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Jörn, 50
Automatisierungsingenieur
Berlin

Jörn, 50
Automatisierungsingenieur
Berlin

„Am liebsten bin ich unterwegs“

Jörn

kennenlernen?Chiffre: 7E823EF3

Beständig im Job, abenteuerlustig im Privaten, so Jörns Motto. Der 50-Jährige ist seit vielen Jahren in derselben Firma, aber liebt es, immer neue Länder zu entdecken – „Reisen war nach der Wende eine Erleuchtung“ – oder leidenschaftlich Hobbys nachzugehen, z.B. Tango tanzen. Langeweile? Ein Fremdwort. Energie zieht der Berliner aus seinem ländlichen Wohnidyll. Er wünscht sich eine Frau mit ebenso großer Lebenslust.

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Das Haus könnte kaum idyllischer gelegen sein, nicht weit weg vom Müggelsee, ein Stück außerhalb von Berlin. Im Garten blühen Apfelbäume, der Duft von frischem Gras liegt in der Luft. Wenn Jörn auf seiner Terrasse sitzt, kann er den beiden Meisenpärchen zusehen, die in den Vogelhäuschen nisten. „Ich liebe die warmen Monate, wenn alles aufwacht und lebendig wird“, sagt der 50-Jährige. Die Natur hat ihn schon immer fasziniert, deshalb ist ihm das Haus auf dem Land auch lieber als eine Wohnung in der Stadt. „Ich mag diese Idylle, die Ruhe.“

„Wenn es um Musik geht, darf es ruhig auch mal krachen“

Doch ruhig ist sein Leben nicht, im Gegenteil. Der Automatisierungstechniker, den so schnell nichts aus der Fassung bringt, mag es laut und abwechslungsreich. Laut, wenn es um Musik geht, „da darf es ruhig auch mal krachen.“ Und abwechslungsreich, was den Rest betrifft. Langeweile kennt Jörn nicht. Zwar arbeitet er seit der Wende im gleichen Betrieb – er programmiert und kontrolliert als Anlagenbauer Leitsysteme von Erdgasleitungen in ganz Ostdeutschland – aber außerhalb des Jobs soll kein Tag sein wie der andere.

„Am liebsten bin ich unterwegs“

„Ich sitze zwar auch gerne mal zu Hause, aber am liebsten bin ich unterwegs.“ Im Sommer geht er joggen, im Winter fährt er Ski, er segelt seit ein paar Jahren und findet immer wieder neue Dinge, die er ausprobieren will. Er macht das auch alleine. Ohne Begleitung am Wochenende in einen Club gehen? Damit hat er kein Problem. Dort tanzt er dann die ganze Nacht, bis ihm das Hemd am Körper klebt. „Wenn ich tanze, dann bin ich voller Endorphine, das ist pures Glück.“

„Glück? Das sind die kleinen Dinge“

Überhaupt, Glück muss für ihn nichts Großes sein, nichts Materielles, darauf legt Jörn nicht viel Wert. Der zweite Platz bei der Segelregatta an der Ostsee vergangenes Jahr, das war Glück für ihn. Oder der Korb voll Pilze, die er in der Uckermark gesammelt hat, wo seine Familie ein Grundstück an einem See besitzt. Ein Konzert, ein Besuch im Museum, mit seiner Schwester und deren Familie abends auf der Terrasse sitzen. Es sind die kleinen Dinge – und das Reisen.

„Reisen nach der Wende war wie eine Erleuchtung“

Aufgewachsen ist Jörn in der DDR nahe Templin. Reisen war lange Zeit nicht möglich – bis zur Wende. „Vorher ging das ja nicht“, sagt er. „Zumindest nicht legal“, fügt er mit einem Zwinkern hinzu und erzählt dann von einem Vier-Wochen-Trip durch den Kaukasus mit Studienfreunden und gefälschten Reisevisa. Auf dieser Reise hat er von der Öffnung der Grenze erfahren. Zurück in Rostock, wo er studierte, hielt ihn nichts mehr. Er fuhr nach München, kaufte sich einen alten Golf, setzte sich ans Steuer und fuhr los. Zuerst nach Paris und an den Atlantik. „Das war wie eine Erleuchtung, endlich mal die Orte zu sehen, die ich nur aus dem Westfernsehen kannte.“

Lieblingsziel? „Neuseeland – die Vielfalt hat mich wirklich berührt“

Die Lust auf Neues ist geblieben. Jörn hat in Lappland Polarlichter gesehen, ist mit dem Rucksack durch Thailand gereist und hat in Australien Aborigines beobachtet. Besonders beeindruckt hat ihn Neuseeland. „Diese Vielfalt hat mich wirklich berührt“, erzählt er. Strände und Gletscher, das viele Grün und die Vegetation – am liebsten würde er wieder hin. Und wenn das noch ein bisschen dauert? Dann macht er in der Zwischenzeit andere Dinge. Eine längere Radtour vielleicht.

„Musik hielt mich lebendig“

Doch nicht immer war alles so einfach und leicht in Jörns Leben. Vor drei Jahren starb seine Frau, sie hatte Krebs, am Ende hatten die Tumore mehrere Organe befallen. Sie starb zu Hause, so wie sie es wollte, Jörn pflegte sie bis zum Schluss. Ihr Tod war ein Wendepunkt, „wohl der größte in meinem Leben“, sagt er heute. Keine leichte Zeit: Das große Haus, der Garten, nach 20 Jahren auf einmal allein. „In den ersten Monaten war ich kaum zu Hause, immer unterwegs“, erzählt er. Was ihm geholfen hat? Zeit für sich, Sport und die Musik. „Es klingt so banal, aber es ist wirklich so“, sagt er. „Die Musik hat mich lebendig gehalten.“ Jörn ging auf Konzerte, zu den Beatsteaks, den Foo Fighters, Pearl Jam – schön laut und wild. Es passiert auch heute noch, dass er ein Lied im Radio hört, das ihm gefällt, und am nächsten Tag zieht er los und kauft sich eine Konzertkarte.

„Krisen sind eine Chance, zumindest für mich.“

Es geht immer weiter, das weiß er spätestens seit dieser Zeit. „Man kann alles bewältigen, auch wenn es im ersten Moment so aussieht, als würde man es nicht hinbekommen“, sagt er. „Krisen sind eine Chance, zumindest für mich.“ Deshalb schaut er immer nach vorn, in die Zukunft. Und die will er gerne wieder mit jemandem teilen. Am liebsten mit einer Frau, die ebenso neugierig ist, die gerne reist und aktiv ist. „Sie muss nicht jede meiner Leidenschaften teilen“, sagt Jörn. „Aber eine Frau, die am liebsten zu Hause auf dem Sofa sitzt, ist nichts für mich.“ Schlank sollte sie sein und am liebsten ganz natürlich, ohne viel Make-Up oder Solariumbräune.

Sie könnte ihn dann anfeuern, wenn er irgendwann mal einen Halbmarathon läuft. Der steht noch auf seiner To-Do-Liste. Der Salsa-Kurs auch. „Ich habe immer neue Ideen“, sagt Jörn. „Ich bin jeden Tag neugierig und lasse mir das auch von Niederlagen nicht nehmen.“

Was Jörn mag:

  • Rotwein, dunkle Schokolade, Nüsse – gern alles auf einmal
  • Drauflos tanzen, auch durch die Wohnung
  • Den Meisen im Garten beim Balzen und Brüten zuschauen

Was Jörn nicht mag:

  • Menschen, die Müll aus dem Auto werfen
  • Aufgeben – kommt gar nicht in Frage
  • Ständiges Nörgeln

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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Glück, Erfahrungen, Ziele – hier erzählen Singles:

Bernhard, 41

Vertriebsleiter

Beatriz, 34

Marketing Manager

Grace, 37

Supply-Chain-Managerin

Christoph, 39

Abteilungsleiter

Franziska , 38

Ärztin

Nadine, 42

Architektin