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Jutta, 54
Grundschullehrerin
Köln

Jutta, 54
Grundschullehrerin
Köln

„Ich wollte die Zwänge der Kleinstadt loswerden“

Jutta

kennenlernen?Chiffre: 7E787B68

Wie eine Rebellin wirkt Jutta nicht gerade, wie sie so dasitzt, im gemütlichen Reihenhäuschen in Köln-Mülheim, und erzählt: von ihrer Leidenschaft für die Musik und das Tanzen, ihrer Freude am Reiten, der Begeisterung für ihren Beruf als Grundschullehrerin. Aufgeräumt und entspannt wirkt Jutta dann. Doch das Aufständische, das Unangepasste ist ein nicht zu unterschätzender Wesenszug der blonden 54-Jährigen. Hätte sie in jungen Jahren nämlich nicht aufbegehrt gegen äußere Konventionen und Erwartungen, wäre sie wohl nie der Mensch geworden, der sie heute ist. Das wäre extrem schade, wie sie selbst empfindet. „Ich bin wirklich stolz darauf, was ich geschafft habe“, sagt Jutta dann – und meint damit nicht nur, ihren beiden Töchtern, 12 und 15 Jahre alt, die sie seit rund drei Jahren alleine erzieht, einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Mindestens ebenso meint sie damit, sich selbst all die Voraussetzungen geschaffen zu haben, die ihr heute ein Dasein in einer so lebendigen Stadt wie Köln ermöglichen. Mit guten Freunden, anregenden Hobbys und jeder Menge Spaß. Nur ohne Partner derzeit. Aber das kann sich ja ändern.

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Wäre es nach ihren Eltern gegangen, würde die in Lage bei Bielefeld geborene Naturliebhaberin wahrscheinlich heute noch als Bürokauffrau irgendwo im tiefsten Westfalen leben. Nicht, dass man Jutta falsch versteht: Sie habe, zusammen mit einer älteren Schwester, eine wunderbare Kindheit im Lipperland gehabt, erzählt sie. Kilometerweit sei sie damals regelmäßig zu ihrer Freundin gelaufen, mitten durch den Wald, und niemand habe sich Gedanken gemacht. „Das war für mich auch ein Stück Freiheit.“ Eine Freiheit, die sie als junge Frau, nach Hauptschulabschluss und zwei kaufmännischen Ausbildungen, jedoch immer weniger verspürte.

„Ich habe rebelliert“

Das war der Zeitpunkt, an dem Jutta beschloss, dass dies nicht ihr Leben gewesen sein kann. „Ich habe rebelliert – und direkt danach auf dem Kolleg mein Abitur nachgeholt.“ Trotz Schüler-BAföG war in dieser Phase freilich das Geld knapp, aber das war ihr egal. Sie habe vollkommen dem Konsum abgeschworen und zum Schrecken der Eltern auch gern Freunde mit zerrissenen Jacken nach Hause gebracht, erinnert sie sich. Sie selbst nennt diese Phase „meine Birkenstock-Zeit. Im Winter mit, im Sommer ohne Socken.“ Jutta muss lachen, wenn sie an diese modisch fragwürdige Epoche zurückdenkt. Um „die Zwänge des Kleinstädtischen loszuwerden“, wie sie es nennt, war es für sie jedoch genau der richtige Weg.

„Nach dem Abi allein mit dem Rucksack um die Welt“

Der führte Jutta nach dem Abitur direkt zum Studium fürs Lehramt in der Primarstufe nach Paderborn. Nach erfolgreichem Abschluss sei sie dann aber nicht ins Referendariat gewechselt, sondern erst einmal ein Jahr um die Welt gereist. „Alleine und mit dem Rucksack“, berichtet sie. Australien, Neuseeland, Hawaii, das waren wahre Traumziele aus Sicht der Westfälin. Diese Reise sei wichtig gewesen in ihrem weiteren Entwicklungsprozess, glaubt sie. Auf sich allein gestellt zu sein und stets neue Leute kennenzulernen, sei das eine. „Aber auch das ständige Verabschieden. Man lernt dabei das Loslassen.“ Und auch wenn sie später immer wieder gerne gereist ist, in die USA, nach Indien oder auf die Insel Sulawesi etwa, zehrt sie bis heute vor allem von diesem ersten langen Trip. Ach, sagt sie dann etwas wehmütig. „So etwas würde ich schon gerne wiederholen. Vielleicht dieses Mal nicht alleine.“

„Mit Schülern ist jeder Tag ein Abenteuer“

Denn klar hat sich ihr Leben verändert, zunächst durch ihre erste Stelle an einer Schule in Paderborn, danach durch die Familie. Jutta ist damals ihrem späteren Mann nach Köln gefolgt und hat an einer Grundschule in Köln-Dünnwald angefangen, an der sie bis heute unterrichtet. Die Beziehung hat zwar nicht gehalten, ihre Freude an der Arbeit hat Jutta hingegen nie verloren. „Es ist ein total sinnvoller Beruf, weil er kleine Menschen aufs Leben vorbereitet“, macht sie deutlich. Sicherlich sei es oft anstrengend, und natürlich könnten einen die Schüler auch mal nerven – und doch wirkt ihre Begeisterung echt. „Jeder Tag“, schwärmt sie, „ist ein Abenteuer“.

„Im Club weiß man doch nie, wer Single ist“

Für andere Leidenschaften bleibt ihr seit der Trennung von ihrem Mann allerdings weniger Zeit. 14 Jahre lang hatte sie beispielsweise ein eigenes Pferd. „Aber das ist sehr aufwändig, nicht mehr zu machen“, bedauert sie. Heute geht Jutta stattdessen ins Fitnessstudio oder fährt schon mal mit dem Fahrrad zur Schule. Auch Wandern tut sie für ihr Leben gern, „den Schwarzwald liebe ich“. Im Gegenzug kann sie der Kölner Clubszene aber ebenso einiges abgewinnen. Ob Gloria, Kantine oder E-Werk, zu Konzerten oder beim Tanzen trifft man sie dort regelmäßig. Dabei einen Mann kennenzulernen hält sie allerdings für eher schwierig. „Man weiß ja nie, wer Single und auf der Suche ist.“

„Ihm muss der Wind noch um die Ohren wehen“

Dies sei ja der Unterschied bei der Online-Partnersuche, meint sie. „Hier ist die Suche die erste große Gemeinsamkeit.“ Seit gut einem halben Jahr ist sie nun bei ElitePartner dabei, hat auch schon zwei Männer getroffen. „Das waren sehr angenehme Begegnungen“, verrät sie. Ein bisschen zu wenig allerdings, um sich ernsthaft zu verlieben. Damit dies passiert, sollte ihr Gegenüber in jedem Fall schlagfertig sein, das findet Jutta toll. Und wie sie selbst sollte der Mann Werte haben, neugierig sein und unbedingt noch im Berufsleben stehen. „Ihm muss der Wind noch um die Ohren wehen, sonst passt das nicht“, wie sie es ausdrückt.

Gemeinsame Pläne schmieden und Erlebnisse teilen

Für die 54-Jährige wäre es dennoch kein Drama, wenn sich in absehbarer Zeit kein Partner finden ließe. „Aber natürlich ist es schöner, gemeinsam Pläne zu schmieden und dann die Erlebnisse zu teilen“, sagt sie. Auf ein Erlebnis sollte sich ein möglicher Interessent dabei schon mal einstellen: Jutta besitzt schon lange den Motorradführerschein und hat sich fest vorgenommen, sich im kommenden Sommer wieder eine Maschine zuzulegen. Nun ja, ein bisschen Rebellin steckt offensichtlich immer noch in ihr.

Was Jutta mag:

  • Essen gehen
  • Wortwitz
  • ruhige Augenblicke

Was Jutta nicht mag:

  • nasskaltes, graues Regenwetter
  • im Stau stehen
  • Klüngel

(Portraitfotos: sceneline studios)

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