Single-Portraitszurück

Graeme, 45
Business Development Manager
Berlin

Graeme, 45
Business Development Manager
Berlin

„Meinen urschottischen Eigensinn habe ich nicht verloren“

Graeme

kennenlernen?Chiffre: 7E983ECF

Was verschlägt einen Schotten nach Deutschland? Bei Graeme war es seine Liebe für die deutsche Sprache und ein gelungener Schüleraustausch als Jugendlicher. Inzwischen lebt der charmante Marketing- und Vertriebsprofi seit 15 Jahren hier und liebt sein Haus mit Garten in Berlin-Köpenick. Und wenn er nicht gerade mit Mountainbike oder Inline-Skates rund um den Müggelsee fährt, lernt der „flotte Schotte“, wie ihn seine Freunde nennen, gerne mal eine weitere Sprache zu den sieben, die er bereits beherrscht – zurzeit ist es polnisch. Zu seinem Glück im Grünen fehlt dem 45-Jährigen nur noch die richtige Frau, mit der er gerne eine Familie gründen würde.

Hier geht es zu Graemes Profil – schreiben Sie ihm eine Nachricht!

Eine dösende Katze mitten auf der Straße. Nachbarn am Zaun, die jedes Auto, das die Vorstadtruhe unterbricht, beäugen. Kaum hat Graeme die Tür seines Einfamilienhauses in Köpenick geöffnet, mimt der Mittvierziger in Jeans und T-Shirt den Zerknirschten: „Das wirkt auf jeden, der mitten in Berlin lebt, wie Provinz, oder?“ Sagts und lacht sein jungenhaftes Hugh-Grant-Lachen. Tatsächlich scheint der kleinstädtische Charakter der Wohnsiedlung, die wenige Meter entfernt an den Wald grenzt, ein beruhigender Gegenpol zu Graemes umtriebigen Wesen zu sein, den seine Freunde den „flotten Schotten“ nennen. Ob als Städte-Reisender oder Sänger im ältesten Pop- und Jazz-Chor Berlins; ob als begeisterter Hobby-Tänzer oder ambitionierter Spaziergänger, der am Wochenende gerne mal fünf Stunden lang quer durch Berlin wandert: Graeme ist ein Mann der Bewegung. „Wenn im Sommer an jedem zweiten Sonntagabend Straßen in Berlin für Inline-Skater gesperrt werden, bin ich mitten drin.“

„Ein bisschen Kontrollfreak ist schon auch mit dabei“

Als Graeme 2007 nach Berlin kam, hatte er zunächst im Hipster-Viertel Friedrichshain gewohnt, bevor er mit seiner damaligen Freundin die Flucht vor dem Lärm der Clubs ergriff und nach Köpenick zog. Hier genießt er es, bei offenem Fenster nur von singenden Vögeln geweckt zu werden; und in zehn Minuten am Müggelsee zu sein, den er oft mit seinem Mountainbike umrundet. Viel Zeit verbringt Graeme auch in seinem Garten. Eine Leidenschaft, die im gepflegten Grün seines Vaters an der schottischen Westküste entstand. Ein Blick auf den akkurat gekürzten Rasen lässt keine Zweifel zu: Hier ist ein Perfektionist am Werk. Kein Unkraut wuchert zwischen den Radieschen. Apfelbaum und Kirsche sind vorbildlich gepflegt. „Ein bisschen Kontrollfreak ist schon auch mit dabei“, sagt Graeme und grinst über diesen Spleen, eine Variante jenes urschottischen Eigensinns, der seinen Landsleuten traditionell nachgesagt wird.

„Anekdoten von betrunkenen Kühen und andere skurrile Storys erzählen – das kann ich gut“

Ehrgeiz und Zielstrebigkeit waren es aber auch, die den Schotten aus Edinburgh hinaus in die Welt getrieben haben. Sein Faible für Sprachen hat Graeme, der neben Deutsch auch Französisch, Englisch, Italienisch und Ungarisch spricht – und zurzeit Polnisch lernt – bereits beim Schüleraustausch in München entwickelt. Es gefiel ihm so gut, dass er später im Rahmen seines Germanistik- und Marketingstudiums zwei Auslandssemester in Augsburg verbracht hat. Zunächst führte ihn sein Weg zwar erst einmal zurück an die schottische Westküste, wo er im Vertrieb eines Whisky-Unternehmens eine wohlhabende Klientel für exklusive Abfüllungen begeisterte. „Da war Überzeugungsarbeit und Entertainment gefragt“, erzählt Graeme. „Anekdoten von betrunkenen Kühen und andere skurrile Storys erzählen – das kann ich gut!“ Aber nach viereinhalb Jahren hatte er genug vom Landleben, und nach einem aufreibenden Marketing-Job in London wohl auch von der britischen Insel – denn dann zog es Graeme drei Jahre später wieder zurück nach Deutschland. Zuerst nach Frankfurt am Main, dann nach Berlin.

„Mein Plan ist: ein Buch über das Leben eines Schotten in Deutschland“

Nachdem Graeme sich bereits einmal vergeblich bei der britischen TV-Sendung „Herzblatt“ beworben hatte, klappt es bei der deutschen Kuppel-Show auf Anhieb. „Ich war der Exot im Schottenrock, und die Leute fanden mich unterhaltsam!“, sagt Graeme. Die Frau seines Lebens fand er dort nicht, aber der Auftritt bestärkte ihn in seinem Wunsch, Moderator zu werden. Ein weiterer Traum, das ist der einer eigenen Familie. Zumal das Haus in Köpenick ein idealer Ort wäre, um Kinder groß zu ziehen. Am liebsten mit einer Frau um die 30, die sportlich, gesellig „und bitte keine Langschläferin!“ sein sollte. „Aber Sinn für Humor wäre schön“, betont Graeme und erzählt, dass er kürzlich den Kurs „Humorvolles Schreiben“ an der Volkshochschule absolvierte, zu dem ihn ein Urlaub in einem Single-Hotel inspiriert hatte. Aus reiner Neugier verbrachte er dort eine Woche und beobachtete mit anderen Singles tragikomische Beinahe-Affären und verpatzte Rendezvous auf Hotel-Balkonen. Das Echo auf seine launigen Berichte, die seinen liebevollen Blick auf Menschen spiegeln, war so positiv, dass er Lust bekam zu schreiben. „Mein Plan ist: ein Buch über das Leben eines Schotten in Deutschland.“ Man darf gespannt sein!

Was Graeme mag:

  • Menschen unterhalten, am liebsten im Fernsehen
  • Sonntagabends mit Inlinern durch Berlin skaten
  • Den akkurat getrimmten Garten seines Hauses in Köpenick

Was Graeme nicht mag:

  • Langschläfer
  • Die Hektik der Innenstädte
  • Humorlosigkeit

Ihnen gefällt Graeme? Dann schreiben Sie ihm eine Nachricht und lernen Sie ihn kennen. Jetzt anmelden!

(Portraitfotos: sceneline studios)

Graeme

kennenlernen?Chiffre: 7E983ECF

Graeme

kennenlernen?Chiffre: 7E983ECF

Diesen Single kennenlernen?
Kostenlos anmelden
Bereits Mitglied? Hier klicken.
Glück, Erfahrungen, Ziele – hier erzählen Singles:

Nadine, 42

Architektin

Lanh, 27

Business Analyst

Andrea, 52

Assistentin der Geschäftsleitung

Susanna, 29

Klassische Sängerin

Andreas, 46

Unternehmer

Robert, 30

Detection Analyst