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Gudrun, 44
Ärztin
Zürich

Gudrun, 44
Ärztin
Zürich

„Ich bin sensibel und zugleich robust“

Gudrun

sucht nicht mehr

Nichts liegt Gudrun ferner als Stillstand. Sollte es im Leben einmal nicht vorwärtsgehen, nimmt sie die Dinge gerne selbst in die Hand. So ist die 44-Jährige von Hannover nach Zürich gelangt, wo die zweifache Mutter in ihrem Job als Ärztin aufgeht. Wenn sie nicht ihrer Berufung nachkommt, hört Gudrun gerne Musik oder besucht ein Kunstmuseum. Am Liebsten genießt sie den Grund für ihren Umzug: Die Schweizer Natur und alles, was diese zu bieten hat. Wenn ihr Zukünftiger davon auch ein Fan ist und dazu noch wie sie ein begeisterter Tänzer, dann wäre das großartig.

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Ein offenes, herzliches Gesicht blickt einen an, wenn man von Gudrun begrüßt wird. Die Medizinerin wirkt zielstrebig und ruht in sich selber. Man spürt aber sofort: Die 44-Jährige strahlt Respekt aus und fordert ihn auch von ihrem Gegenüber. „Manche Männer scheuen sich, mich anzusprechen. Was ich nicht verstehe, scheinbar strahle ich eine gewisse Autorität aus. Dabei kann ich ganz witzig sein. Ich bin gerne albern.“

Trotzdem mag es die Kunst-Liebhaberin auch herausfordernd. „Das ist ein ganz großes Thema für mich“, so die Wahl-Schweizerin. Ob beruflich oder privat, zu viel Routine darf nicht Einzug halten. Ein Partner sollte deshalb offen, flexibel und neugierig sein. Wie sie es selbst auch ist. Deshalb folgte Gudrun vor fünf Jahren ihrem Drang, in einem anderen Land leben zu wollen. „Es hat mich in die Nähe der Natur und Berge gezogen.“ So entscheidet sich die Ärztin für einen Ortswechsel von Hannover nach Zürich. Hier schätzt Gudrun, dass man an schönen Tagen die Alpen hinter dem Zürichsee sieht. Ein Grund, warum sie sich in ihrer neuen Heimatstadt zuhause fühlt.

„Ich würde mich in einer einsamen Waldhütte wohlfühlen, gehe aber auch gerne ins Theater, Kino und Museum“

Sowieso wäre sie gerne mehr draußen in der Natur. „Man kann mich in eine Waldhütte stecken und ich kann da problemlos fünf Tage glücklich verbringen“; lacht sie. Sie bezeichnet sich selbst als introvertiert und erklärt: „Als sensibler Mensch nehme ich sehr vieles auf und brauche Zeit und Raum um diese Eindrücke zu verarbeiten. Deshalb meide ich zum Beispiel laute Lokale, das ist nichts für mich, da fühle ich mich unwohl. Ich bin hingegen zufrieden, wenn ich einmal mit mir alleine bin, kann Energien aus dieser Stille holen. Aber ebenso liebe ich die tägliche Begegnung mit neuen Menschen. Ich muss nicht jeden Abend raus, gehe aber sehr gerne ins Theater, Kino oder ins Museum. Toll wäre es, wenn ich wieder mehr zum Tanzen käme, das ist ein Herzenswunsch für mich.“

Kunst, Kultur, Kreatives und die Natur, das sind ihre Interessen. „Auch alternative Veranstaltungen jenseits des Unterhaltungs-Mainstreams gefallen mir. Selbst wenn mir das Stück oder die Interpretation nicht so sehr gefallen, stört mich das nicht, denn es erweitert meinen Horizont. Man kann mich fast zu jedem Anlass mitnehmen.“ Gudrun interessiert sich nicht nur für Bühnenstücke, sondern auch für Mode, Design und Style – und das sieht man der 44-Jährigen auch an. Ihr Kleidungsstil ist elegant und klassisch. So chic ihr Erscheinungsbild ist, so überraschend ist ihr Musikgeschmack. Neben einer Vorliebe für klassische Musik, insbesondere Violinkonzerte und Jazz, steckt nämlich auch ein bisschen Rockerbraut in ihr. Namentlich hört sie gerne System Of A Down, Metallica oder Limp Bizkit. Eine Medizinerin, die auch härtere Musik als Ausgleich schätzt.
Ihre Vorliebe für Musik muss ihr nächster Partner natürlich nicht zwingend teilen. Was ihr für die nächste Beziehung hingegen wichtig ist: Er sollte ihre anspruchsvollen Arbeitszeiten und die Herausforderungen als Ärztin tolerieren. Wäre er sogar selbst Arzt, würde das natürlich vieles vereinfachen. „Auch weil der Arztberuf mit Berufung einhergeht“, so Gudrun. „Das kann nicht jeder nachvollziehen.“ Wichtiger als der Beruf ist ihr aber Augenhöhe in einer Beziehung. „Hohe Ansprüche habe ich, das weiss ich, aber das ist auch in Ordnung.“

„Ich fände es toll, wenn er auch Kinder hätte“

Bequeme Männer mag die Norddeutsche nicht. Oder wie sie es nennt: „Typ Bärchen, die zu allem Ja und Amen sagen.“ Selbsternannte Sportskanonen findet sie ebenso wenig anziehend. „Männer, die immer damit angeben müssen, wie sportlich sie sind.“ Optisch steht sie auf keinen bestimmten Typ Mann. Er soll aber intelligent sein, ihr das Wasser reichen können, eigensinnig, gepflegt und empathisch sein. Sie fände es toll, wenn er auch Kinder hätte. Stolz ist sie auf ihre beiden Kinder, ein Mädchen und ein Junge im Teenageralter. „Ich wollte immer Mutter werden. Es war ein tolles Erlebnis, kleine Kinder aufwachsen zu sehen und das möchte ich nicht missen.“ Gudrun hat trotz ihrer Familie und zeitaufwändigen Arbeit Platz in ihrem Leben für einen neuen Partner. In der Vergangenheit gab es zwar immer wieder Männer, die in ihr Leben traten, „es war aber niemand dabei, mit dem ich mir eine wirkliche Partnerschaft vorstellen konnte“, so die 44-Jährige.

„Ich bin sensibel und doch robust. Mich bringt nichts so schnell aus der Ruhe“

Oft wird Gudrun gefragt, wie sie die herausfordernde Arbeit als Ärztin, die auch schwer kranke Patientin behandelt, ausüben kann. Für Außenstehende mag eine Tätigkeit, die einen selbst mit der Verletzbarkeit und Endlichkeit des eigenen Lebens konfrontieren kann, belastend wirken, für Gudrun hingegen steht ihre Arbeit für Berufung, Sinn und Demut. „Ich finde es schön, dass man Menschen helfen kann. Das klingt wie ein Klischee, aber es ist so. Dass man die Situation für einen Menschen im Idealfall verbessern kann.“ In ihrem Job braucht Gudrun Gespür und Intuition. Sie kann mit Feingefühl unterschwellige Dinge wahrnehmen oder wie sie es zusammenfasst. „Ich bin sensibel und doch robust. Mich bringt so schnell nicht etwas aus der Ruhe und ich stecke Sachen schnell weg.“ Und meint lachend: „Ich bin eigentlich eine Nette.“ Sie mag an sich ihren Mut, ihre Selbstbestimmung, Fröhlichkeit, Tiefgründigkeit und Bodenständigkeit. Eine, die sehr viel Gedanken an die Zukunft verschwendet, ist Gudrun aber nicht –  allerdings nicht aus Nachlässigkeit. „Das hat auch mit dem Job zu tun. Durch meine Arbeit habe ich gelernt, Dinge so zu nehmen, wie sie kommen. Und sie kommen immer anders als gedacht. Für mich ist das in Ordnung. Das Leben ist in jeder Hinsicht unberechenbar.“ Für ihre private Zukunft weiss sie aber, was sie sich wünscht: Einen Partner, der Veränderungen nicht scheut und mit ihr durch die Schweizer Wälder ziehen will – und vielleicht sogar tanzen mag.

Was Gudrun mag:

  • Die Ruhe des Waldes
  • Metal, vor allem System Of A Down, Metallica oder Limp Bizkit
  • Kunstmuseen

Was Gudrun nicht mag:

  • Stillstand
  • Männertyp „Bärchen“, der zu allem Ja und Amen sagt
  • Laute Lokale

(Portraitfotos: sceneline studios)

Gudrun

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