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Kathrin, 36
Wirtschaftsjuristin
Denkte

Kathrin, 36
Wirtschaftsjuristin
Denkte

„Mir muss keiner die Abseitsregel erklären“

Kathrin

sucht nicht mehr

Niedersächsische Dorfidylle vor der Haustür, Bilder der pulsierenden Metropole New York an den Wänden: Kathrin, 36, liebt und lebt Kontraste. Chucks und Perlenohrringe, Fußball und Shopping, für diese Dinge schlägt ihr Herz. Wer das erobern will, sollte Kathrin zum Lachen bringen. Denn die Wirtschaftsjuristin kann nicht nur mit trockenem Zahlenwerk, sondern auch wunderbar mit trockenem Humor umgehen.

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Der Sonntagmorgen beginnt bei Kathrin mit einer Tasse Kaffee. Wenn sie die auf ihrem sonnigen Balkon genießt, hat sie über Wiesen und Felder freie Sicht auf den Brocken im Harz, den höchsten Berg Norddeutschlands. „Der perfekte Ort, zur Ruhe zu kommen, oder?“ Ganz klar eine rhetorische Frage.

„Jetzt ist die Zeit, auch privat anzukommen.“

Der Frühstückstisch ist reich gedeckt. Neben Käse, Marmelade und Lachs gibt es vor allem: viel zu lachen. Kathrin versteht sich auf Wortwitz und Sonntagsfrühstück, Humor trifft auf Lebensart. Da wundert es nicht, dass Kathrin fast täglich für sich selber kocht, aber nicht gerne alleine isst. Umso mehr genießt sie es, dass ihre beste Freundin mit ihrer Familie im selben Mietshaus wohnt – das macht diesen Ort für sie zu einem wahren Zuhause. Sie würde einer neuen Liebe aber auch in eine andere Stadt folgen: „Jetzt ist es Zeit, auch privat anzukommen.“ Beruflich ist ihr das schon gelungen: Sie arbeitet als Referentin im Finanzmanagement für eine Tochtergesellschaft eines großen Konzerns, 50 Kilometer entfernt.

„Ich habe immer meine eigenen Entscheidungen getroffen.“

Vorher hatte sie vier Jahre in Berlin Wirtschaftsrecht studiert, lebte für zwei Praxissemester in München. Kathrin stand früh auf eigenen Beinen. „Ich bin stolz darauf, dass ich schon immer meine eigenen Entscheidungen getroffen habe“, sagt sie. Nach den ersten zwei Berufsjahren legte sie ein Sabbatjahr ein. Kathrin ist ein reflektierter Mensch. Sie wollte sicher sein, dass ihre Berufswahl die richtige ist. In dieser Zeit erledigte sie die Buchhaltung für ein Reisebüro, um im Gegenzug reisen zu können. Dabei fand sie nicht nur heraus, dass sie in Sachen Job auf dem richtigen Kurs ist, sondern auch, wie sehr Kreuzfahrten sie begeistern. „Ich bin totaler Aida-Fan! In sieben Tagen so viele Länder und Menschen kennenzulernen, das ist toll.“ Asien ist jedoch nicht ihre Welt. „Ich brauche Ordnung und Struktur.“ Das spiegelt sich auch in ihrer schönen Dreizimmerwohnung wider: Alles ist blitzsauber, aufgeräumt und mit viel Liebe zum Detail dekoriert, nur in der Küche liegt Kathrins Lieblingslektüre, Die Zeit, aufgeschlagen herum. „Da muss man sich nichts vormachen, ein bisschen Ordnungsliebe sollte ein Mann schon mitbringen“, sagt sie. Wichtiger ist ihr aber sein Sinn für Humor.

„Beim Daten bin ich schüchtern!“

Ein lockerer Spruch, eine entspannte Frage zum Kennenlernen oder ein herzliches Lachen – das sind die Eisbrecher, die sich Kathrin auch beim Kennenlernen wünscht. „Beim Daten bin ich schüchtern. Es gelingt mir nicht so gut, mich sofort zu öffnen.“ Da kann es schon mal vorkommen, dass sie die falschen Flirtsignale sendet. „Ich bin ein emotionaler Mensch“, sagt sie. „Ich habe ein riesengroßes Herz und ganz viel zu verschenken!“ Schon ein bis zwei Blicke hinter das selbstbewusste Äußere der toughen Geschäftsfrau lassen ihre weiche Seite aufblitzen. „Man muss mich erleben“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.

„Chips und Bier und Bundesliga“

Beim Date sind Fragenkataloge nach Job, Lebenszielen und Hobbys in Kathrins Augen allerdings ein No-go. „Ich will lieber wissen: Was bewegt dich? Was war dein Highlight des Tages?“ Auf die letzte Frage weiß sie für sich selbst immer eine Antwort. Ein gutes Glas Rotwein, ein Telefonat mit einer Freundin oder die Bundesliga-Konferenz am Samstag mit Chips und Bier. „Ich bin wahrscheinlich die einzige Frau, die sich extra fürs Fußballgucken Sky angeschafft hat!“ Die Abseitsregel muss Kathrin also niemand mehr erklären. „Aber ich könnte etwas Nachhilfe in Politik gebrauchen!“, fällt ihr ein. Und wie soll ihr Partner sonst so sein? „Ich möchte mich anlehnen können, groß sollte er sein, ein Beschützer.“ Sie mag markante Männertypen mit eigenem Stil, der sich über Brille oder Wollmütze, eine schicke Jacke oder tolle Schuhe ausdrücken kann.

„Bei sich zu bleiben – darauf kommt es an.“

Während sie so spricht, wird deutlich: Sie wünscht sich eine starke Persönlichkeit mit Ecken und Kanten – wie sie selbst eine ist. „Ich möchte mich nicht mehr verbiegen“, sagt sie. In ihren jahrelangen vorherigen Beziehungen hat das nicht so gut geklappt. „Bei sich zu bleiben – darauf kommt es an. Denn dann sind auch die anderen bei dir.“ Diese Erkenntnis hat Kathrin aus ihrem Job mitgenommen. Als Führungskraft hat sie auch gelernt, die Perspektive zu wechseln, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen. „In einer Beziehung sollte man sich genug Freiraum lassen“, findet Kathrin, „ein Mann darf gerne seine Hobbys haben. Ich brauche schließlich auch noch Zeit für meinen Mädchenkram.“ Denn Kathrin ist gerne Frau. Hinter der selbstbewussten sogar eine verletzliche, zarte, die von New York zu zweit träumt. Diese Sehnsucht bezeugen die großen Schwarzweiß-Bilder der Weltstadt an ihren Wohnzimmerwänden. „Man kann ja als Single viele tolle Dinge unternehmen. Aber diese Reise hebe ich mir auf.“

Was Kathrin mag:

  • Deutsche Musik mit berührenden Texten
  • Intensive Gespräche
  • Bücher und Geschichten, in denen sie sich wiederfindet

Was Kathrin nicht mag:

  • Die Worte „aber“ und „eigentlich“
  • Ignoranz und Respektlosigkeit
  • Menschen, die sich in den Vordergrund stellen, aber nichts zu sagen haben

(Portraitfotos: sceneline studios)

Kathrin

sucht nicht mehr

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Glück, Erfahrungen, Ziele – hier erzählen Singles:

Markus, 55

Arzt

Gülşen, 35

Unternehmerin

Lisa, 30

Sales Manager

Agnes, 38

Paartherapeutin

Tabea, 34

Dozentin und Beraterin für Wirtschaftsrecht

Robert, 30

Detection Analyst