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Julia, 39
Chefstewardess
Darmstadt

Julia, 39
Chefstewardess
Darmstadt

„Die Welt ist ein Buch – und ich habe noch ein paar spannende Kapitel vor mir“

Julia

kennenlernen?Chiffre: 7E83RL1N

In ihrem Job als Chefstewardess ist Julia aus Darmstadt in der Flugzeugkabine der Boss. Privat wünscht sich die 39-Jährige einen starken Partner mit einer Schulter zum Anlehnen – und gemeinsame Kinder. Der Mann, der ihr Herz erobert, sollte ihre Leidenschaft für ihren Beruf verstehen – und so überraschende Seiten haben, wie sie selbst. Denn Julia liebt und lebt die asiatische Lebensart, ob sie nun kunstvoll verziertes Sushi zubereitet oder in dem von ihr angelegten japanischen Steingarten werkelt. Die Ruhe und Gelassenheit für ihre vielen Projekte wie den geplanten Italienischsprachkurs an der Amalfiküste tankt Powerfrau Julia beim Yoga und dem Designen eigener Schmuckstücke aus exotischen Reisemitbringseln wie Lotussamen, Süßwasserperlen und Lapislazuli.

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Afrikanischer Schlangeneintopf, Gelee vom Kugelfisch und Aloe Vera Lassi: Wer Julia bei einem gemeinsamen Abendessen mit exotischen Gerichten überraschen will, muss sich einiges einfallen lassen. „Kulinarisch habe ich auf meinen Reisen wirklich schon viel gesehen und ausprobiert“, gesteht die Darmstädterin mit einem Lächeln, die als Chefstewardess für eine deutsche Fluglinie auf der ganzen Welt unterwegs ist und den verschiedenen Nationen in die Töpfe guckt – ob im Edelrestaurant oder den Woks der einfachen Straßenküchen.

„Schon als kleines Mädchen habe ich Flughäfen geliebt“

Auch einmal etwas Neues wagen und über den eigenen Tellerrand schauen, das hat die 39-Jährige schon immer gereizt. Sie war gerade 19 Jahre alt als sie kurz nach dem Abitur in ihrer Heimatstadt Frankfurt ein Praktikum am Flughafen machte und schließlich als Stewardess bei einer japanischen Airline anheuerte. „Schon als zehnjähriges Mädchen habe ich den Trubel auf Flughäfen geliebt und wusste, dass ich später einmal etwas von der Welt sehen will“, erklärt Julia. Schon nach kurzer Zeit in ihrem ersten Job wechselte sie jedoch zur deutschen Fliegerkonkurrenz – auch weil es dort flachere Hierachien, mehr Teamgeist und für Frauen deutlich bessere Aufstiegsmöglichkeiten gab.

2009 folgte dann der Karrieresprung über den Wolken: Julia wurde zur Chefstewardess befördert und ist seitdem die Vorgesetzte ihrer Kollegen. „Ich bin schon ein zielstrebiger Typ, habe immer einen Plan im Kopf und übernehme gerne die Verantwortung für das Team“, sagt die 39-Jährige selbstbewusst, die 2016 noch einmal befördert wurden und fast zeitgleich in ein Haus am Stadtrand umgezogen ist. Die Einrichtung hat sie in Hotelzimmern am anderen Ende der Welt geplant, zwischen zwei Flügen den Umzug gemanagt und später  eigenhändig den total zugewucherten Garten gerodet.

 „Ein surfender Anwalt oder ein rudernder Pilot wären toll“

„Ich hab mein Leben ganz gut im Griff“, sagt sie mit einem Lächeln, „jetzt möchte ich es gerne mit dem richtigen Menschen teilen.“ Vor drei Jahren ist ihre letzte längere Beziehung zerbrochen, auch weil ihr Ex-Partner die Hingabe für ihren Beruf nicht akzeptieren konnte. Heute weiß Julia umso besser, was sie in der Liebe sucht: Einen Mann, der Herz hat, mit beiden Beinen im Leben steht, seinen Job liebt, aber auch andere Leidenschaften pflegt: „Ein surfender Anwalt oder ein Pilot, der mit mir im Ruderboot nach Capri fährt, wären Traumkandidaten“, sagt Julia, die selbst ein paar überraschende Hobbies hat, wie z.B. eigenhändig kunstvoll verziertes Sushi machen.

„In Japan sieht einfach alles toll aus und hat eine ganz eigene coole Ästhetik“, schwärmt Julia. Die Kunst, Sushi zu machen, mit geschnitzten Gemüsefächern und essbaren Blüten verziert, hat sie vom einzigen japanischen Sushi-Meister in Deutschland in einem Kochkurs gelernt, mit dem sie heute gerne Freunde bekocht. In ihrem eigenen Zuhause mag sie es deutlich schlichter als auf dem Teller: Über der modernen Ledercouch eine Weltkarte aus Holz und glänzende Regalborde, auf der Glasplatte des weißen Schreibtisches spiegelt sich die silberne Statue eines Flugzeugs. Zwischen vielen Reisefotos und Alben ein kleiner, selbst gefalteter Kranich, in Japan ein Glückssymbol. Die hauchdünnen, fein gemusterten Papierquadrate dafür hat Julia aus der Hafenstadt Nagoya mitgebracht. „Ich bin ein Energiebündel und brauche viel Action“, erklärt Julia ihre Liebe zu Handarbeit, „etwas Schönes mit meinen eigenen Händen herzustellen, macht mich gelassener, weil man dabei ganz bei sich ist und zur Ruhe kommt.“

„Italien ist meine zweite Heimat“

Bewusst ein paar Gänge herunter zu schalten, das genießt Julia seit ein paar Jahren auch im Sport. Stand sie früher nach einem 14-Stunden-Flug nach Buenos Aires gleich nach Ankunft schon wieder auf dem Laufband im Fitnessraum ihres Hotels, entspannt sie heute nach einem langen Tag viel lieber beim Yoga in ihrem Lieblingsstudio, bei langen Waldspaziergängen oder beim Erkunden historischer Metropolen. Die passende Handy-App für jede Stadt begleitet sie auf alle ihre Reisen – ob auf die vielen beruflichen Trips als Chefstewardess oder die verlängerten Wochenenden mit ihren Freundinnen nach Italien. Rom und Florenz hat sie letztes Jahr gleich ein paar Mal besucht, diesen Sommer geht es einmal wieder zum Sprachurlaub an die Amalfiküste. Auf der Couch stapeln sich Ausgaben des italienischen Reisemagazins, mit dessen Lektüre die 39-Jährige schon mal ihren Wortschatz auffrischt. „Italien ist gefühlt meine zweite Heimat, aber es gibt so viele wunderbare Flecken auf der Erde, so viele interessante Kulturen und Sprachen, da bin ich auch nach 20 Jahren Fliegerei noch lange nicht fertig“, sagt Julia mit einem Lächeln. „Oder wie ein weiser Mann einmal gesagt hat: Die Welt ist ein Buch, wenn du nicht reist, kennst du nur eine Seite.“

Was Julia mag:

  • Freunde bekochen – z.B. mit selbst gemachtem Sushi und „Pasta à la Julia“
  • Die verwunschenen Gassen von Florenz
  • Männer mit Überraschungseffekt, wie den „surfenden Anwalt“

Was Julia nicht mag:

  • Auf andere warten, „dazu bin ich viel zu ungeduldig“
  • Ohne roten Nagellack aus dem Haus gehen
  • Ziellosigkeit – und Männer, die keinen Plan haben

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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