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Elisabeth, 66
Werbe- und PR-Expertin
Heidelberg

Elisabeth, 66
Werbe- und PR-Expertin
Heidelberg

„Ich liebe große Auftritte“

Elisabeth

kennenlernen?Chiffre: 7E9BEB93

Geschäftsfrau trifft Bikerin: In ihrem Job als Werbe- und Marketingexpertin fliegt Elisabeth um den Globus, um Verlage in Frankreich, Japan oder USA zu beraten. Privat ist die Wahlheidelbergerin mit ungarischen Wurzeln seit ein paar Jahren viel lieber auf zwei Rädern unterwegs: Mit ihrer Harley Davidson ist die 66-Jährige schon quer durch Marokko und die USA gefahren. Fit für ihre Abenteuerreisen hält sie sich beim Powerworkout im Sportstudio und beim Joggen auf dem Philosophenweg. Bei einem ersten Date würde die Kunstsammlerin gerne durch die lange Nacht der Museen streifen und ihrem nächsten Partner irgendwann den schönsten Ausblick der Welt zeigen – den Sternenhimmel über der Sahara.

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Elisabeth gibt gerne Gas und das nicht nur als Werbe- und Marketingexpertin mit eigener Firma. Wenn die 66-Jährige nicht gerade mit dem Sportwagen zu Geschäftsterminen in München, Düsseldorf oder Berlin düst, ist sie am liebsten mit ihrer Harley Davidson auf Tour, auf den kurvigen Straßen durch die nahe gelegene Pfalz oder den Odenwald. Den Motorradführerschein hat sie mit 59 Jahren gemacht „und mir die Maschine zum Sechzigsten selbst geschenkt“, sagt die Wahlheidelbergerin mit einem Lächeln, wenn sie an die Gesichter ihrer Freunde denkt, als sie bei der Geburtstagsparty im Bootshaus am Neckar vorfuhr.

„Ich liebe große Auftritte“, gesteht sie, „aber auch alte Filme! Schon mit 15 Jahren habe ich davon geträumt, einmal als Easy Rider unterwegs zu sein, mit dem Wind im Gesicht und vor mir nichts als weite Welt.“ Für dieses Lebensgefühl von Freiheit ist Elisabeth in den letzten Jahren weit gefahren: 4000 Kilometer durch die USA über die Route 66, entlang des Grand Canyon durch Colorado über Arizona bis nach Las Vegas. Mit ihrer Motorrad-Clique, fünf Freundinnen, die sie über ihren Harley-Händler kennen gelernt hat, ist sie 3500 Kilometer durch Marokko gebrettert, um anschließend auf Kamelen durch die Sahara zu reiten und in der Wüste unterm freiem Sternenhimmel zu übernachten.

„Ich will mehr vom Leben als in schicken Hotels zu sitzen“

Auch mal einen neuen Kurs einzuschlagen und sich vom Leben überraschen zu lassen, diese Offenheit hat Elisabeth weit gebracht. Als sie 2008 im Anschluss an ein Meeting in Tokio spontan in einen Zug Richtung Westen stieg, um nur mit dem Rucksack zwei Wochen lang auf eigene Faust das Land zu erkunden, auf  Trekkingtrails durch Peru oder die nördliche Mongolei. „Wir sind durch Bergwälder gewandert und haben in Gebirgsseen gebadet“, schwärmt sie von Momenten, in denen sie das findet, was sie als junge Geschäftsfrau manchmal vermisst hat: „Nicht nur im Businessoutfit in schicken Hotels zu sitzen, sondern mehr über das ursprüngliche Land und seine Leute zu erfahren.“

Unterwegs durchs Leben habe sie viel Wichtiges über sich selbst gelernt, sagt sie im Rückblick. „Ich bin heute entschlossener als mit 40 Jahren und denke nicht mehr so viel darüber nach, was andere sagen“, erzählt sie. Damals war sie noch verheiratet mit dem Mann, der lange ihr Geschäftspartner und Seelenfreund war. „Er war das Genie mit den Ideen, ich die kreative Verkäuferin.“ Über 20 Jahre lang verwirklichte das Powerpaar Projekte auf der ganzen Welt, bis die Vorstellungen vom Leben zu zweit nicht mehr zusammen passten. „Er wollte es ruhig und gemütlich haben, ich noch einmal etwas erleben.“ Seit der Scheidung 2010 weiß Elisabeth umso genauer, was sie in der Liebe braucht: „Einen Mann, der noch nicht satt ist, noch viel im Leben vor hat, aber auch gerne in die Rolle des fürsorglichen Gentleman schlüpft.“ Dann genießt es Powerfrau Elisabeth besonders, wenn er ihr die Tür aufhält, beim Essen den Wein aussucht oder die romantischen Gedichte von ihrem Lieblingsautor Hermann Hesse vorliest. „Und ganz wichtig: die Spinnen von meiner Dachterrasse verjagt!“, sagt in Elisabeth, mit einem Lächeln, die sich auch Mann mit spannenden Geschichten, Lebenserfahrung und „Familienpackung“ gut vorstellen könnte, eigenen Kindern, vielleicht Enkeln.

„Nichts törnt mich bei einem Mann so ab wie Interessenlosigkeit“

Denn dass sie nie eigene Kinder bekommen hat, ist einige der wenigen Entscheidungen, die Elisabeth manchmal bereut. Umso lieber springt sie bei ihrer Nichte und deren kleinen Sohn als „Omatante“ ein und geht mit ihrer fünf Jahre jüngeren Schwester plus Schwager auf große Fahrradtouren, dieses Jahr eine Woche an der Mosel. „Ich bin ein Familienmensch“, sagt Elisabeth, die mit 25 Jahren aus Siebenbürgen nach Deutschland kam, mit Nichts als dem Abitur in der Tasche – und einem Talent für Sprachen. Von ihrer Mutter, einer gebürtigen Ungarin, habe sie Ungarisch gelernt, vom Vater Deutsch, Rumänisch und Russisch in der Schule. Neben dem BWL-Studium in Pforzheim lernte sie Englisch und Französisch, von Verwandten im Norden Schwedisch. „Heute liebe ich es, wenn bei großen Essen in allen Sprachen durcheinander geredet wird, das ist für mich der Inbegriff von Familie“, schwärmt Elisabeth.

Ihre Heimat hat Elisabeth längst in Heidelberg-Neuenheim gefunden, wo sie seit den 90ern lebt. Um die Ecke das Fitnessstudio, in dem sie Powerworkout-Kurse besucht, wenige Meter weiter führt ihre Joggingstrecke den Philosophenweg hinauf. „Ich bin in der schicken Gegend wahrscheinlich die einzige, die einen ganzen Sonntag im Gammellook Zeitung lesen kann oder in matschigen Sneakers oder Bikerjacke über den Markt schlendert“, sagt Elisabeth.
Lieber als in teure Designerhandtaschen oder Edelpumps investiert sie in Accessoires für ihr Motorrad, wie den neuen Spezialauspuff mit röhrenden Sound oder in Lieblingsstücke, die sich auf ihren vielen Geschäftsreisen entdeckt, wie die mit Blumen bestickten Lederboots oder die von Paul Wunderlich gestalteten Ketten – ein Hinweis auf Elisabeths Liebe zur Kunst.

Im Treppenhaus ihrer Siebzigerjahre-Villa hängen die Aktbilder, die Elisabeth früher selbst gemalt hat. Im Wohnzimmer die Statue einer glänzenden Daphne, das Werk einer befreundeten Bildhauerin. Die großen Gemäldeszenen in verwaschenen Farben sind von einem bekannten Künstler aus Budapest. „Egal, was das Leben bringt und wohin es einen führt“, sagt Elisabeth, „man sollte es immer mit guten Freunden verbringen.“

Was Elisabeth mag:

  • Die romantischen Gedichte von Hermann Hesse
  • Ihre bestickten Flower-Power-Lederboots
  • Männer, die Spinnen und anderes Getier vertreiben

Was Elisabeth nicht mag:

  • Männer, die keine eigenen Interessen haben
  • Sonntags morgens hetzen müssen
  • Vor lauter Gemütlichkeit nichts Neues erleben

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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