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Georg, 46
Zahnarzt
Dingolfing

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Georg, 46
Zahnarzt
Dingolfing

„Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen möchtest“

Georg

bereits "verkuppelt"

Georg ist ein Macher und Romantiker der alten Schule, der neben seinem Job als Zahnarzt gerade eine alte Wirtschaft in seinem Heimatort renoviert. Denn die Freude an schönen Dingen teilen, das liebt der 46-Jährige ganz besonders. Im Herbst öffnet das Lokal, das er liebevoll „Wirgarten“ nennt, im Städtchen zwischen Landshut und Deggendorf seine Pforten. Vielleicht schreitet er dann schon mit der Frau hindurch, mit der er den göttlichen Funken spürt?

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Wer Georg besuchen möchte, muss erst mal ganz weit rauf: Quer durch die Innenstadt seines Heimatstädtchens geht es durch eine enge Straße mit hohen Mauern rechts und links den Berg empor – bis sich vor einem plötzlich der höchste Platz der Stadt öffnet. In seinem Haus, ein von ihm und dem Bruder liebevoll renovierter Bau aus dem Jahr 1420, erklimmt man nochmal viele, viele Treppen. Dann steht man plötzlich in Georgs Wohnzimmer: ein riesiger, nach vorne verglaster Giebel über den Dächern der Stadt, den Sonnenuntergang im Blick. Die Aussicht reicht weit, bis in den Bayerischen Wald. „Castle in the sky“ nennt er sein Domizil treffend. Hier lebt der Bayer – seine Herkunft hört man gleich – zwischen vielen tollen Antiquitäten, warmen Orangetönen und lustigen Details: ein Zimmerbäumchen steht in einer alten Kiste, der Rasierer liegt in einem Weihwasserbecken, eine lange Tafel aus dunklem Holz dient als Tischtennisplatte.

Solche ungewöhnlichen Dinge zu kombinieren macht ihm großen Spaß. Genauso wie die Schönheit im Kleinen zu entdecken. „Künstlicher Luxus wie Butler oder dicke Autos finde ich abstoßend. Wahrer Luxus ist für mich, schöne Augenblicke zu genießen. Wenn ich auf meinem Fahrrad die Nase in den Wind halten kann. Nach der Sauna ins kristallklare Wasser springe. Oder einfach Zeit mit meinem Sohn verbringe.“ Er ist seine große Liebe: „Ihn zu bekommen war die beste Entscheidung meines Lebens.“ Der Kleine ist fast sieben und lebt rund 60 Kilometer entfernt bei Georgs Ex-Freundin, die das Sorgerecht hat. Er ist jedes zweite Wochenende beim Papa, jeden zweiten Abend telefonieren sie, es wird viel erzählt und vorgelesen.

Traumberuf: Kunstschreiner, heute: Zahnarzt

Und dann ist da noch Georgs andere große Leidenschaft. Sie gehört dunklen, eleganten Renaissance-Möbeln. Ihre Schönheit, ihre Eleganz und Zweckmäßigkeit bringen ihn zum Schwärmen. Diese Liebe hat er im Prinzip seinem handwerklich etwas unbegabten Vater zu verdanken. Schon als Knirps wurde er von der Mutter eingespannt, wenn es ums Hämmern, Sägen oder Feilen ging. Die Entdeckung seiner Geschicklichkeit! Später träumte er davon, aus seinem Talent einen Beruf zu machen und Kunstschreiner zu werden. Auch wenn es anders kam, renoviert er jetzt in seiner Werkstatt wertvolle, filigrane Antiquitäten mit feinsten Intarsien. „Ich finde, wenn man etwas gut kann, ist man es den anderen schuldig, ihnen damit zu helfen. Wäre ich Kunstschreiner geworden, hätte das den Menschen nicht direkt etwas gebracht. Also wurde ich Zahnarzt.“

„Ich habe ein freudvolles Leben“

Natürlich in seinem Heimatort. „Ich hatte zwar mal überlegt, meine Karriere in Dubai ein bisschen anzuschieben, aber das habe ich dann doch wieder verworfen. Das historische Ambiente und die alteingewachsenen Wurzeln waren mir viel wichtiger.“ Bis auf sein Studium in Regensburg blieb er also in der Heimat, weggehen ist für ihn mehr denn je undenkbar: „Ich habe meinen Sohn hier, ein freudvolles Leben, 25 Angestellte in der Praxis und ab Herbst doppelt so viele.“ Denn dann eröffnet seine Wirtschaft mit „Wirgarten“ schräg gegenüber seines Wohnhauses.

Veränderung anstoßen

Seit drei Jahren wird renoviert, damit die Menschen bald in schönem, romantischem Ambiente ungezwungen beieinander sitzen können. Sein Bruder wird Wirt, Georg übernimmt mehr das Organisatorische. Die Mission: Der Besuch und das, was auf den Tisch kommt, sollen ein Erlebnis werden. Im Keller von Georgs Haus stapeln sich deshalb schon alte Glasflaschen mit Bügelverschluss, Karaffen aus Keramik und dunkelbraune Holzmöbel, wie man sie sich in einem stilvollen Wirtshaus wünscht. Was ihn zu all der Arbeit antreibt? Er wollte seine finanziellen Möglichkeiten und sein Know-How der Allgemeinheit zur Verfügung stellen – und einen seiner Lieblings-Sprüche leben: „Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“

„Ich arbeite auch mal von sieben Uhr morgens bis Mitternacht“

Zitate, Aphorismen, Gleichnisse, kurz: die Quintessenz von Gedanken fasziniert Georg. „Das habe ich immer schon aufgesogen. Da ich sehr bescheiden, konservativ und christlich erzogen wurde, bin ich immer wieder an Grenzen gestoßen. Und diese Sprüche haben es geschafft, mein Weltbild zu erweitern.“ Auch Bücher wie Die Säulen der Erde, Filme wie Das Leben ist schön und Idole wie Gandhi zeigten ihm, was alles möglich ist. Und sein Leben ist der Beweis, dass man unglaublich viel reinpacken kann. „Ich bin ein Macher und arbeite auch mal von sieben Uhr morgens bis Mitternacht durch.“ Dann organisiert er Granitplatten für die Baustelle, repariert den Wasserhahn in der Wohnung, schneidet einen Obstbaum im Garten aus, restauriert eine Kommode in der Werkstatt, kauft Möbel auf ebay, schreibt Mails. „Solange ich meine zwei Wochen Südostasien-Urlaub im Jahr habe, strengt mich das nicht an. Wäre meine Partnerin allerdings auch eine Art Workaholic, würde das vermutlich nicht funktionieren.“

Mal wieder richtig verliebt sein…

Auch eine Frau, die immer die Nummer 1 sein will, wird mit Georg vermutlich nicht glücklich. „Sie muss schon Verständnis für meine vollgepackten Tage haben und sich einfügen. Dafür teile ich aber sehr gerne die Freude an diesem sehr erfüllten Leben.“ Gerne hätte er noch mehr Kinder, auch deshalb sollte seine potentielle Liebste rund zehn Jahre jünger sein als er. Selbst nach ein paar gescheiterten Beziehungen bleibt er seinen romantischen Vorstellungen treu. Träumt davon, dass die Grenze zwischen „Du“ und „Ich“ verschwinden. Und wünscht sich, wieder richtig verliebt zu sein, um den „göttlichen Funken“ zu spüren. Dem Himmel ist er in seinem „Schloss“ schon mal ganz nah. Fehlt nur noch eine Frau, für die er genauso schwärmen kann wie für seine Renaissance-Möbel …

Was Georg mag:

  • Eins mit der Natur sein
  • Venedig
  • Spezi

Was Georg nicht mag:

  • Dummheit
  • Ein Schaf in der Herde sein
  • Kochen

(Portraitfotos: sceneline studios)

Georg

bereits "verkuppelt"

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