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Nadine, 41
Architektin
Mettmann

Nadine, 41
Architektin
Mettmann

„Die Bohrmaschine darf er gerne mir überlassen“

Nadine

bereits "verkuppelt"

Nadine aus Mettmann träumt vom Haus am Meer. Sie würde es auch selber bauen, denn die 41-Jährige ist nicht nur Diplom-Architektin, sie hat auch einen Gesellenbrief als Schreinerin. Die Mutter zweier Kinder ist begeisterte Läuferin, großer Elefanten-Fan und selbst eine ehrliche Haut. Nur eines ist sie trotz ihrer Größe von 1,58 Meter nicht: „Ich bin kein Mäuschen“, macht sie klar. Und deshalb sucht Nadine auch einen Mann mit Charakter – und mit einer eigenen Meinung.

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Wenn Nadine vom Shopping kommt, packt sie zuhause nicht zwangsläufig ein neues Oberteil oder trendige Schuhe aus. „Das kommt schon vor“, meint sie mit einem Lächeln. „Aber manchmal ziehe ich auch los und besorge mir ein Maschinchen.“ Was die 41-Jährige so liebevoll umschreibt, das kann ein Bohrhammer sein oder eine Stichsäge. Warum sie sich für solch typische Männerspielzeuge begeistert, ist schnell erklärt: Weil sie damit umgehen kann.

„Die Ausbildung zur Schreinerin hat viel Spaß gemacht – ich bin ein haptischer Typ“

Eine Ausbildung zur Schreinerin hat Nadine direkt nach ihrem Fachabitur in Gestaltung gemacht. „Beim Jahrespraktikum war ich bei einem älteren Architekten, der war auch Schreinermeister und hat mir viel beigebracht“, erzählt Nadine. Das hat die gebürtige Düsseldorferin, die gemeinsam mit einer Schwester in Mettmann aufgewachsen ist, schwer beeindruckt. Und so ging sie vor ihrem Architekturstudium ebenfalls erst einmal in die Lehre.

„Das hat viel Spaß gemacht“, erinnert sie sich an diese Zeit. Den Geruch von Holz mag Nadine bis heute, wenn Sie ein schönes Möbel sieht, muss sie es einfach anfassen. „Ich bin ein haptischer Typ“, sagt sie. Und auch sonst hat sie von diesem Ausflug ins Handwerk für ihr Leben einiges mitgenommen. Dass sie die meisten Arbeiten in ihrer Wohnung selbst ausführen kann zum Beispiel. Und doch bestand nie ein Zweifel, dass sie Architektin werden will. „Das hatte ich im Kopf“, sagt sie. „Und meistens erreiche ich meine Ziele auch.“

Dass sie arbeiten will und dennoch früh Kinder haben, war so ein Ziel. Und daher bekam Nadine mit ihrem damaligen Mann, der auch ihr erster Freund war, ihre Tochter (14) und ihren Sohn (12) schon während des Studiums. „Zur Diplomzeit kamen mir dann aber schon Zweifel, ob das so eine gute Idee war“, sagt sie heute. Die Betreuung zwischen den Prüfungen zu organisieren war ein Kraftakt. Die junge Mutter hatte damals einen regelrechten Stundenplan an der Wand. „Damit ich wusste, wo meine Kinder grade waren und wo ich sie wiederkriege.“ Sie lacht.

„Ich mag diese Mischung aus Kreativität, Büroarbeit und Baustelle“

Heute nämlich ist Nadine sehr viel entspannter, selbst nach der Trennung von ihrem Mann vor vier Jahren. „So blöd das klingt, aber wir haben uns einfach auseinanderentwickelt. Die Liebe war vorbei.“ Groll schiebt sie nicht. Und so ist es für sie gar keine Frage, dass die Kinder teilweise auch beim Vater leben. Ihr sind zudem Ihre Freiräume wichtig. „Nur wenn es mir selbst gutgeht, kann ich anderen gut tun“, glaubt sie. Beim Laufen, gerne Udo Lindenberg im Ohr, ist die 41-Jährige beispielsweise ganz bei sich. „Das ist die Zeit, in der ich meinen Gedanken freien Lauf lasse.“ Sie findet es auch toll, zu sehen, wie sie besser wird. „Ich überlege ernsthaft, einen Halbmarathon zu laufen“, sagt sie. „Im Moment bin ich bei 18 Kilometern. Bis zum Frühjahr könnte es soweit sein.“
Bei ihrem Hobby einen Mann kennenzulernen, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Auch an das Liebesglück im Supermarkt glaubt Nadine nicht. Bliebe ihr Beruf, wo sie als Architektin Hausprojekte plant, sich um Genehmigungen und um den Vertrieb kümmert. Ihr gefällt „diese Mischung aus Kreativität, Büroarbeit und Baustelle“. Aber, sagt sie schmunzelnd, ihre Kollegen kenne sie alle schon. „Und ich verkaufe Reihenhäuser, da treffe ich vor allem eines: junge Pärchen.“

Und so hat sie sich also aufgemacht, über ElitePartner den Traummann zu finden. Der darf trotz ihrer 1,58 Meter gerne über 1,80 sein. „Ein richtiger Kerl eben“, sagt sie, die Elefanten über alles liebt, mit einem Grinsen. Er müsste sich in ihre Welt reindenken können, das schon. „Aber ich brauche keinen Ja-Sager. Ich möchte mich auch reiben können.“ Ansonsten träumt Nadine vom gemeinsamen Tango-Kurs, von ausgedehnten Frühstücken am Wochenende, langen Spaziergängen in der Natur und vom gemeinsamen Kochen danach. Am besten im eigenen Haus, das sie am Meer selbst gebaut hat.

„Wenn ich mich auf eine Sache einlasse, dann mit ganzem Herzen“

Dass dies irgendwann wahr wird, ist gar nicht so unwahrscheinlich. „Wenn ich mich auf eine Sache einlasse, dann mit ganzem Herzen“, sagt Nadine. So hat sie ihre Wohnung beispielsweise nur deshalb bekommen, weil sie damals am Makler vorbei einen dreiseitigen, persönlichen Brief an den Eigentümer schrieb. Und die tolle Bahnhofsuhr, die ihr Wohnzimmer ziert,  schwatzte sie mit Charme ein paar Elektrikern ab, als sie in Wuppertal an einer Bahnhofs-Sanierung beteiligt war.

Manchmal, verrät sie dann, „rede ich mich auch um Kopf und Kragen.“ Sie kann gar nicht anders, Ehrlichkeit ist für Nadine eben ein großer Wert. Genauso wie Kommunikation. Und deshalb ist ihr auch Smalltalk zuwider und sie kann mit einem Mann nichts anfangen, der nicht redet. Handwerkliches Geschick hingegen wäre eher zweitrangig. Den Bohrhammer, sagt sie, „kann er gerne mir überlassen“.

Was Nadine mag:

  • Männer vom Typ „richtiger Kerl“
  • Laufen mit Udo Lindenberg im Ohr
  • Den Geruch von Holz

Was Nadine nicht mag:

  • Smalltalk
  • Schweigende Männer
  • Mäuschen sein

(Portraitfotos: sceneline studios

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