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Markus, 55
Arzt
Freiburg

Markus, 55
Arzt
Freiburg

„Wenn sie mich nachts um drei anruft, um mir etwas Nettes zu sagen – das würde mich begeistern“

Markus

bereits "verkuppelt"

Durchsetzungsvermögen und Romantik, Stadtleben und Naturverbundenheit – das geht bei Markus wunderbar zusammen. Der Arzt aus der Nähe von Freiburg ist nicht nur extrem vielseitig. Bei aller Zielstrebigkeit im Beruf hat der 55-Jährige zudem nie den Blick für die ihm wirklich wichtigen Dinge verloren. Und falls er doch einmal Gefahr laufen sollte, seine vier Lebensmotive zu vergessen, kann er jederzeit nachschauen: Er hat sie als Tattoos jederzeit bei sich.

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Dass Markus einst als Mediziner erfolgreich sein wird, war kaum überraschend. Nicht aufgrund seiner Herkunft, keineswegs. Er war der erste aus seiner Familie, der überhaupt studiert hat. Vielmehr aufgrund seines Naturells. Druck von außen sei bei ihm nie nötig gewesen. „Die Bereitschaft hart zu arbeiten, dieses Pflichtgefühl, das war immer in mir drin“, sagt er. Der Arztberuf hat ihn dabei von Anfang an fasziniert, auch weil er so viele Möglichkeiten offenlässt.

„Beim Fußball habe ich gelernt: Man darf hinfallen, muss aber wieder aufstehen“

Heute leitet er gemeinsam mit drei Kollegen eine florierende Praxis in Freiburg. Durchsetzungsvermögen sei für eine solche Karriere sicherlich hilfreich, meint er. Zwei Facharztausbildungen und eine Promotion inklusive. Mehr noch half ihm allerdings seine Herkunft. Tief drinnen nämlich ist er auch nach fast drei Jahrzehnten im Breisgau ein Kind des Ruhrgebiets geblieben, wo er aufwuchs. „Sich für andere in den Dreck schmeißen“, diese Kumpel-Mentalität hat er als Straßenfußballer und gelernt und nie wirklich abgelegt. Als großer Fan des ehemals bedeutenden Revierclubs Rot-Weiß Oberhausen weiß er: „Man darf hinfallen, muss aber wieder aufstehen.“

Diese Einstellung hat Markus geholfen, auch schwierige Zeiten zu überstehen. Die Trennung von seiner Frau, mit der er 16 Jahre zusammen war und fünf Kinder hat, gehört zweifellos in diese Kategorie. Vor viereinhalb Jahren war das, er sei wirklich weit unten gewesen, gesteht er ganz offen. Gebrochen hat ihn die Erfahrung aber nicht. Gute Freunde haben ihm geholfen – und ein Vorsatz: „Ich mache jetzt all die Sachen, die mir wichtig sind.“

„Ich habe Benzin im Blut“

Gitarre spielen zu lernen, war so eine heimliche Sehnsucht. Deep Purple, Led Zeppelin oder Uriah Heep hießen die Bands seiner Jugend, und so übt und spielt Markus deren Stücke heute regelmäßig auf einer seiner E-Gitarre. „Aber nur für mich. Das reicht nicht, um andere damit zu beglücken“, sagt er und grinst. Er sei wohl „gerade nicht da gewesen, als der liebe Gott das Talent zum Gitarre spielen vom Himmel regnen ließ“.

Entscheidend ist das für den 55-Jährigen ohnehin nicht. Ihm geht es um den Spaß. Genauso, wenn er für die körperliche Fitness im Studio schwitzt oder den Boxsack malträtiert, der in einer Ecke seines Wohnzimmers hängt. Abschalten kann Markus auch gut, wenn er am Wochenende im offenen Sportwagen zu seinem Ferienhaus am Schluchsee fährt. „Ich habe Benzin im Blut“, verrät er. Von seiner geliebten Harley wird er sich demnächst wohl dennoch trennen. Er habe sie zuletzt einfach kaum noch aus der Garage geholt. Auch sein Tag hat eben nur 24 Stunden.

„Ich suche niemanden der mich versorgt oder bekocht.“

Möglicherweise denkt Markus dabei auch an die Augenblicke, die er künftig gerne mit einer neuen Partnerin verbringen würde. Er habe sich damit bewusst Zeit gelassen, sei jetzt wieder bereit für eine Beziehung,  sagt er. Dass es seit seiner Anmeldung bei ElitePartner lediglich ein paar unverbindliche Treffen gab, stört ihn nicht. „Ich komme gut zurecht. Ich suche auch niemanden der mich versorgt oder bekocht.“ Für ihn zähle ausschließlich die emotionale Ebene. Eine Frau, die ihn begeistert, davon träumt Markus. Eine, die ihn mitreißt, und wenn es in einer Diskussion über einen Kinofilm ist. „Eine Frau, die mich nachts um drei anruft, um mir etwas Nettes zu sagen, die Kino macht in meinem Kopf.“ Dabei, das ist ihm wichtig, sollten beide ihre Unabhängigkeit bewahren. „Auch gerne den Wohnsitz.“

Ja, bekennt er. Er sei so etwas wie ein „romantischer Alphatyp“. Einer, der seine Freiheit schätzt und sich doch vom Film „Titanic“ berühren lässt, der AC/DC hört und beim Konzert von Philipp Poisel ins Schwärmen gerät, den das Stadtleben begeistert und der die Idylle seines Hauses liebt, mit herrlichem Blick auf den Schwarzwald, die Vogesen und das Rheintal. „Meine Villa Kunterbunt“ nennt er das Anwesen mit dem Gartenteich und dem alten Olivenbaum liebevoll. Und in der Tat kombiniert er im Innern munter rustikales Gebälk mit Pop-Art-Gemälden, hängen neben dem riesigen Flachbildschirm traditionelle Kuckucksuhren. Ein Augenzwinkern sei schon dabei, erklärt er dann. „Es ist aber auch die Verneigung vor der Handwerkskunst einer Gegend, in der meine Kinder geboren wurden. Das passt zum Holzhaus.“

Markus lässt sich eben in keine Schublade stecken. Und so wirken seine vielen Tattoos, die er sich in der Zeit nach der Trennung hat stechen lassen, nur auf den ersten Blick ein wenig martialisch. Dort finden sich nämlich nicht nur die Namen seiner Kinder, es sind insbesondere Motive der Māori. Aus gutem Grund: Während der pflichtbewusste Mediziner in Klinikstationen in Offenburg, Karlsruhe und eben Freiburg vor allem seine Karriere im Blick hatte, hat ihn ein knappes Jahr an einem Krankenhaus in Neuseeland 1988 vor allem menschlich vorangebracht.

„Glaube, Wahrheit, Liebe und Hoffnung sind Ideale, die man niemals aufgeben sollte.“

„Das war eine ganz spezielle Zeit“, erzählt Markus. Allein das Gefühl, einmal Ausländer zu sein, sich in einer fremden Sprache behaupten zu müssen, halte er für wertvoll. „Dazu diese extrem relaxten Menschen und diese unfassbare Natur. Vom Strand in die Berge sind es an manchen Stellen keine 30 Kilometer.“ Nicht nur, dass er sich ernsthaft vorstellen könnte, dort einmal wieder zu leben, mit zweiten Wohnsitz zumindest. Auch seine vier Lebensmotive stammen aus der Zeit am anderen Ende der Welt. „Faith, Truth, Love, Hope“, hat er sich vor kurzem auf die Haut stechen lassen. Das seien Ideale, betont er, „die man niemals aufgeben sollte“.

Was Markus mag:

  • Seine Tattoos
  • Neuseeland
  • Seine Harley

Was Markus nicht mag:

  • Schubladendenken
  • Sich abhängig machen
  • Menschen, die ihre Ideale aufgeben

(Portraitfotos: sceneline studios)

Markus

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