wurde jedoch auf tragische Weise durchkreuzt, als ihr Mann von einem Tag auf den anderen aus dem Leben gerissen wurde. Stück für Stück gelang es Patricia, diesen schweren Schicksalsschlag zu bewältigen. Heute liegt diese Erfahrung als abgeschlossenes Kapitel hinter ihr. „Es ist zehn Jahre her – gefühlt bin ich Single, nicht verwitwet“, erklärt sie. Und das gibt sie auch in ihrem Profil an. Dass sie die Ereignisse so gut verarbeiten konnte, liegt sicher auch daran, dass Patricia ihr Leben von diesem Nullpunkt an wieder vollkommen neu organisieren musste und darin neue Chancen erkannte. „Ich habe gelernt, dass alles gut ist, so wie es kommt“, erklärt sie. Mit dem dramatischen Einschnitt fiel schließlich auch der Startschuss, sich beruflich neu auszurichten, ein Jahr in Frankreich zu verbringen und zurück in Deutschland den Traum einer medizinisch orientierten Laufbahn zu verwirklichen.

„Die Tiefen des Lebens zu kennen ist wichtig“

Nachdem Patricia als Praktikantin im OP eines Krankenhauses ihre eigenen beruflichen Wünsche wiederentdeckt hatte, absolvierte sie eine Heilpraktikerausbildung und plant nun, ihre erste eigene Praxis in der Hafencity zu eröffnen. Ein persönlicher Meilenstein! So sehr sich die Hamburgerin über ihre berufliche Entwicklung freut, so sehr möchte sie auch dem privaten Glück wieder mehr Raum geben. Immerhin liegt ihre letzte wichtige Beziehung auch schon wieder dreieinhalb Jahre zurück. Bis es soweit ist, legt sie all ihre Liebe und Hingabe in ihre Arbeit mit Menschen. Besonders reizvoll findet Patricia dabei, dass sie die „Weisheit eines Kräuterweibleins“ mit den rationalen Erkenntnissen der Schulmedizin vereinen kann. Diese Arbeit entspricht ihrer Persönlichkeit: „Ich bin Gefühls- und Kopfmensch zugleich“, sagt sie. Als solcher interessiert sie sich brennend für die großen Zusammenhänge des Lebens, liebt es zu philosophieren und möchte in einem neuen Partner einen Gesprächspartner auf Augenhöhe finden. Ein Mann mit Lebenserfahrung würde gut passen, daher darf er auch gerne ein paar Jahre älter sein. „Die Tiefen des Lebens zu kennen ist wichtig“, findet Patricia. „Ich brauche jemanden, der souverän und ruhig ist. Und der führen kann.“ Denn mit ihrem Partner möchte Patricia nicht nur inspirierende Gespräche führen und stundenlang an der Elbe entlangspazieren, sondern beim Tanzen Zeit und Raum vergessen.

Was Patricia mag:

  • Schöne Autos
  • Handwerkliches Arbeiten
  • Desserts zaubern (Biskuitrolle oder Mousse au Chocolat)

Was Patricia nicht mag:

  • Kaffee
  • Horrorfilme
  • Zelten

(Portraitfotos: sceneline studios)

Patricia

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