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Georgi, 32
Ingenieur
Braunschweig

Georgi, 32
Ingenieur
Braunschweig

„Aus einzelnen Teilen etwas Neues zu schaffen ist genau mein Ding“

Georgi

bereits "verkuppelt"

Salsa, Bachata, Merengue: Auf der Tanzfläche legt Georgi aus der Nähe von Braunschweig gerne mal eine überraschende Drehung hin. Auch beruflich genießt es der Ingenieur kreativ in neue Richtungen zu denken. Frische Energie für seinen Job sammelt der 32-Jährige am liebsten beim Sport unter freiem Himmel, ob beim Joggen, Basket- oder Fußballspielen mit Freunden. Wenn der gebürtige Bulgare nicht gerade an eigenen kleinen Erfindungen tüftelt oder Freunden beim Umbauen hilft, kreiert er neue Rezepte mit dem Wok. Mit seiner Partnerin würde er gerne einmal einen Steak-Kochkurs belegen und nach Kuba fliegen.

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Georgis Wunschzettel ans Leben passt auf 90 mal 50 Zentimeter. Ein Poster mit einer sandfarbenen Weltkarte, vereinzelt blitzen farbige Flecken auf: „Immer wenn ich eine neue Region bereist habe, kann ich diese Stelle mit einer Münze frei rubbeln und meiner Weltkarte einen spannenden, bunten Fleck zufügen“, erzählt der 32-Jährige, den immer einmal wieder das Fernweh packt.

Zwei Wochen war Georgi mit einem Freund auf Rucksacktour durch Thailand unterwegs, von der Millionenstadt Bangkok über die traditionellen Stelzenholzhäuser von Surat Thani bis zum Crystal Bay Beach und den Wasserfällen Koh Samuis. „Die unbeschreibliche Natur, aber auch Kunstschätze wie der goldene Buddha haben mich neugierig und hungrig darauf gemacht, was da draußen auf der Welt noch alles auf mich wartet“, erzählt der 32-Jährige, der vor der Asienreise 2017 vor allem vor der kulturellen Haustür rund ums Mittelmeer unterwegs war und doch schon als Teenager zwischen zwei Welten aufgewachsen ist.

„In der Küche experimentiere ich gerne mit ausgefallenen Zutaten“

Georgi war 13 Jahre alt, als er mit seiner Mutter und der sechs Jahre älteren Schwester nach Deutschland zog, aus der bulgarischen Großstadt Stara Sagora in die niedersächsische Fachwerkidylle zwischen Celle und Hannover. „Plötzlich saß ich in einer deutschen Klasse, hatte keine Freunde, verstand im Unterricht kein Wort und musste mich entscheiden, ob ich mich hängen lasse oder für meine Zukunft kämpfe“, sagt der 32-Jährige, der damals nicht nur seine innere Stärke entdeckte, sondern auch eine neue Zielstrebigkeit.

„Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann erreiche ich das auch“, sagt Georgi, der heute neben seiner Muttersprache Bulgarisch nicht nur akzentfrei Deutsch spricht, sondern auch Englisch und etwas Russisch. Nach dem Ingenieursstudium in Bremerhaven hat Georgi in Braunschweig seinen Master gemacht. „Ich bringe das Internet ins Auto“, sagt er über seinen Job in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung eines Automobilkonzerns, der sich ein wenig nach Science-Fiction anhört und für Technikfan Georgi eine Leidenschaft ist. „Aus einzelnen Teilen etwas völlig Neues zu schaffen, das ist genau mein Ding“, so Georgi, der nach Feierabend nicht nur an kleinen Erfindungen herumtüftelt, sondern auch in der Küche mit ausgefallenen Zutaten experimentiert – ob für selbst gebackenes Brot oder scharfes Hähnchen aus dem Wok.

„Ein „wir“ macht aus einer coolen Wohnung erst ein Zuhause“

„Bei der Dekoration meiner Wohnung könnte ich allerdings ein wenig weibliche Hilfe gebrauchen“, gesteht Georgi mit einem Lächeln, der mit glänzend weißen Möbeln, Lampen aus Chrom und Milchglas eher minimalistisch-modern eingerichtet ist. Dass seine Partnerin da eine persönliche Note mit rein bringt, könnte sich der 32-Jährige genauso gut vorstellen, wie im Schrank im Schlafzimmer Platz für ihre Sachen zu machen.

„In einer gemeinsamen Wohnung spürt man schneller, wie der andere tickt, lernt auf eine ganz echte, vertraute Art kennen“, sagt Georgi, der sich in den nächsten Jahren auch eine Hochzeit, auf jeden Fall Kinder gut vorstellen könnte, seit November 2017 aber wieder Single ist – auch weil der letzten Beziehung etwas Entscheidendes fehlte. „Wenn ich jemanden liebe, schenke ich ihm mein einhundertprozentiges Vertrauen“, so Georgi, „leider war meine letzte Freundin sehr eifersüchtig, sogar auf meine Schwester und Cousine, zu denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe“, sagt Georgi, der sich immer öfter kontrolliert und eingeengt fühlte und heute umso besser ausdrücken kann, was er sich in der Liebe wünscht: die richtige Mischung aus vertrauter Nähe und entspannter Freiheit für eigene Interessen oder Freunde.

„Achterbahnfahren und Bungeespringen sollte sie unbedingt allein, ich hasse das Gefühl von Schwerelosigkeit“, sagt Georgi mit einem Lächeln, der sich viel lieber bei entspannten Ausdauersport wie Joggen, Fuß- und Basketball fit hält und gerne auf Adrenalinkicks verzichtet. „Wenn sie genauso leidenschaftlich gern tanzt wie ich, wäre das allerdings der Jackpot“, so der Wahl-Braunschweiger, der die heißen schnellen Rhythmen der lateinamerikanischen Tänze wie Salsa oder Merengue liebt und sich irgendwann einen Traum erfüllen möchte: einen Tangokurs auf Kuba, noch so ein heller Fleck auf seiner ganz persönlichen Weltkarte. „Mit der richtigen Frau im Arm tanzen, bis wir alles um uns herum vergessen, ist unglaublich aufregend.“

Was Georgi mag:

  • Brot und Pizza selbst backen
  • Neue Dinge erfinden – ob als Ingenieur oder Hobbykoch
  • Die schnellen Drehungen und heißen Rhythmen beim Salsa tanzen

Was Georgi nicht mag:

  • Spaghetti Carbonara
  • Bungeejumpen und Achterbahnfahren – „Ich hasse das Gefühl von Schwerelosigkeit“
  • Eifersucht, die die Liebe erstickt und vergiftet

(Portraitfotos: sceneline studios)

Georgi

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