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Marta, 45
Chemikerin
Darmstadt

Marta, 45
Chemikerin
Darmstadt

„Mein Wunschpartner? Ist abenteuerlustig und neugierig auf fremde Kulturen“

Marta

bereits "verkuppelt"

Den Dingen genau auf den Grund gehen, das reizt Wissenschaftlerin Marta im Beruf wie im Leben. Als Teamleiterin eines Baustoffunternehmens untersucht die promovierte Chemikerin, wie Ton, Beton oder Kunststoffe auf UV-Licht, Hitze und Frost reagieren. Auch bei ihren ungewöhnlichen Reisen lässt sich die Wahl-Darmstädterin gerne von der Neugier aufs Leben treiben, um spannende Erfahrungen zu sammeln. Letztes Jahr z.B. in Ecuador, wo die 45-Jährige an einem Tierschutzprojekt im Amazonas-Regenwald gearbeitet hat. Der Mann, der sie auf ihre nächste Abenteuerreise begleiten will, muss kein Modeltyp sein, aber sportlich und offen für andere Kulturen.

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Auf ausgetretenen Touristenpfade zu wandern fand die gebürtige Venezianerin Marta schon als Kind langweilig. „Ich wollte lieber so viel wie möglich vom echten Leben in den verschiedenen Ecken der Erde erfahren.“ Als Teenager begleitete sie ihre Großmutter, eine der ersten Yogalehrerinnen Venedigs, zu einem Seminar in Frankreich oder besuchte regelmäßig eine befreundete Familie in Toulouse. In den letzten Jahren hat die promovierte Chemikerin in Delft, London und Madrid gelebt. Neben ihrer Muttersprache Italienisch spricht sie inzwischen fließend Französisch, Englisch, Spanisch und Deutsch – und bucht gerne mal einen ungewöhnlichen Trip. Letztes Jahr z.B. nach Puyo in Ecuador, um bei einem Tierschutzprojekt im Amazonas-Regenwald mit anzupacken.

„Das aufregendste Geschenk, das ich mir selbst je gemacht habe“, erzählt sie über ihre Reise. Denn beim Versorgen wilder Affen und Papageien mit Obst und Mais, der Arbeit bei sehr feucht-warmen Wetter im Dschungelgarten oder dem Reparieren vom Dach des Zentrums, hat Marta viel gelernt – vor allem über sich selbst. „Ich hatte immer viele Pläne und Projekte. Aber in diesen intensiven Tagen im Dschungel habe ich am eigenen Leib erfahren, wie viel Kraft wirklich in mir steckt, wenn ich etwas erreichen will.“

Arbeitsschuhe und Schutzanzug statt modischem Chichi

Als Vorgesetzte in einer Männerbranche bringt Marta diese Erfahrung auch beruflich weiter. „Ich untersuche, wie sich verschiedene Materialien durch die Einwirkung von Hitze, Kälte oder Frost entwickeln“, erzählt sie. Dafür schlüpft die zierliche Brünette jeden Tag in Arbeitsschuhe und Schutzanzug, um mit Chemikalien, Hammer und Bohrer zu hantieren. Sich in ihrer Freizeit schick machen oder shoppen gehen? Interessiert sie eher weniger.

Lieber sucht die 45-Jährige den Kick im Sport. Ihre Lieblingsdisziplinen sind Schwimmen und Joggen. Ende 2015 hat Marta die Langstrecke für sich entdeckt und an drei öffentlichen Läufen über fünf und zehn Kilometer teilgenommen. Aber auch bewusst Relaxen hat in ihrem Kalender einen festen Platz. Im Souterrain ihres Reihenhauses hat sich Marta eine eigene kleine Wellnessoase mit Sauna, Yoga-Ecke und einer Sprossenwand für Kraft- und Hanteltraining geschafften. „Für mich ist dieser Bereich ein richtiger Kraftort geworden, an dem ich die Tür hinter mir schließen, Abschalten und neue Energie tanken kann“, sagt sie.

Nach Feierabend warten Monster und Drachen auf Marta

Sich nach einem Powertag im Beruf Zeit zum Runterkommen zu nehmen, ist der alleinerziehenden Mutter eines fünfjährigen Sohnes besonders wichtig: „Ich will keine gestresste Mama werden“, erzählt sie, „deswegen tue ich bewusst etwas für mich, um gesund und ausgeglichen zu bleiben.“ Ans Regal gepinnte Drachen-Zeichnungen, Ton-Monster auf dem Fenstersims und an der Esszimmerlampe schwebende „Dino-Eier“ erzählen davon, was Marta und ihr Sohn Leonard am liebsten zusammen machen. Die bunten Drachenkostüme aus Filz hat die 45-Jährige selbst für ihren Sohn entworfen und genäht.

Dass die Beziehung zu Leonards Vater 2015 in die Brüche gegangen ist, hat Martas Glauben an die große Liebe nicht erschüttert, aber ihren Blick geschärft. „Er hat viele Luftschlösser gebaut, ich will meine Träume in die Tat umsetzen, das passte auf Dauer nicht zusammen.“ Der Mann, der sie zukünftig auf ihren Abenteuerreisen begleiten will, sollte sportlich, aber kein glatter Modeltyp sein: „Er sollte die gleiche Neugier auf die Welt und das Leben haben wie ich und offen für fremde Kulturen sein.“ Die Aktivität für ein erstes Date hätte sie auch schon in der Tasche: Zwei Karten für ein Konzert ihrer Aachener Lieblingsband Unheilig. Bis die Wahl-Darmstädterin die richtige Begleitung dafür findet, wird es der Powerfrau aber nicht langweilig. „Der Sinn des Lebens ist für mich, niemals stehen zu bleiben und immer neugierig zu sein.“

Was Marta mag:

  • Anderen Menschen oder der gefährdeten Tierwelt helfen, z.B. im Amazonas
  • Der Moment beim Joggen, wenn der Körper leicht und der Kopf frei wird
  • Die tiefgründigen Texte ihrer Lieblingsband Unheilig

Was Marta nicht mag:

  • Stillstehen und die Neugier aufs Leben verlieren
  • Männer, die nur Luftschlösser bauen
  • Kleines Schwarzes tragen – „Ich brauche Farbe!“

(Portraitfotos: sceneline studios)

Marta

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