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Karel, 36
Geschäftsführer
Wien

Karel, 36
Geschäftsführer
Wien

„75 Prozent Symbiose, 25 Prozent Gegensätze – für mich die ideale Beziehung“

Karel

bereits "verkuppelt"

Er ist jemand, der sich allein sehr wohlfühlt, sagt Karel. Doch in einer Beziehung mag der 36-Jährige die Symbiose – zumindest zu 75 Prozent. Die anderen 25 Prozent dürfen auch gern unterschiedliche Interessen sein, von denen Karel selbst übrigens einige hat. In seiner Freizeit ist der Geschäftsführer einer Wiener IT-Firma ständig aktiv: Segelfliegen, Motorradfahren, Volleyball. Mit seiner Partnerin würde er auch ruhigere Dinge unternehmen, ins Kino gehen oder kochen. Nur eine Stubenhockerin interessiert Karel nicht. Was er sucht, ist eine aktive, selbstbewusste Partnerin, auf die er sich verlassen und mit der er eine Familie gründen kann.

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Besucher bei Karel müssen nie fragen, wie spät es ist, dafür sorgt das Wiener Wahrzeichen direkt gegenüber: „Schau aus dem Fenster“, sagt Karel und zeigt auf eine der bekannten Normalzeituhren mit dem prägnanten Zifferblatt. Er selbst trägt keine Uhr: „Armbanduhren? Mag ich nicht besonders. Brauche ich ja auch nicht“, sagt er verschmitzt. Wir blicken mitten auf den Bauch von Wien, den Naschmarkt. Wer Karels Wohn-Büro im dritten Stock betritt, staunt über die Weite. Denn der Raum, den sich Arbeitsplatz, Kochnische und Wohnbereich teilen, ist groß wie ein Loft. Das hätte man in dem schmucklosen Siebzigerjahre-Bau nicht erwartet. „Das ist das Tolle an meiner Wohnung: Ich habe all die schönen Häuser gegenüber.“ Im Hintergrund brummt eine rote Gaggia-Espressomaschine. „Ohne Kaffee geht gar nichts.“ Für ihn bitte schwarz. Anfangs strahlt der 36-jährige ein bissl Zurückhaltung aus. „Als Kind war ich ziemlich introvertiert“, gibt er unumwunden zu. „Es war ein steiniger Weg zu meinem heutigen Ich. Doch meine Arbeit hat mich gelehrt, mich auf Augenhöhe zu behaupten.“ Schließlich sitzt ein ITler, entgegen dem gängigen Klischee, nicht den ganzen Tag vorm PC. Jedenfalls dann nicht, wenn er Inhaber einer eigenen Firma ist wie Karel – und daher eben auch viel Kundenkontakt hat.

„Ich lasse mich gerne herausfordern“

Und so taut der Wiener, der aus dem Waldviertel kommt, wohin er als kleiner Bub aus Tschechien übersiedelte, auch auf, je länger er von sich erzählt. Lässt oft ein angenehmes, leises Lachen hören. Humor, mit einer Partnerin lachen zu können, das ist ihm wichtig! Er zeigt auf seinem Tablet animierte GIFs: „Da kannst doch gar nicht anders als lachen, gell?“. Morgens holt er sich im Internet eine Portion gute Laune in Form von GIFs und Memes ab, bevor er den Computer plus nicht weniger als fünf Bildschirme anschaltet. Leise Musik darf gern im Hintergrund dudeln. Instrumentales oder auch die Lieblingsband Sportfreunde Stiller. Einmal ins Plaudern gekommen, erzählt Karel, wie gern er sich herausfordern lässt. Ja, auch privat, in guten Diskussionen – wobei er, wie er lächelnd zugibt, gern Recht hat. Doch weil er ein verdammt sympathischer Kerl ist, verzeiht man ihm das. Besonders liebt es Karel jedoch, im Beruf an die Grenzen zu gehen. „Ehrgeiz heißt für mich, nicht aufzugeben.“ Wenn er auf diese Weise einen Fehler, der weltweit Kunden gestört hat, findet und beseitigt, dann macht ihn das stolz.
50+ Stunden pro Woche wie früher als Start-up arbeitet er jedoch nicht mehr. 40 Stunden reichen, und seine Zeit weiß sich der Selbständige auch gut einzuteilen. So verschwindet er schon einmal am Nachmittag zur Musikgymnastik oder zum Volleyball. Bei gutem Wetter geht es aufs Motorrad, die Wochenenden sind für das Segelfliegen reserviert. Und die Rudermaschine dort neben dem Staubsaug-Roboter? Dient als Pausenfüller.

„Leben beginnt jenseits deiner Komfortzone, ein bisschen Gefahr gehört dazu“

„Ich liebe es, aktiv zu sein. Für mich gilt das Motto: ‚Life starts at the end of your comfort zone.’ Die unterschiedlichen Sportarten fordern mich immer wieder neu heraus. Gern auch mit einem Hauch von Gefahr, so wird’s nie langweilig!“ Bungeejumping oder Fallschirmspringen aber traut er sich nicht. Da fehlt ihm die „zweite Karte, so wie bei der Fliegerei mit dem Fallschirm.“

Dass sein Hobby, das Segelfliegen, ein Beziehungskiller sein kann, ist ihm bewusst. Aber vielleicht findet er eine Frau, die sich traut, auch mal mit ihm ins Flugzeug zu steigen. „Die Eindrücke beim Fliegen jedenfalls sind genial!“, verspricht er. Natürlich muss eine neue Partnerin nicht ein Dutzend Sportarten, machen: Doch eine Stubenhockerin, die nur am Sofa kuscheln will, sollte sie auch nicht sein. Deshalb überrascht man Karel besser nicht mit einem Urlaub auf Mallorca. „Am Strand liegen ist nichts für mich.“ In der letzten Beziehung, die acht Monate zurückliegt und immerhin zwölf Jahre dauerte, hat er aber gelernt, sich zu arrangieren und den besten gemeinsamen Weg zu finden: „Auf Madeira sind wir tauchen gegangen, dann war der Spaziergang danach auch wunderschön.“ Überhaupt hat ihm die letzte Beziehung neue Welten gezeigt: Reisen gehörte früher nie zu seinen Ambitionen, doch nach Urlauben in Afrika, den USA und Europa reizt ihn nun Asien. „Weil es so anders ist.“ Offen zu sein für Neues, sich auf andere einlassen zu können, so beschreibt Karel seine Stärken.

„Ich glaube an die traditionelle Familie“

„Ich glaube, 75 Prozent Symbiose und 25 Prozent konträre Interessen wären in einer Beziehung für mich ideal.“ Seine Partnerin sollte fest im Leben stehen, einen Beruf haben, der sie erfüllt. Und Kinder haben wollen, so wie er. „Ich glaube an die traditionelle, funktionierende Familie. Gerade weil ich selbst das nicht erlebt habe, nach der Scheidung meiner Eltern.“ Von Karel bekommt man dafür den Fels in der Brandung. Jemanden, der gerne hilft, wenn andere ein fachliches Problem plagt. Und jemanden, auf den man sich verlassen kann – das wiederum erwartet er von seiner Partnerin auch. Unzuverlässige Menschen nämlich und Schönwetterfreunde, die kann er nicht ausstehen. Fragt man Karel nach Dingen, die ihn inspirieren, erzählt er von Isaac Asimovs Büchern. Kennen Sie nicht? Bestimmt aber den Kinofilm „I, Robot“ – eines der Asimov-Bücher war die Grundlage dafür. „Typisch ITler“, denken Sie jetzt? Schmarrn: Wenn Karel so wie jetzt reflektiert ins Schwärmen kommt, versteht man, was ihn an Science-Fiction fesselt. Der Grundoptimismus: Die Menschheit hat Probleme? Ja, aber sie sind lösbar und ihr Leben wird besser, versprochen.

„An der Eirichtung darf sie sich gern austoben. Nur mein Start-Up-Sofa muss bleiben“

Spätestens jetzt wird klar, warum man sich in der Gegenwart von Karel so wohl fühlt. Er ist ein Mensch, der im Reinen mit sich ist. „Ich bin kein Wutbürger. Ich bin ziemlich glücklich.“ Beruflich habe er alles erreicht. Nur eine neue Partnerin, die dürfe jetzt sein Leben bereichern. Für die würde er ab und zu auch kochen. „Steaks mit Pfeffersoße kann ich gut.“ Viel Fleisch isst er dennoch nicht, er legt Wert auf gesunde Ernährung. „Sonst hängt sich der Naschmarkt an …“ Apropos: Im Wohn- und Schlafbereich, hier im Bauch von Wien, darf sich eine Frau gern mit Einrichtungsideen austoben. Ein bissl die Interieur-Nüchternheit vertreiben. „Nur dieses schwarze Ledersofa muss bleiben. Das ist mein Start-Up-Sofa!“

Was Karel mag:

  • Science Fiction-Literatur wie die von Asimov, und wie sie die Probleme der Menschheit löst
  • Seine Gaggia-Espressomaschine
  • Die Komfortzone verlassen

Was Karel nicht mag:

  • Schönwetterfreunde
  • Am Strand liegen
  • Armbanduhren

(Portraitfotos: sceneline studios)

Karel

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Ärztin