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Kai, 34
IT-Berater
Jena

Kai, 34
IT-Berater
Jena

„Ich würde lieber auf Geld verzichten und dafür die freie Zeit nutzen“

Kai

sucht nicht mehr

Nach getaner Arbeit die letzten Sonnenstrahlen in seinem Garten genießen: Mehr braucht Kai nicht zum Glücklichsein. Der 34-jährige IT-Berater mit den strahlenden Augen ist ein geerdeter, bodenständiger Typ, der sich als Ur-Jenenser in seiner Heimat am wohlsten fühlt. Kein Wunder: Aus seinem großen Garten in Jenaer Hanglage genießt er einen tollen Ausblick über das idyllisch in einem Kessel gelegene Städtchen, wie ihn wohl nur wenige haben. „Glück, das ist für mich, solche schönen Erlebnisse teilen zu können. Entspannt gemeinsam essen zu gehen oder einen Ausflug zu machen.“

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Mit einem teilt Kai diese Erlebnisse jetzt schon: mit seinem zweijährigen Sohn aus einer früheren Beziehung. „Wie das manchmal so ist“, schmunzelt Kai, „mein Sohn ist ein Geschenk, nur mit der Frau hat es leider nicht geklappt.“ Den Jungen sieht der 34-Jährige an den Wochenenden. „Ich bin ein Familienmensch, wenn es gepasst hätte, hätte ich auch schon mit Anfang 20 ein Kind haben können.“ Im seinem Elternhaus, in dem Kai eine eigene Etage bewohnt, wäre Platz für ein weiteres Kinderzimmer – Kai könnte sich aber auch gut vorstellen, ein eigenes Haus zu kaufen. Gerne in Jena oder der Umgebung. „Ich bin schon viel und auch weit gereist, aber ich bin einfach sehr gerne hier in der Region. Klar macht Inselhopping oder mal in Bangkok auszugehen Spaß, aber mit dem Fahrrad und guten Freunden durch den Thüringer Wald ist eben auch sehr schön.“ Und selbst wenn es in den Bergen spektakulärer ist: Seinem Hobby Paragliden kann Kai auch hier nachgehen. Beim Fliegen mit dem Gleitschirm genießt er die großartige Sicht aus der Vogelperspektive, über den Dingen, die Menschen ganz klein.

„Ich könnte mir auch vorstellen, weniger zu arbeiten“

Es lohnt sich, die Perspektive zu wechseln und auch den Alltag von einer anderen Seite zu betrachten, findet Kai. Das Buch „Selbst denken“ von Harald Welzer hat ihn beeinflusst und bestärkt, auch mal quer zu denken. Zu überlegen, was man in der heutigen Zeit wirklich braucht, und auf einige Dinge zu verzichten. „Nicht ‚weniger ist mehr‘, sondern: Weniger ist eben ganz einfach weniger. Ich würde zum Beispiel lieber auf Geld verzichten, nur 20 oder 30 Stunden arbeiten und dann die freie Zeit genießen.“ Moralphilosophische Fragen wie diese beschäftigen den 34-Jährigen schon länger, er hat Dale Carnegie und Richard David Precht gelesen. „Man soll diese Bücher wirklich nicht als Bibel nehmen, aber es stecken doch viele interessante Dinge drin.“ Kai macht es Spaß, sich Zeit für Themen zu nehmen und tiefer in sie einzutauchen, als das in der heutigen Medienlandschaft oft möglich ist. Er schätzt zum Beispiel die „Sternstunde Philosophie“ auf 3sat, weil sie die freie Meinungsbildung unterstützt, anstatt nur Mainstream-Ansichten zu verkünden.

„IT-Themen kann ich auch Laien verständlich machen – in einer Minute“

Wer bisher dachte, IT-Fachleute sind vor allem Technik-Nerds, der wird bei Kai schnell eines Besseren belehrt. Nicht ohne Grund hat ihm seine Firma mit Sitz in Weimar attraktive Großkunden in der Region zugeteilt. Kai ist seit gut zwölf Jahren in diesem Metier tätig, und auf die Frage, ob er auch absoluten Laien in fünf Minuten gut verständlich erklären kann, was er da eigentlich tut, ist seine Antwort: „Ja – sogar in einer!“ Der Job befriedigt ihn, füllt ihn aus, aber für den jungen Jenenser ist es eben auch nur ein Job. Vor der Festanstellung war Kai lange Jahre selbstständig. Seine eigene Firma zu haben, erfordert eine gewisse Risikofreude. Und auch wenn Kai das manchmal genießt – seine schnellen Ausfahrten auf der Kawasaki gehören dazu –, ist er nicht der Typ für Extreme. „Ich würde zwar schon mal gerne den Dschungel, die Wüste oder Zentralafrika sehen, aber als Dauerzustand ist das nichts für mich.“

„Gegensätze ziehen sich nicht an“

Auch an einer Frau schätzt er, wenn sie bodenständig ist. Ob sie sich fürs Paragliden oder gar fürs Motorradfahren begeistert, ist dabei nebensächlich. „Teilen muss sie gar nichts, aber es wäre schon schön, ähnlich zu ticken. Gegensätze ziehen sich eben nicht an“, findet Kai. Definitiv keine Lust hat er auf eine Wochenendbeziehung. „Mir ist die Nähe eines gemeinsamen Alltags wichtig.“

„Eine Woche Urlaub, vormittags Wellness, nachmittags paragliden“

Wenn schon wegfahren, dann gemeinsam. Zum Beispiel an die Ostsee oder in die Alpen. „Das ist schon toll: Eine Woche Urlaub, vormittags Wellness machen und am Nachmittag paragliden.“ Oder im Winter auf Skiern die Pisten hinab. Die Abwechslung macht’s, der Ausgleich ist wichtig. „Das passt für viele Bereiche im Leben: Mein Job macht mir Spaß, aber nur zu arbeiten, wäre auch nichts. Im Garten zu liegen, ist schön – aber nur das zu machen, wäre eben auch langweilig.“ Das Wechselspiel von Hell und Dunkel, von guten wie schlechten Dingen macht das Leben erst lebenswert. Dann kann man aktiv und offen darauf zugehen und sehen, was es einem zurückgibt. Oder, wie es Kai mit seinen strahlend hellen Augen ausdrückt: „Wer im Restaurant nichts bestellt, der bekommt auch nichts.“

Was Kai mag:

  • Paragliden
  • Zeit im Garten verbringen
  • moralphilosophische Bücher

Was Kai nicht mag:

  • Schiffsreisen
  • sich von einem Extrem ins andere stürzen
  • Wochenendbeziehungen

(Portraitfotos: sceneline studios)

Kai

sucht nicht mehr

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Glück, Erfahrungen, Ziele – hier erzählen Singles:

Alexandra, 37

Managerin

Lisa, 30

Sales Manager

Bernhard, 41

Vertriebsleiter

Sascha, 43

Archäologe

Birgit, 52

Innenarchitektin

Friederike, 46

Ärztin