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Matt, 36
Gründer
Berlin

Matt, 36
Gründer
Berlin

„Leidenschaft ist mir wichtiger als Geld“

Matt

bereits "verkuppelt"

Vom hochbezahlten Berater zum Experten für Smoothies und Salsa-Saucen: Matt, in den USA geboren, hat seinen Job an den Nagel gehängt und in Berlin ein eigenes Unternehmen gegründet. Er träumt davon, einen eigenen Mixer zu entwickeln. Bisher hat der 36-Jährige das meiste von dem, was er sich vorgenommen hat, auch erreicht. Fehlt nur noch die Frau, um die kleinen und großen Erfolge zu genießen.

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 Wenn man wissen will, wie man den perfekten Smoothie macht oder eine gute Salsa-Sauce, dann fragt man am besten Matt. Der 36-Jährige lacht und zeigt auf die vielen Mixer, die in seiner Wohnung stehen. „Insgesamt habe ich ungefähr 20“, sagt er.

Angefangen hat er mit einer Internetseite über Smoothies, die Matt aufgebaut hat. Man kann dort lesen, wie man Smoothies macht, was man dazu braucht, welcher Mixer sich besonders eignet. Zuerst war es ein Hobby, weil Matt selbst gern Smoothies trinkt. Seit einigen Jahren arbeitet er nun mit ein paar Firmen zusammen und verdient Geld damit.

„Leidenschaft ist wichtiger als Geld.“

Matt ist schon viel herumgekommen. Aufgewachsen ist er in Michigan, in den USA. Er hat in Arizona studiert, dann in Kalifornien gearbeitet, später auch einige Jahre in Zürich, schließlich ging er zurück in die USA – und wohnt nun seit einigen Jahren in Berlin. Deutschland war immer sein Traum.

Dafür hat Matt einen ziemlich lukrativen Berater-Job aufgegeben. Nach seinem Studium in den USA hatte er bei verschiedenen Softwarefirmen gearbeitet, sie in Technik-und Marketing-Fragen beraten. Bald aber war klar: Das ist es nicht. „Ich wollte das machen, was mir Spaß macht, statt den sicheren Weg zu gehen“, sagt er. Das war zwar weniger bequem, aber Matt folgte seinem Bauch und seinem Herz. „Leidenschaft ist wichtiger als Geld“, weiß er heute.

Nun also Berlin. Das Interesse an Deutschland kam vor einigen Jahren in Zürich. „Die Sprache, die Geschichte, die Kultur – ich war einfach fasziniert und wollte mehr darüber wissen.“ Also hat er Bücher gelesen und einige Intensiv-Sprachkurse gemacht, nur ein leichter, sehr charmanter amerikanischer Akzent ist ihm geblieben. Dann packte er die Koffer und zog nach Deutschland. Wenn Matt etwas will, dann macht er es auch. „Berlin ist einer der besten Orte der Welt ist“, sagt er. „Wie das Silicon Valley, nur eben in Europa.“

„Ich versuche, gesund zu leben“

Matt ist wohl das, was man einen klassischen Jung-Unternehmer nennen kann. Ehrgeizig und voller Ideen, kreativ und optimistisch. Er hat viel ausprobiert, eigene Websites programmiert, die richtigen Menschen getroffen und viele Bücher gelesen. Dabei hat er nie aufgehört, zu lernen und immer neue Dinge entdeckt, die ihn interessieren. Nicht immer hat alles so funktioniert, wie es sollte. Aber das gehört für Matt dazu, aufgeben ist nicht seine Sache. „Ich habe kein Problem damit zu scheitern“, sagt er. „Hauptsache, ich habe es versucht.“ Nun träumt er davon, eines Tages seinen eigenen Mixer zu entwickelt, den besten, den es gibt. Bis es soweit ist, testet und mixt er weiter. Getränke, Salsa, Hummus, Suppen. Im Gefrierfach stapelt sich gefrorenes Obst, auf dem Tisch liegen Schneidbrett, Knoblauch und Chillischoten bereit. Er liebt scharfe Suppen und selbstgemachtes Hummus. Das passt zu seinem gesunden Lebensstil. „Ich bin seit acht Jahren Vegetarier“, erzählt er.

„Die besten Ideen kommen beim Spaziergehen im Park“

Zum gesunden Lebensstil gehört auch das Laufband, das in seiner Wohnung steht. Wenn er läuft, blickt er auf eine große Weltkarte. „Ich bin mit viel Sport aufgewachsen“ erzählt er, „habe Fußball und Baseball gespielt, später Hockey und Basketball.“ Inzwischen joggt er oder nimmt den Tennisschläger in die Hand, manchmal auch die Hanteln, die auf dem Boden in seinem Schlafzimmer liegen. „Ich versuche, jeden Tag ein bisschen was zu machen, einfach, um den Kopf frei zu kriegen.“ Ein Fitnessfreak ist er trotzdem nicht. „Das dauert selten länger als eine halbe Stunde“, sagt er mit einem Augenzwinkern. „Aber wenn ich mich lange nicht bewege, dann fühle ich mich unwohl.“ Die besten Ideen kommen ihm ohnehin, wenn er im Park nebenan eine Runde spazieren geht, er macht das eigentlich jeden Tag. Nicht lange, aber lange genug, um abzuschalten und seinen Gedanken ein bisschen Freilauf zu geben. In den Park dürfte ihn gerne jemand begleiten.

Seit etwa einem Jahr ist Matt Single. Seine frühere Beziehung scheiterte an der Distanz zwischen München und Berlin, auch diese Frau hatte er über eine Online-Partnervermittlung kennengelernt. „Am Ende haben wir das leider nicht hinbekommen“, sagt er. Deshalb sucht Matt nun in Berlin und Umgebung. Für ihn ist klar: Er will in der Gegend bleiben.

„Mit der Richtigen kann ich mir alles vorstellen“

Wen er sucht? Eine Frau, die unabhängig und selbständig ist, so wie er selbst. Jemand, der gerne dazu lernt und nichts dagegen hat, dass Matt Vegetarier ist. „Sie muss das selbst nicht sein, ich bin da nicht missionarisch“, sagt er. Aber sie sollte zumindest offen für die Idee sein. Eine Raucherin wäre nichts für ihn, dafür jemand, der es liebt, zu kuscheln. Abends sitzt Matt gerne auf seinem Sofa und entspannt. „Ich bin ein sehr körperlicher Mensch“, sagt er. Wenn Matt die richtige Frau gefunden hat, dann kann er sich alles vorstellen: Familie, Kinder, Haus und Garten. Immer nur in Berlin sein will er dann aber nicht. „Am liebsten würde ich einige Monate im Jahr mit meiner Familie in einem anderen Land leben.“

Es ist seine Neugier und sein Wissenshunger, der ihn immer wieder in andere Länder treibt. Einer der Vorteile daran, selbständig zu sein. Die Reise, die ihn am meisten beeindruckt hat, waren drei Monate in Asien, er war in China, Japan, Singapur. Langsam wird es wieder Zeit. Die letzten Jahre war Matt viel in Berlin, „jetzt ist meine Wanderlust wieder da“. Sein nächstes Ziel ist Island. Und dann? Wer weiß.

Matt ist zufrieden mit sich und seinem Leben. „Ich lebe meinen Traum“, sagt er. Noch schöner wäre es, wenn jemand mit ihm träumen würde.

Was Matt mag:

  • Spaziergänge im Park, um die Gedanken treiben zu lassen
  • ein gutes, scharfes Essen beim Inder
  • wenn sich im Herbst die Blätter bunt färben

Was Matt nicht mag:

  • den Geschmack von Kaffee, er hat noch nie eine Tasse Kaffee getrunken
  • Geschenke bekommen. Das schönste Geschenk ist Zeit.
  • laute Clubs. Er geht lieber in Kneipen, wo man sich unterhalten kann ohne zu schreien

(Portraitfotos: sceneline studios)

Matt

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Glück, Erfahrungen, Ziele – hier erzählen Singles:

Marco, 48

Künstler

Jan, 52

Sales Director

Birgit, 52

Innenarchitektin

Friederike, 34

Personalreferentin

Violeta, 37

Mediendesignerin

Tabea, 34

Dozentin und Beraterin für Wirtschaftsrecht