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Friederike, 46
Ärztin
Berlin

Friederike, 46
Ärztin
Berlin

„Ich warte nicht auf einen Prinzen, der mich rettet“

Friederike

sucht nicht mehr

Friederike hat, was sich viele wünschen. Sie ist intelligent, erfolgreich, attraktiv und witzig, hat zwei Kinder und wohnt in einer gemütlichen Wohnung im Herzen Berlins. An freien Abenden geht die 46-Jährige am liebsten aus, gerne ins Schauspiel, Kino oder in die Oper, und sie tanzt leidenschaftlich gerne Tango. Die Partnersuche sieht sie entspannt und mit Humor. Auf den edlen Prinzen wartet sie nicht. Ihr Leben ist auch so, mit ihrem Job als Kinderärztin, ihren beiden Töchtern und ihren Hobbies, erfüllend.

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Dass Friederike in Berlin-Mitte wohnt, scheint ihr beinahe ein bisschen unangenehm zu sein. „Ich habe diese Wohnung nach dem Mauerfall gekauft, als die Immobilien in Berlin noch sehr erschwinglich waren“, sagt sie entschuldigend. Die Wohnung ist ein Kleinod an Gemütlichkeit und ein erster Hinweis auf Friederikes Geschmack. Sonnendurchflutet, an den Wänden geschmackvolle Kunst, ausgewählte Designerstücke aber nichts Protziges, wilder Wein vor dem Fenster. In der Küche mit einem auffälligen rosafarbenen Kühlschrank hängt eine Tafel an der Wand: „I understand the concept of cooking & cleaning. Just not as it applies to me.“ Das könnte als Warnhinweis verstanden werden, denn mit der Rolle als Hausfrau kann die Kinderärztin nicht viel anfangen.

„Meine Mutter hat mich sehr geprägt.“

„Kinder und Haushalt kriege ich alleine hin und ich brauche auch niemanden, der mit mir einkaufen geht und den Käse aussucht“, sagt sie und erzählt, dass schon ihre Mutter im Westdeutschland der 70er Jahre in Vollzeit als Ärztin gearbeitet hat, ebenso ihr Vater. „Meine Mutter hat mich sehr geprägt. Sie kam aus ärmlichen Verhältnissen und hat sich ihr ganzes Medizinstudium selbst finanziert, weil das ihr großer Traum war. Als sie mich bekam, ist sie zum Entbinden mal kurz in den Kreissaal, hat danach aber gleich wieder weitergearbeitet.“ Friederike hat einen trockenen Humor und eine Art, selbst schwierige Problemlagen so pointiert in Worte zu fassen, dass man lachen muss. Gleichzeitig ist sie eine gute Zuhörerin, es macht großen Spaß, sich mit ihr zu unterhalten.

„Ich brauche meinen eigenen Raum in einer Beziehung.“

Vor vier Jahren trennten sich Friederike und ihr damaliger Mann, sie waren insgesamt zwölf Jahre zusammen. Ihr Resümee fällt gespalten aus. „So lange wir noch zu zweit waren, war alles toll. Double Income no Kids hieß für uns jeden Abend ausgehen und durch die Gegend jetten. Aber als wir unsere Töchter Laura und Stella adoptiert haben, sollte plötzlich ich den ganzen Alltag der Kinder organisieren.“ Sie hatte einfach zu wenig Platz für sich, glaubt Friederike. „Ich brauche meinen eigenen Raum in einer Beziehung.“ Sowohl räumlich als auch metaphorisch. Ihre Töchter sind mittlerweile sieben und neun Jahre alt. „Wir konnten die Kinder direkt nach der Geburt in den USA adoptieren. Und auch mit den beiden Müttern war es entspannt. Wir haben mit beiden die Namen für Laura und Stella ausgesucht und hatten auch danach noch ein Weilchen Kontakt,“, erzählt Friederike.

„Ich warte nicht auf einen Prinzen, der mich rettet.“

Friederike nimmt einen schnell für sich ein. Sie strahlt ein Selbstbewusstsein aus, wie es nur erfolgreiche und zufriedene Menschen tun. Hochgewachsen, schlank und mit einem offenen Lachen ausgestattet wirkt sie gleichermaßen herzlich, lebensfroh und elegant. Durch ihre Wohnung scheint sie leichtfüßig zu schweben. Dass sie leidenschaftlich gerne Tango tanzt, passt ins Bild der eleganten Frau mit Doktortitel. „Ich warte nicht auf einen Prinz, der auf einem Schimmel angeritten kommt und mich aus meinem Elend errettet“, sagt sie und lacht. „Früher hat man seinen Freund danach ausgewählt, ob er Pink Floyd oder The Doors besser fand. Das war alles noch so einfach. Mit zunehmendem Alter kommen die Menschen aus komplexeren Settings. Früher hatte ich furchtbar idealisierte Vorstellungen an eine Beziehung und bin damit gescheitert.“ Friederike fände es toll, wenn ihr zukünftiger Partner Kinder hätte, das sei einfach ein gutes Zeichen in einem gewissen Alter. Arzt sollte er besser nicht sein, das fördert nur das Konkurrenzdenken, weiß Frederike. Tango tanzen müsste ihr Partner nicht können, aber auch nichts dagegen haben, dass sie tanzen geht. Die Partnersuche betreibt Friederike eher entspannt und pragmatisch: „Bei der Suche nach einem Tanzpartner hat das so gut online funktioniert, da dachte ich, könnte das bei der Partnersuche doch auch klappen.“ Sie glaubt, sie müsste systematischer suchen, doch oft fehlt ihr die Zeit.

An einem freien Tag schläft Friederike am liebsten länger und liest noch eine Weile im Bett. „Meine Töchter sind mittlerweile schon so weit, dass sie sagen: Mama, wir machen dir einen Tee. Dann werkeln sie in der Küche und machen unglaubliche Gebräue für mich.“ Gerne trifft sich Friederike am Wochenende mit Freundinnen und zieht durch die Boutiquen. „Ich habe einen totalen Kleidertick und einen ganzen Schrank voll davon“, gibt Friederike zu und lacht. Gerade zum Tanzen liebt sie es, ein schönes Kleid anzuziehen. „Der Stil und die Kultur des argentinischen Tangos passen sehr zu mir.“

„Ich liebe Berlin und die vielen kulturellen Angebote“

Abends geht sie gerne ins Theater oder in die Oper und lässt den Abend mit einem guten Essen ausklingen. Theater und Oper sind Friederikes große Leidenschaft, als junge Frau hätte sie gerne Literatur- und Theaterwissenschaften studiert. Doch wenn beide Eltern Ärzte sind und der Vater zum ordentlichen Beruf mit gutem Einkommen rät, liegt das Medizinstudium am Ende doch näher.

„Ich liebe Berlin und die vielen kulturellen Angebote“, schwärmt Friederike. Dass Friederike wieder in Berlin lebt, ist für sie ein großes Glück. Ihrem Exmann zuliebe zog sie einst nach Hannover. Dort fühlte sich aber nicht wohl und wollte schnellstmöglich wieder weg.

Auf Reisen ist Friederike eine Abenteurerin und fliegt am liebsten dorthin, wo sie noch nie war, nach Myanmar zum Beispiel oder in andere Länder Asiens. Durch die Kinder wurde es etwas ruhiger: „Ob wir in Sri Lanka oder an der Ostsee am Meer sind, ist für kleine Kinder ja egal, Meer ist Meer. Aber so langsam haben die Beiden auch Lust, die Welt zu erkunden.“ Wer sich mit Friederike unterhält, bekommt glatt Lust, mit ihr in den Urlaub zu fahren. Man wüsste, es würde lustig werden und nicht langweilig.

Was Friederike mag:

  • Tango tanzen
  • Klavier spielen
  • In die Oper gehen

Was Friederike nicht mag:

  • Taktikspielchen
  • Männer ohne Ambitionen
  • Pauschaltourismus

(Portraitfotos: sceneline studios)

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