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Natalie, 35
Projektleiterin
Essen

Natalie, 35
Projektleiterin
Essen

„Ich bin lieber im Baumarkt als beim Shoppen“

Natalie

bereits "verkuppelt"

Planen ist spießig, Organisation etwas für Langweiler. Mag sein. Doch warum macht Natalie aus Essen so gar keinen biederen Eindruck? Warum steckt die 35-Jährige andere vielmehr an mit ihrer fröhlichen, aufgeschlossenen Art? Denn die Projektleiterin aus Essen liebt es, zu planen und zu organisieren, nicht nur im Job, selbst im Privaten. Genau dadurch, versichert sie strahlend, gewinne sie ganz viele Freiräume: für Spontanes, für Überraschendes.

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„Ich bin ein total strukturierter Mensch“, sagt Natalie ohne Scheu. Warum ihr dies viele Vorteile bringt, kann sie dann am besten mit dem Donnerstag klar machen. Den nämlich hat sie zum Putztag erklärt. Ihr Kalkül: „Dann muss ich nichts mehr tun, wenn ich Freitagabend nach Hause komme. Wochenende ist Quality-Time.“ Und die weiß Natalie zu nutzen. Selten, dass sie nichts vorhat. Das kann eine Ausstellung sein, ein Ausflug mit Freunden oder ein kreatives Projekt für ihr Zuhause.

Kein Gucci, kein Prada, nirgendwo

Wer die zierliche Brünette dort besucht, merkt schnell, dass sie sich auch über die Einrichtung Gedanken gemacht hat. Über die selbst genähte Laptop-Tasche genauso wie über die mit Zeitungspapier und Postkarten gestalteten Bilder an der Wand über dem Sofa. Sogar an den Bücherregalen in der Arbeitsecke legt sie gerne selbst Hand an. Nein, ein Luxuspüppchen sei sie wahrlich nicht, macht sie deutlich. Kein Gucci, kein Prada, nirgendwo. „Ich bin lieber im Baumarkt als beim Shoppen“, sagt sie und lacht.

Drillinge: Stets im Dreierpack

Dabei war Natalie, als sie 1982 in Gießen zur Welt kam, gleich so etwas wie ein Medienstar. Gemeinsam mit ihr wurden noch ihre Schwester und ihr Bruder geboren, was dem Gießener Anzeiger eine dreiviertel Seite wert war. Und während sie schmunzelnd den Zeitungsausschnitt mit ihr als Baby betrachtet, erzählt sie davon, wie sie als Drilling behütet im Westerwald aufgewachsen ist, stets im Dreierpack. Mit 17 Jahren hatte sie daher das Bedürfnis, mal etwas wirklich Eigenständiges zu machen – und verbrachte ein Schulhalbjahr im Mittleren Westen der USA.

Wer wissen will – muss fragen

Als „aufregend und spannend“ bezeichnet Natalie diese Zeit im Rückblick, nicht nur weil ihre Gastfamilie zwar liebevoll aber etwas chaotisch gewesen sei. Auch die Lust auf Reisen und Sprachen sei in dieser Zeit geweckt worden. Damals, erzählt sie, habe sie als eher schüchternes Mädchen gelernt, offen auf andere zuzugehen. Ihre wichtigste Erkenntnis bis heute: „Wenn Du etwas wissen willst, frag. Sonst erfährst Du auch nichts.“

Das half Natalie nicht nur bei ihrem dualen BWL-Studium, das sie in Karlsruhe absolvierte, sondern auch beim zeitgleichen Eintritt in das Unternehmen in der Finanzindustrie, für das sie bis heute tätig ist. Allerdings auf der mittlerweile siebten Stelle. Und obwohl Natalie feste Strukturen so mag, liebt sie an ihrem jetzigen Job als Projektleiterin, dass kein Tag sei wie der andere, sie spontan Entscheidungen fällen muss und auch mal Aufgaben delegieren. Beides habe sie erst lernen müssen. Dazu gehöre sicherlich Mut, meint sie. „Und man muss sich in Gelassenheit üben.“ Diese nämlich, räumt sie ein, fehle ihr zuweilen.

Mit 30 fast ohne Datingerfahrung

Mit den anderen Eigenschaften, die ihr ihre Freunde nachsagen, kann Natalie hingegen gut leben. Herzlich sei sie, zuverlässig, fröhlich und hilfsbereit. Und weil das so ist, findet die Wahlessenerin es schade, dass sie derzeit keine Zeit für ein Ehrenamt findet. Und doch hat sie einen Weg gefunden, andere zu unterstützen: mit Mikrodarlehen. Zu diesem Thema hat sie nicht nur ihre Abschlussarbeit für einen berufsbegleitenden, englischsprachigen Master geschrieben, mittlerweile hat sie unter anderem dazu beigetragen, dass eine junge Frau im Jemen studieren kann und eine ältere auf den Philippinen eine Weberei gründen. „Klar könnte ich auch etwas spenden. Aber so kann ich selbst entscheiden, wem ich helfe“, erklärt sie. Es ist wohl die gleiche Motivation, wenn Natalie wöchentlich für Obdachlose eine Kleinigkeit einkauft und einmal im Jahr einem der Wohnsitzlosen aus ihrem Viertel eine größere Freude macht. Vor Weihnachten etwa mit einem Thermo-Schlafsack. Nicht als Almosen, wie Natalie betont, sondern als Wertschätzung. „Vom eigenen Glück etwas abgeben, das finde ich schön.“

Dem Glück in Liebesdingen möchte die 35-Jährige jetzt allerdings durch ElitePartner etwas nachhelfen. Zwei Jahre sind seit der Trennung von ihrem Mann mittlerweile vergangen. Doch jemand Neuen kennenzulernen, gestaltet sich schwierig in einem Freundeskreis, bestehend aus Pärchen. Was erschwerend hinzukommt: Sie selbst hat damals gleich ihren ersten Freund geheiratet. „Ich war mit 30 fast ohne Datingerfahrung“, gibt sie lachend zu.

„Ein tolles Gefühl, sich wieder zu verlieben“

Das hat sich geändert. Denn tatsächlich kam sie über ElitePartner bereits jemanden nahe, über den Anfang einer Beziehung sei es jedoch nicht hinausgekommen. „Aber ein tolles Gefühl, dass man sich wieder verlieben kann“, freut sie sich. Für Natalie war es damals eine Selbstverständlichkeit, dass sie in der Zeit keine weiteren Kontakte im Netzwerk suchte. Das scheint für einige aber ebenso wenig eine Selbstverständlichkeit zu sein, wie eine respektvolle Beendigung eines Kontaktes. „Manche melden sich irgendwann einfach nicht mehr, das finde ich traurig.“

Doch Natalie hat keinen Zweifel, nochmal einen tollen Mann kennenzulernen. Sportlich wie sie, mit Freude an Wellness, Kochen und Lesen, das wäre nicht verkehrt, dazu mit Zielen, Werten – und schönen Händen. „Ich muss das Gefühl haben, dass ich mich von diesen gerne berühren lassen möchte“, meint sie und lächelt. Dann könnte sie sich auch den einzigen echten Luxus vorstellen, den sie sich wünscht: „Ein eigenes Zuhause, idealerweise mit Kindern.“ Woher Natalie ihre Zuversicht nimmt? Von ihrer Großmutter, wie sie verrät. Diese pflegte stets zu sagen: „Wem der Herrgott die Tür zumacht, dem lässt er das Fensterchen offen.“ Und Natalie glaubt fest an die Weisheit des Alters.

Was Natalie mag:

  • Ehrliches Lachen
  • Begeisterungsfähigkeit
  • Nette Gesten

Was Natalie nicht mag:

  • Intoleranz
  • Humorlosigkeit
  • Egoismus

(Portraitfotos: sceneline studios)

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