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Jörg, 63
Ingenieur
Berlin

Jörg, 63
Ingenieur
Berlin

„Meine Restlaufzeit würde ich gerne in der Komfortzone Brasiliens verbringen“

Jörg

kennenlernen?Chiffre: 7E9B1147

Zu Jörgs Alltag gehören Kraftsport und Jogging, aber auch Historien-Dokus auf Arte. In der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen, liebt der 63-Jährige Ingenieur das Reisen – und Bücher, die ihm Einblick in fremde Kulturen vermitteln. Für die Zeit nach seiner Pensionierung träumt der Berliner, der in der Wirtschaftsförderung arbeitet, davon, einen Teil des Jahres in Brasilien zu verbringen. Am liebsten mit einer reiselustigen Frau an seiner Seite.

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Der Wohnung direkt gegenüber: kleine Segelboote, die auf der Dahme, einem Nebenfluss der Spree, in der Abendsonne schaukeln; hinter den schmiedeeisernen Zäunen einer Jugendstilvilla ein Eiscafe; Straßenzüge mit von Bäumen und Gärten gesäumten Villen der Jahrhundertwende. Jörg wohnt in einem Teil Berlins, der idyllischer kaum sein könnte. „Treptow-Köpenick ist so groß wie Paris und der schönste Bezirk der Stadt. Ganz objektiv!“, sagt der 63-Jährige im Berliner Sing-Sang, der hier aufgewachsen ist. Die sportliche Erscheinung in Jeans und T-Shirt, auf die der altmodische Ausdruck kernig zutrifft, muss es wissen. Seit 2004 arbeitet der gelernte Ingenieur und Beamte in der Wirtschaftsförderung des Bezirks, zuständig für die Bestandspflege kleiner und mittelständischer Betriebe. Routiniert zählt er die Standortvorteile auf, Technologie- und Gründungszentren, die er alle beim Namen kennt. Dieser Vorliebe für klar umrissene Sachverhalte entspricht auch das Innere seiner auffallend nüchtern möblierten Wohnung: Alles wirkt sehr reduziert und geordnet.

„Peter Scholl-Latour hat meine Weltsicht geprägt“

Erst auf den zweiten Blick erkennbar: dekorative Mitbewohner, die das aufgeräumte Weiß farblich unterbrechen: Hier ein grasgrüner Keramikfrosch; da ein silberner Kerzenleuchter mit roten Kerzen. Der Mann hat durchaus eine weiche, romantische Ader, und bewies erst kürzlich wieder bei einem Date sein Händchen für den Umgang mit Frauen. „Sie sagte mir, ich hätte einen guten Instinkt dafür, ganz unangestrengt Nähe zu finden.“ Auf dem Bücherbord ein Segelschiff neben einem geschnitzten Pferdchen, Erinnerungen an einen verstorbenen Onkel, mit dem Jörg nicht nur die Liebe für den Modellbau, sondern auch die für Politik und Geschichte verband. Gemeinsamer Lieblingsautor: Peter Scholl-Latour. „Dieser Mann hat meine Weltsicht geprägt. Weil er sich intensiv mit den unterschiedlichen Kulturen und Sprachen beschäftigt hat, konnte meist sehr überzeugend erklären, was die Leute in den verschiedenen Weltregionen tatsächlich gedacht haben. Unabhängig davon, wie sie politisch korrekt in den Medien dargestellt werden.“

Katzen gehen gar nicht, Kaltblüter schon

Was hat es eigentlich mit dem metallenen Leguan auf sich, der sich zwischen den Zimmerpalmen versteckt? „Er ist einfach cool“, sagt Jörg. „Und steht für Ursprung, Süden und Wärme.“ Jörg hat eine Schwäche für Kaltblüter, auch weil sie geruchs- und geräuscharm sind. „Im Gegenteil zu Katzen,“ deren dominantes Wesen, er nichts abgewinnen kann. Nicht umsonst beendete Jörg in seinem Profil den Satz „Ich kann es nicht leiden …“ mit „… wenn in meinem Haushalt mehr als null Katzen meine Kreise stören.“ An solchen direkten Aussagen erkennt man, wie Jörg sich gibt und welchen Mutterwitz er in sich trägt. Übrigens Eigenschaften, die er an seinen Lieblingskomikern wie Monty Python, Loriot und Harpe Kerkeling schätzt.

„Ich mag Western, weil Gut und Böse da so eindeutig sind“

Rigoros wird Jörg erneut, wenn es um Ernährung und Dr. Strunz geht, ein anderes großes Vorbild des Berliners. Der Bestsellerautor und Ex-Triathlet sei auch jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt, unbequeme Wahrheiten ausspricht und damit auch einmal gegen das deutsche Gesundheitswesen argumentiert. Einer gegen alle, diese Haltung gefällt Jörg, der übrigens auch eine Schwäche für Western-Filme mit ihren eindeutigen Wahrheiten hat: „Da kann man das Gute und das Böse klar voneinander unterscheiden.“ Er selbst ist in Sachen Verzicht auf Zucker, Alkohol und Kohlenhydrate – „also keene Semmeln und so“ – auch sehr entschieden. Von seiner Partnerin erwarte er zumindest „einen gewissen Zugang“ für das, was für ihn „Lebensmotto und Altersvorsorge“ ist. Dazu gehören auch Krafttraining und Jogging. Dennoch könne die künftige Frau an seiner Seite auch einen anderen Lebensstil pflegen. „Solange ich keine Nudeln essen muss und sie akzeptiert, dass ich leider grundsätzlich mit Kochen nichts am Hut habe, ist das für mich kein Problem.“

Jörgs Pensionsplan: „So viele Länder wie möglich bereisen“

Jörgs Plan für seine Pensionierung in zwei Jahren, die er mit typischer Berliner Schnauze salopp „seine Restlaufzeit“ nennt: „Ich möchte so viele Länder wie möglich bereisen, vor allem Brasilien möchte ich wieder besuchen.“ In dem südamerikanischen Land war er bereits und fand an der lockeren, lebenslustigen Art solchen Gefallen, dass er mit dem Gedanken spielt, für einige Monate im Jahr dort zu leben. Sehnsucht nach der Ferne hatte Jörg schon als Kind, das in der DDR groß wurde. „Damals las ich alles von Karl May und Jack London. Wir wollten immer raus, die Parole war: „Go West!“ Jetzt zieht es ihn in die „Erweiterung der Komfortzone, wo es warm ist und die Lebensbedingungen optimal sind.“ Seine Partnerin, die er sich schlank und sportlich vorstellt, sollte also gerne reisen und Lust haben, ihn bei seinem geplanten Aufbruch zu begleiten. À propos Traumfrau: Jörg liebt Bildungsfernsehen und Sender wie arte, n-tv und 3Ssat, seine Partnerin sollte ähnliche Vorlieben haben: „Nichts gegen RTL, aber nur Privatfernsehen gucken, das wäre schwierig.“ Das sollte machbar sein.

Was Jörg mag:

  • Bücher und Fernseh-Dokus über Geschichte und Politik
  • Reisen in warme Länder, besonders nach Brasilien
  • Westernfilme

Was Jörg nicht mag:

  • Katzen
  • Privatfernsehen
  • Intoleranz gegenüber seiner asketischen Lebensweise

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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