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Friederike, 34
Personalreferentin
Hannover

Friederike, 34
Personalreferentin
Hannover

„Heute bin ich ruhig und ausgeglichen. Das war nicht immer so“

Friederike

bereits "verkuppelt"

Friederike aus Langenhagen ist nicht nur Personalreferentin und Pferdeosteopathin, lebensfroh und politisch interessiert, süß und warmherzig, zielstrebig und antriebsstark. Sondern all das zusammen. Ihr größter Wunsch: Ein Mann, der mit ihr Schritt halten kann.

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Wer bei Friederike zu Gast ist und sich einen Kaffee anbieten lässt, bekommt zum Heißgetränk auch gleich einen Einblick in das Wesen der Gastgeberin serviert. Denn die 34-Jährige trinkt selbst gar keinen Kaffee. Und keine Milch. Doch darunter muss man als Gast keineswegs leiden. Denn Friederike ist Perfektionistin – wie sie selbst von sich sagt. Und überdies außerordentlich emphatisch – wie man als Gast unwillkürlich spürt. Also macht man es sich auf ihrer Terrasse gemütlich, lässt den Blick über die selbst gepflanzten Blumen-Arrangements schweifen und dann dauert es nicht lang und Friederike kommt mit einem großen Tablett zurück. Darauf stehen zwei Gläser, Wasser, Apfelsaft, zwei verschiedene Kaffeesorten, wahlweise Milch oder Sojamilch sowie eine hübsch angerichtete Schale mit Konfekt. „Ihr Kaffee-Trinker nehmt doch immer Milch und ein Glas Wasser dazu, oder?“, fragt die Gastgeberin wie selbstverständlich. Wow! Ein Sterne-Hotel hätte nicht umsichtiger sein können. Spricht man die gebürtige Flensburgerin auf ihren Perfektionismus an, muss sie selbst lachen: „Ja, es stimmt. Ich bin perfektionistisch. Lustigerweise aber nur mir selbst gegenüber. Bei anderen finde ich kleine Fehler und Eigenheiten sympathisch.“

Dass die junge Frau meint, was sie sagt, steht außer Frage. Friederikes Augen können wahrscheinlich gar nicht lügen. Denn obwohl sie in einem kühlen Grün strahlen, ist ihr Blick unheimlich warm. Als Betrachter ist man fast verwirrt, dieser Kontrast will erst nicht so recht zusammenpassen. Doch dann übernehmen ihre restliche Ausstrahlung, Gestik und Heiterkeit die Aufklärungsarbeit: Friederike ist aufgeweckt. Fröhlich. Ihrem Gast zugewandt. Offen. Und unterhaltsam. Dabei ist die aufmerksame Gastgeberin nie künstlich, aufdringlich, laut oder unangenehm extrovertiert. Das macht ihn aus, den Kontrast aus Strahlkraft und Zurückhaltung.

„Die Abwechslung zwischen Büro und körperlicher Tätigkeit tut mir gut“

Davon abgesehen, ist Friederike ein Typ, mit dem man Pferde stehlen kann. Am liebsten möchte man damit gleich loslegen. Allerdings muss man das in Friederikes Fall gar nicht. Sie besitzt nämlich selbst einen solchen Vierbeiner. Pferde spielen seit Kindesbeinen eine große Rolle in ihrem Leben. Das Turnierreiten (Friederike ist bis zur Weltmeisterschaft der Studentenreiter geritten) hat sie aus Zeitgründen zwar reduziert, dafür hat sie aber einen Weg gefunden, ihre Tierliebe anderweitig in den Alltag zu integrieren. Die Personalreferentin ist nämlich außerdem als selbstständige Osteopathin für Pferde tätig. „Die Abwechslung zwischen meinem Bürojob und der körperlichen Tätigkeit tut mir gut.“ Und das merkt man.

„Nervlich stand ich vor dem Zusammenbruch“

Die ehrgeizige Frau wirkt ruhig und ausgeglichen, gleichzeitig ungemein kraftvoll. Das war jedoch nicht immer so. Bevor Friederike 2011 nach Hannover zog, war sie Teamleiterin bei einem Sportartikelhersteller in Süddeutschland; ein Job, der sie kurz vor ein Burnout brachte. „Ich habe damals mehr als 60 Stunden gearbeitet, teilweise auch an den Wochenenden. Nervlich stand ich vor dem Zusammenbruch, war aggressiv, ungerecht, unzufrieden, ohne zunächst überhaupt zu wissen, weshalb. Erst als meine Schwester mit mir Klartext gesprochen hat, bin ich aufgewacht.“ Seither hat sich Friederike eines geschworen: Sie wird Prioritäten setzen – zugunsten eines ausgeglichenen Lebensstils. „Perfektionismus und Ehrgeiz schaden nicht, Pausen aber erst recht nicht“, sagt sie.

„Ich wünsche mir jemanden mit meinem Lebenstempo“

In Pferdesprache gesprochen wäre Friederike wohl dennoch eine Art Zugpferd. „Ich mag es nicht, wenn Dinge nicht voran gehen. Dann sorge ich selbst dafür.“ Eine Frau, ein Wort! Doch nur weil die studierte Sozialwirtschaftlerin zackig durchs Leben marschiert, heißt das nicht, dass sie das gern allein tut. Im Gegenteil: „Ich wünsche mir jemanden, mit dem ich alles teilen kann. Und der Schritt hält mit meinem Lebenstempo.“ Zwar braucht Friederike theoretisch keinen starken Mann, wünscht ihn sich aber. Ebenso wie Heirat und Kinder. Dass Häuslichkeit und Familiensinn bei der jungen Frau besonders ausgeprägt sind, ist unschwer zu erkennen. Selbstgemalte Bilder des Vaters, Fotos der Neffen und Nichten, die gemütliche Sofa-Garnitur der Großeltern und die aufgearbeitete Seemannskiste des Vaters bringen Friederike ein Stück vom behaglichen Elternhaus in ihre aufgeräumte Neubauwohnung. Das gerahmte Poster von Bud Spencer und Terence Hill hat es übrigens auch nicht nur zufällig an die Wand des Arbeitszimmers geschafft. „Ich liebe Western und habe früher mit meiner Schwester immer welche gesehen“. Jedes Möbelstück erzählt eine Geschichte, an die sich Friederike gern erinnert.

„Liebe auf Distanz ist möglich, aber anstrengend“

Am liebsten will sie jedoch selbst eine neue Gesichte schreiben. Mit einem tollen Mann an der Seite. Wo das stattfindet, ist fast egal – Hauptsache keine Großstadt. Sie mag es ländlich und beschaulich. Und eine Fernbeziehung soll es am liebsten auch nicht mehr sein. Darin ist die Pferdenärrin, die seit 1,5 Jahren Single ist, zwar erprobt, doch sie meint: „Liebe auf Distanz ist möglich. Aber anstrengend. Ich möchte das alltägliche Leben mit jemanden teilen. Übrigens sollte dieser jemand nicht unbedingt ein Lehrer sein“, scherzt die Frohnatur. Wenn diese Aussage nicht danach schreit, widerlegt zu werden? Ein kleiner Tipp an alle, die selbiges versuchen wollen: Überzeugen kann man die hübsche Frau nicht mit langen Versen. „Ich bin immer dafür, sich schnell zu treffen. Aus Chats kann ich nichts lesen. Ich muss den Menschen mit seiner Mimik, seiner Stimme und Art erleben, um ihn kennen zu lernen.“ Worauf also noch warten?

Was Friederike mag:

  • Meine Lieblingslieder laut im Auto singen
  • Schnee-Knirschen unter den Schuhen
  • Plattenspielergeräusch, wenn der Arm in die Halterung zurückgeht

Was Friederike nicht mag:

  • Wenn man meinen Namen falsch schreibt
  • Fischgeruch
  • Choleriker

(Portraitfotos: sceneline studios)

Friederike

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