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Corinna, 47
PR-Allrounderin
Bonn und München

Corinna, 47
PR-Allrounderin
Bonn und München

„Mit Geld kann man mich nicht beeindrucken“

Corinna

sucht nicht mehr

Corinna ist eine rheinische Frohnatur inklusive Wiener Wurzeln. Bestimmt auch deshalb ist sie in ihren Jobs so erfolgreich: Nachdem Sie lange bei der Harald-Schmidt-Show gearbeitet hat, ist sie heute eine kreative One-Woman-Show: Sie macht unter anderem PR für Prominente, ist Best-Ager-Model, Business-Coach, designt Kleider und erzählt auf ihrem Blog kommteineblondine von ihrem Single-Leben zwischen Rheinland und München. Was auf den ersten Blick wie ein Dasein auf der Überholspur wirkt, ist bei genauerem Hinsehen ein sehr ausgewogenes Leben. Denn die 47-Jährige hat nach einigen Tiefschlägen ihre Mitte gefunden.

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Kein blondes Gift, keine Praline, kein Mäuschen: Corinna ist von der eleganten, entspannten Sorte. Schmal, lebensfroh, temperamentvoll, mit beneidenswert glatter Haut und Hildegard-Knef-Stimme. Lustig ist sie außerdem, lacht viel, laut und für ihr Leben gerne. „Manche Leute denken vielleicht: Was ist das für eine affektierte Alte? Vermutlich, weil sie sich vor mir erschrecken“, erzählt sie. „Dabei nehme ich mich auch gerne selbst auf die Schippe. Das Leben ist ernst genug.“

„Ich hasse Hausarbeit!“

In der Münchner Altstadt lebt sie wie aus der Wohnzeitschrift: wenige, qualitativ hochwertige Möbel und warme Farben treffen auf ein paar Zeitschriften, moderne Kunst und zwei Rasse-Kater. Überflüssigen Schnickschnack und Chaos in dunklen Ecken sucht man bei Corinna vergebens. Das liegt vor allem an ihrer „guten Seele“, einer Zugehfrau. „Ich mag und brauche die Ordnung, weil ich den ganzen Tag kreativ arbeite. Aber ich hasse bügeln, Hausarbeit machen und solche Dinge, deshalb gebe ich das ab.“ So bleibt Zeit für das, was sie richtig gut kann, etwa: tolle Kleider entwerfen, mit viel Empathie Menschen coachen, witzig schreiben. Ursprünglich wollte Corinna Köchin werden, hat dann aber Jura studiert. Weil sie die Medien auch reizten, nutze sie ein Wartejahr vor dem Referendariat für einen Versuch in der TV-Branche – und hat es geschafft: Sie war jahrelang Mitarbeiterin in Harald Schmidts Late-Night-Show. Anschließend entdeckte und lebte sie nach und nach ihre vielen Talente.

„Wie funktioniert das in der Mitte des Lebens?“

Ausschlaggebend für ihren Erfolg: „Bei mir gilt ‚You see what you get‘, ich spiele keine Spielchen“, sagt Corinna. Sie glaubt an sich und das, was sie kann. Und sie hat im Lauf der Zeit gelernt, sich ehrlich und liebevoll um sich selbst zu kümmern. Anlass dafür war mit Sicherheit auch ihre Gehirnblutung vor einigen Jahren. „Ich habe schon an der anderen Seite angeklopft“, sagt sie. Zu sich zu kommen und bei sich zu bleiben, fiel Corinna zwar nicht immer leicht, „man muss sich dafür ja viel mit Dingen aus der Vergangenheit beschäftigen. Aber als ich damit ein Stück marschiert bin, stellte ich fest, dass es mir mit mir selbst ganz wunderbar geht.“ Derzeit geht sie noch einen Schritt weiter: „Ich erfinde mich gerade neu und frage mich Dinge wie: Wie sieht mein Leben aus? Möchte ich etwas ändern? Wie funktioniert das in der Mitte des Lebens? Da ist das spannendste Projekt, das ich je hatte.“

„Vielleicht gehe ich doch irgendwann auf die Bühne“

Zu diesem Projekt gehört auch, dass sie wieder singt. Ihre Jugendzeit über war sie 16 Jahre in einem Leistungschor, hat aber mehr als zwanzig Jahre lang nicht mehr gesungen. „Vor drei Monaten fing ich wieder an. Ich muss mich erst etwas ausprobieren, vielleicht gehe ich damit aber doch irgendwann auf die Bühne.“ Eine weitere Veränderung: Im Frühjahr 2015 entschied sie sich, mehr Zeit in München zu verbringen, wo sie viele Freunde hat. „Ich habe allerdings festgestellt, dass ich sie hier nicht öfter sehe als früher. Außerdem geht es mir in Bonn irgendwie besser.“ Deshalb wird sie künftig wieder hauptsächlich in Bonn leben, auch wenn sie weiterhin viel in München sein wird. „Ich habe genügend Bekannte, wo ich im Wechsel immer wieder unterkommen kann.“

„Ich bin die italienische Mamma“

Corinna macht sich ihr Leben eben heute so, wie es ihr gefällt. Am liebsten mit vielen Menschen um sich. „Ich bin der Verschnitt italienische Mamma, bei mir ist immer die Tür auf. Ich liebe es, ein Dinner zu geben.“ Gutes Essen macht sie ohnehin immer glücklich, „auch wenn ich vielleicht nicht so aussehe“, sagt sie lachend. „Ich hasse es nur, mir mittags irgendwas zwischen die Kiemen zu schieben. Deshalb esse ich abends, bewusst und schön in Ruhe mit frischen und authentischen Zutaten. Das ist für mich der reine Genuss.“ Manchmal kocht sie auch für sich alleine, noch lieber geht sie essen. „Auch das oft mal alleine. Ich fahre sogar ohne Begleitung in den Urlaub. Viele Menschen fühlen sich dabei vielleicht komisch, ich nicht. Und das ist großartig!“

„Mit Geld kann man mich nicht beeindrucken“

Die Bereitschaft, Kompromisse zu machen, wenn man alleine gut zurechtkommt, sinke dabei natürlich, gibt sie zu. „Ich brauche niemanden, nur um jemanden zu haben. Trotzdem wünsche ich mir eine Partnerschaft. Allerdings warte ich ab statt zu suchen.“ Auf wen? Garantiert auf keinen Prahler: „Ich kenne viele Leute mit sehr viel Geld – und genau deshalb kann man mich damit nicht beeindrucken. Das ist nicht das Leben, nicht das, was zählt.“ Weitere No-Gos: „Raucher. Und wenn eine Bekanntschaft aus dem Internet mein Foto googelt, um alles Mögliche über mich herauszufinden. Hat so jemand dann auch noch Angst, weil ich über meine Dating-Erfahrungen blogge und sperrt mich plötzlich, finde ich das ziemlich unentspannt.“

„Mittlerweile mag ich auch Glatze“

Was ihr gefällt, kann sie pauschal aber nicht sagen. „Früher fand ich dicke, blonde Locken toll. Mittlerweile mag ich auch Glatze. Wichtiger als die Optik ist mir, dass man zusammen lachen kann und den Blick auf das Leben teilt.“ Sprich: gemeinsam Dinge unternehmen, sich sozial engagieren, miteinander ankommen. „Dazu gehört für mich, dass beide so sein können und dürfen, wie sie sind, ohne sich verbiegen zu müssen. Den Rest muss ich fühlen. Das muss einfach matchen.“ Im Idealfall hat ihr Match auch Lust, an ihrem „Finale“, wie sie es nennt, teilzuhaben. Corinna lebt dann im sonnigen Ausland am Wasser, um Romane zu schreiben und mit Liebe ein Bed and Breakfast zu führen. Zwei Mal pro Woche möchte sie abends kochen, dabei alle Gäste an einen großen Tisch zusammenbringen – und so alles verbinden, was ihr am Herzen liegt: gutes Wetter, tolle Menschen, tiefgründige Gespräche und geniales Essen.

Was Corinna mag:

  • Hühnerfrikassee
  • Ihren beigen Ledermantel
  • Den Film „Was das Herz begehrt“

Was Corinna nicht mag:

  • In festgefahrenen Bahnen denken
  • Botox
  • Kurzarmhemden

(Portraitfotos: sceneline studios)

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Vino, 41

Augenarzt

Jens, 35

Betriebsleiter

Bernadette, 29

Ärztin

Agnes, 38

Paartherapeutin

Lars, 38

Unternehmer

Natalie, 35

Projektleiterin