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Fred, 57
Musiker
Berlin

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Fred, 57
Musiker
Berlin

„Ich bin halt `ne Rakete, ich donnere durch die Gegend“

Fred

kennenlernen?Chiffre: 7E9B1195

In Ostberlin geboren und mit der Musik aufgewachsen spielte Fred als Keyboarder in der ersten DDR-Punkband „Egal“, flüchtete als junger Mann in den Westen und verdient sich seitdem als Tonmeister und Musiker im In- und Ausland sein Geld. Heute lebt der 57-Jährige wieder in Berlin, legt Wert auf seinen Freiraum und ist zugleich ein Familienmensch. Als umtriebiger Tausendsassa, der an seinem Solo-Debüt arbeitet, und der nächtelanges Tanzen genauso liebt wie zeitgenössische Malerei, hofft er auf eine Frau an seiner Seite, die mit ihm Schritt halten kann – und ihm Paroli bietet.

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Fred ist ein Mann mit einem Faible für Helge Schneider und amerikanische Autos, stolzer Besitzer eines cremefarbenen Sportcoupé aus den 1960er Jahren und verbringt liebend gerne die Nächte in Berliner Insider-Clubs, die nur Musiker kennen – „und das soll auch so bleiben!“ Als Fred sich vor kurzem taufen ließ („Wer ist sonst noch vertrauenswürdig außer Jesus Christ Superstar?“) spielte er die E-Gitarre vorm Altar. Und wenn er mit 150 Freunden seinen Geburtstag feiert, singt ihm schon mal Till Lindemann von der Band „Rammstein“ ein Ständchen. Er scheint einer von diesen Menschen zu sein, die hintereinander, aber auch zeitgleich, derart viele unterschiedliche Leben führen, dass es kaum vorstellbar ist, wie in jedes neue Projekt wieder so viel Energie und Begeisterung fließen kann.

„Ick bin eben ein Flummi“

Freds ungebrochene Neugier spiegelt sich im wachen Blick seiner graugrünen Augen wider, aber auch im reflektierten Redefluss des 57-jährigen Charmeurs, der jedes Gegenüber problemlos in Grund und Boden reden kann, ohne dass man es ihm übelnimmt. Der drahtige Mann mit der engen Rocker-Jeans und auffälligen Oberarm-Tattoos hat einfach viel zu sagen – und berichtet mit erzählerischer Begabung und Berliner Schnauze aus seinem bewegten Leben, das an Dynamik nichts verloren hat. „Ick bin eben ein Flummi,“ bringt Fred seine Stehaufmännchen-Qualitäten trocken auf den Punkt. Als Kind der DDR in Berlin-Pankow geboren und aufgewachsen, zusammen mit einem Vater, der gerne in Bars Piano gespielt hat, schlich er sich als Achtjähriger in eine Kirche, um dort Bach auf der Orgel zu üben. Mit 14 spielte er Trompete, Akkordeon, Gitarre und Mundharmonika in seiner „Royal Blues Band“. Auf der Hochschule für Musik Hanns-Eisler in Berlin belegte er die Fächer Piano und Gitarre und spielte als Keyboarder in der Band „Egal“, der erstne Punk-Band der DDR, die allerdings nie im Westen auftreten durfte.

„Ich habe sämtliche Bud Spencer-Filme synchronisiert“

Grund genug für Fred, gemeinsam mit einem befreundeten Schlagzeuger die Flucht über die grüne Grenze Ungarn-Österreich zu planen. Eine Flucht, deren abenteuerlichen Verlauf Fred 30 Jahre später in einem Buch beschrieben hat, das gerade kurz vor der Veröffentlichung steht. 1985 landeten sie in West-Berlin, von wo aus er unter anderem als Keyborder einer Country-Band auf Tour ging und eine Lehre zum Synchron-Tonmeister absolvierte. „Damals bestand ein Job von mir in der technischen Umsetzung der Synchronisation sämtlicher Bud-Spencer-Filme“, erinnert sich Fred. Darüber hinaus verfasste er Dialogbücher für Sitcoms wie Seinfeld. „Damit habe ich so viel Geld verdient, dass ich mir meinen alten Traum vom Auswandern erfüllen und in ein eigenes Haus in Griechenland ziehen konnte.“ Vier Jahre lebte er dort, betrieb ein Tonstudio und produzierte Bands aus Athen. „Ich hatte deutsches Knowhow und war damit sehr erfolgreich.“

„Nine to Five – das ist einfach nichts für mich“

Nachdem er 1999 sein Tonstudio und damit seine berufliche Basis in Griechenland durch ein Feuer verlor, kehrte Fred nach Berlin zurück und hatte Glück im Unglück. Zufällig begegnete er dem Chef einer Konferenztechnikfirma, dem er spaßeshalber anbot, den Umzug des Bundestags nach Berlin technisch umzusetzen – und bekam den Job. Bis heute ist Fred als technisch Verantwortlicher bei jeder Bundespressekonferenz unabkömmlich, weil er wie kein zweiter mit der Simultandolmetsch-Anlage eines deutschen Herstellers vertraut ist, die ihm den Spitznamen „Dr. Bosch“ einbrachte. „Vor kurzem wurde ich sogar gefragt, ob ich nicht ausbilden will, aber ich mache das nicht. Nine to Five – das ist nichts für mich.“

„Ich brauche mindestens fünf Frauen, metaphorisch gesprochen“

Diese Kurzformel für ein geregeltes bürgerliches Leben ist wie ein rotes Tuch für Fred. Als Vater von fünf Kindern, zu denen er eine liebevolle und fürsorgliche Beziehung pflegt, ist er zwar ein Familienmensch, der leidenschaftlich gerne kocht. Zugleich brauche er aber Freiraum, um kreativen Impulsen nachgehen zu können. „Frauen wollen hundertprozentige Zuverlässigkeit,“ bedauert Fred, dem es schon mal passiert, dass er zwei Tage im Probenraum verschwindet, ohne sich zu melden. Zurzeit bringt er seine erste Solo-CD heraus. Für eine Kostprobe seiner „Barmusik mit deutschen Texten“ greift Fred zur Gitarre und intoniert mit vernuschelter Stimme, die an sein Idol Udo Lindenberg erinnert, zu ruhigen Akkorden skurill-poetische Zeilen wie: „Im dichten Fichten-Dickicht – o Yeah – nicken dicke Fichten tüchtig.“ Und wie soll die Frau sein, die zu einem Mann passt, der von sich sagt „Ich bin halt ne Rakete, ich donnere durch die Gegend“? Kurze Pause. „Ich glaube, ich brauche mindestens fünf Frauen, metaphorisch gesprochen.“ Sagts und summt leise den Refrain eines Songs von Meredith Brooks, dessen Protagonistin unzählige Attribute des weiblichen Seins auf sich vereint: „I am a bitch. I’m a lover. I’m a child. I’m a mother. I’m a sinner. I’m a saint. And I do not feel ashamed.“ Eines steht fest: Auch die Frau an Freds Seite wird es nicht mit einem, sondern mit mindestens sechs Männern zu tun haben.

„Ein bisschen Bemutterung lasse ich mir auch gerne gefallen“

Seine Traumfrau, die in seinem Alter und „eher burschikos“ sein kann – „vom Typ her Margot Käßmann ähnlich“ – sollte Lust haben, mit ihm, dem Malerei-Fan, Ausstellungen anzuschauen, aber auch die eine oder andere Nacht durchzutanzen. Idealerweise ist sie finanziell unabhängig, hat mütterliche Qualitäten – „meine jüngste Tochter ist vier Jahre alt, und ein bisschen Bemutterung lasse ich mir auch gerne gefallen!“ – und viel Humor. „Wichtig ist, dass sie mit meiner Geschwindigkeit mithalten und mir Paroli bieten kann,“ ergänzt Fred und lacht. Sicher ist: Sie wird gemeinsam mit Fred keine Langeweile mehr kennen.

Was Fred mag:

  • Sich künstlerisch verwirklichen
  • Frauen, die unabhängig und mütterlich zugleich sind
  • Das kreative Chaos in seinem Schrebergarten

Was Fred nicht mag:

  • Ein geregeltes bürgerliches Leben
  • Humorlosigkeit
  • Hundertprozentige Zuverlässigkeit

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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