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Nathalie, 54
Ballettlehrerin
Bielefeld

Nathalie, 54
Ballettlehrerin
Bielefeld

„Ein Partner ist nur das Tüpfelchen auf dem i“

Nathalie

sucht nicht mehr

Disziplin ist vielleicht die wichtigste und stärkste Eigenschaft der 53-jährigen Ballettlehrerin aus Bielefeld. Doch wenn man die Französin mit dem reizenden Akzent nach ihrem größten Wunsch fragt, merkt man schnell, dass sich hinter der taffen Fassade eine herzenswarme Frau mit sehr romantischen Wünschen verbirgt. Willkommen in der fabelhaften Welt der Nathalie.

Kurz glaubt man, man hätte sich in der Tür geirrt. Die zierliche Frau, die öffnet, wirkt nämlich keinesfalls wie eine 53-jährige, reife Dame, sondern eher wie eine blonde Elfe. Nathalie ist agil, federleicht und viel weniger lockig, als die Bilder ihres ElitePartner-Profils erwarten ließen. „Isch war beim Coiffeur. Deshalb sind meine Aare so glatt. Sonst abe isch immer Locken“, trällert die Französin mit charmantem Akzent. Die jung gebliebene Blondine lebt zwar seit 25 Jahren in Deutschland und spricht hervorragend Deutsch, dennoch kann sie das eine oder andere Französinnen-Klischee nicht leugnen. Abgesehen von der sympathischen Aussprache, liebt Nathalie eine Sportart, die für Frankreich so typisch ist wie Baguette und Käse. Die Frau mit der anmutigen Haltung ist Ballerina. Aber nicht irgendeine. Sie ist Primaballerina; die höchste Auszeichnung, die man als Profi-Balletttänzerin bekommen kann.

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Dem Sport mit den strengen Dutts und noch strengeren Lehrerinnen geht die ehrgeizige Frau seit ihrem achten Lebensjahr nach. Die Ballettausbildung empfand sie als extrem hart, aber lohnenswert. Bis sie 35 Jahre alt war, tänzelte die zweifache Mutter als erste Solistin auf den großen Bühnen Europas: „Ich bin für das Tanzen nach Wien, Paris, Karlsruhe und an viele andere Orte gegangen. Das war eine schöne Zeit. Doch lange hält man diesen Job körperlich nicht durch.“

„Mit Ballett kann man nicht einfach so aufhören“

Als Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt, hat Nathalie neben ihrer Bühnenkarriere immer schon Ballettunterricht gegeben. So gelang der Sprung zur eigenen Ballettschule – und damit auch die Sesshaftigkeit in Bielefeld – schnell. Die Primaballerina hat zwar kurze Zeit überlegt, die Tanzschuhe endgültig an den Nagel zu hängen, um einem „stinknormalen Job nachzugehen“, doch heute ist sie froh, sich für das Tanzen entschieden zu haben. „Ballett ist nichts, womit man einfach so aufhören kann. Es ist nicht bloß ein Sport, es ist eine Lebenseinstellung.“ Und zwar eine, die eiserne Disziplin fordert. Es gilt Haltung zu wahren, auf der Bühne wie im echten Leben. „Durch den Sport bin ich extrem diszipliniert geworden“, sagt die Frau, die seit mehr als zehn Jahren mit keinem Mann mehr zusammen gewohnt hat, und erklärt weiter: „Disziplin bedeutet dabei nicht nur, dass ich ehrgeizig trainiere, penibel auf meine Figur und Gesundheit achte, sondern auch, dass ich meinen Tag getaktet organisiere und konsequent in der Erziehung meiner Kinder, aber auch in eigenen, emotionalen Angelegenheiten bin. Es geht einfach um Bewusstheit und Achtsamkeit in sämtlichen Dingen des Lebens.“ Was recht streng klingt, ist Nathalies Geheimrezept für ein glückliches Leben. Fröhlichkeit und Freundlichkeit seien nämlich ebenfalls eine Frage der Disziplin. „Man kann sich hängen lassen, man kann sich aber auch entscheiden, ein Lächeln aufzusetzen und dem Tag fröhlich und mutig entgegen zu treten. Die äußere Haltung färbt irgendwann auf die innere Haltung ab und man ist wirklich besser drauf.“

Eine Prise französisches Laissez-Faire

Und was ist mit dem Traumprinz? „Keine Sorge“, lacht Nathalie, „Der muss weder überdiszipliniert, noch Tänzer sein. Er soll einfach nur so sein, wie er ist. Und dazu am besten noch Nichtraucher.“ Denn ganz ohne Laissez-faire geht man als gebürtige Französin eben doch nicht durchs Leben. Das bunte Chaos aus Notizen, Rechnungen, privaten Fotos und Parfümflakons, das sich auf ihrem Schreibtisch stapelt oder der Klamottenberg, der sich auf dem Stuhl im Schlafzimmer türmt, sind die liebenswerten Disziplinlosigkeiten einer sonst so gradlinigen Frau. Nathalie kann nämlich hin und wieder auch mal Fünfe grade sein lassen, gemütlich auf ihrer riesengroßen Couch relaxen und ihr selbst gemachtes Mousse au Chocolat verputzen. „Aber alles in Maßen.“

„Niederlagen sind eine Chance für Neues“

À propos Nachtisch: Die Blondine mit den braunen Augen hegt einen großen Traum. „Ich möchte einmal im Leben eine riesengroße, mehrstöckige Hochzeitstorte haben.“ Nathalie will nach zwei standesamtlichen Ehen nämlich unbedingt noch einmal kirchlich heiraten. „Mit einem tollen Kleid und einer fetten Buttercremetorte“, ergänzt sie. Und wer darf der Ballerina im Brautkleid den Ring an den Finger stecken? „Ein Mann mit Stil, bitte“, sagt Nathalie. „Ich bin ehrlich: Ich lege viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres.“ Und auf Treue. „Ich bin sehr treu. Der Mann in meinem Leben bekommt mein ganzes Herz und einen sehr hohen Stellenwert.“ Obwohl die 53-Jährige mit dieser Hingabe schon die eine oder andere Enttäuschung erlebt hat, ist sie in Liebesangelegenheiten nicht entmutigt. Auch das sei ihrer Disziplin geschuldet. „Wer sich nach Niederlagen – egal, ob beruflich oder privat – nicht verkriecht, sondern sie als Lehre und Chance für Neues versteht, geht glücklicher durchs Leben.“

„Der Partner ist nur das Tüpfelchen auf dem i“

Neben der Optik ihres Partners ist der zielstrebigen Tänzerin übrigens eines sehr wichtig. Nämlich, dass der Mann den ersten Schritt macht. „Vielleicht bin ich in diesem Punkt etwas konservativ, aber ich will, dass der Mann die Frau erobert. Ich werde daher auch niemals einen Mann ansprechen oder bei ElitePartner anschreiben.“ Das starke Geschlecht soll Mut zeigen, wünscht sich Nathalie, zweifelt aber gleichzeitig daran, ob wirklich viele Männer diesen Wunsch erfüllen können. „Ich habe hin und wieder das Gefühl, dass gerade ältere Männer unabhängige, reife Frauen scheuen. Sie orientieren sich eher in den jüngeren Altersklassen und suchen hier nach einer Bestätigung, die dann aber meistens nicht auf Augenhöhe stattfindet.“ Dabei sollte man das Alter aus Sicht der athletischen Französin als etwas Positives betrachten. „Man lernt im Laufe der Jahre mit sich und seinem Leben glücklich zu werden. Man erwartet nicht mehr, dass der Partner die alleinige Quelle des Glücks ist, sondern quasi nur das Tüpfelchen auf dem i.“ Und das ist bei einer solch hübschen Tänzerin in jedem Fall eine verlockende Position. Oder nicht?

Was Nathalie mag:

  • Weiße Lilien
  • Düfte – vor allem Lemongras
  • Artischocken

Was Nathalie nicht mag:

  • Angeber
  • Zigarettenrauch
  • Hektik

(Portraitfotos: Studio für Fotografie Bielefeld)

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