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Christoph, 39
Abteilungsleiter
Stuttgart

Christoph, 39
Abteilungsleiter
Stuttgart

„Ich liebe es, etwas mit meinen eigenen Händen zu bauen“

Christoph

sucht nicht mehr

Realist auf Höhenflug: Christoph aus Wendlingen am Neckar bei Stuttgart will das erste Mal beim Gleitschirmfliegen abheben und zum Kite-Surfen an den Gardasee. Als Ausgleich zu seinem Bürojob als Leiter zweier Abteilungen einer internationalen Prüfgesellschaft sucht der 39-Jährige in seiner Freizeit spannende Wege in die Natur: Er ist im Roten Meer mit Riesenschildkröten getaucht, tourte mit dem Motorrad über die Seealpen und auf Skiern durch die kanadischen Rocky Mountains. Neue Energie für seine Abenteuerreisen schöpft der studierte Maschinenbauer in seiner Werkstatt, wo er Badezimmer-Möbel designt oder eine neue E-Gitarre baut. Für seine nächste Partnerin würde Christoph gerne sein Lieblingsessen Schweinbraten mit Serviettenknödel kochen – und irgendwann zu zweit auf der Harley die Westküste der USA entlangfahren.     

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2017 will Christoph gleich doppelt hoch hinaus. Der Gutschein fürs Gleitschirmfliegen liegt schon bereit. „Meine Freunde haben mich außerdem zum Kite-Surfen überredet“, sagt der 39-Jährige mit einem Lächeln. Im Leben immer wieder den Absprung aus dem Alltag zu schaffen und auch einmal neue Wege zu gehen, das hat den Wahl-Wendlinger schon immer gereizt. Für dieses Gefühl von Freiheit ist er mit Freunden auf dem Motorrad über die Seealpen über Nizza bis nach Monaco und durch das Piemont gebraust und hat vor ein paar Jahren „den Trip seines Lebens“ gebucht. 10 Tage lang war er damals mit einem Skiguide in den kanadischen Rocky Mountains unterwegs, jeden Tag in einem anderen Skigebiet, um bei minus 30 Grad durch Buckelpisten und tiefen Pulverschnee zu brettern.

  „Ich habe ein Abenteurer-Herz und den Kopf eines Sicherheitsmenschen“

 „Ab und zu an meine eigenen Grenzen zu gehen und zu spüren, wie mein Kopf und mein Körper richtig powern müssen, das fühlt sich lebendig an“, sagt der leidenschaftliche Skifahrer, der im Winter so oft wie möglich im Bregenzer Wald auf den Brettern steht, der für einen Adrenalinkick aber nie ein unkontrollierbares Risiko eingehen würde. „Mich mit Lawinenpiepser und Airbagrucksack aus dem Helikopter zu stürzen wäre nicht mein Ding“, sagt Christoph. „Ich habe vielleicht ein Abenteurer-Herz, aber auf jeden Fall den Kopf eines Sicherheitsmenschen.“

Eine Kombination, die ihn auf der Karriereleiter erfolgreich vorangebracht hat. Der gebürtiger Bremthaler, ein kleiner Ort im Taunus, leitet heute bei einer internationalen Prüfgesellschaft mit Sitz bei Stuttgart zwei Abteilungen, lässt Software entwickeln, segnet Gutachten ab oder wacht über das Qualitätsmanagement der Mitarbeiter.

„Es ist gut, immer ein Ziel im Kopf zu haben – auch wenn es dann anders läuft“

Neben der Karriere hat er auf sein Maschinenbaustudium einen Masters of Business Administration aufgesattelt. „Ich habe eigentlich immer ein neues Ziel, einen Plan im Kopf, aber bin auch entspannt, wenn dann alles ganz anders läuft“, sagt Christoph, der sich auch privat gerne in neue Bereiche hinein fuchst – wie das Fotografieren.

Die faszinierenden Bilder seiner Unterwasserkamera hängen über Couchecke und Esstisch, in Tauchurlauben am Roten Meer hat er Riesenschildkröten und leuchtenden Korallen aufgenommen, im Schlafzimmer eine bedruckte Leinwand mit einem Clownsfisch. Vor Kurzem hat er sich eine digitale Vollformatkamera gekauft, wie sie auch Profis benutzen. Über der Hausbar mit feinen Gin-Sorten, aus denen der Hausherr am liebsten „Hemingway Sour“ mixt, eine selbst geknippste Aufnahme der Skyline von Shanghai bei Nacht, im Regal ein Schwarzweißporträt seiner kleinen Nichten.

„Ich suche eine Partnerin, mit der ich etwas aufbauen kann“

„Als Schreibtischtäter genieße ich es besonders, mit beiden Händen zuzupacken, kreativ zu werden oder am Haus zu werkeln.“ Im Bad steht die Vollholzbank, die der 39-Jährige designt hat, im Büro seine E-Gitarrensammlung. Ein Instrument hat er aus einem Rohling gebaut, ein ziemlich mitgenommenes Stück in seiner Kellerwerkstatt mit 3D-Lack in Lederoptik restauriert.

Vor zehn Jahren ist er in das Haus seiner verstorbenen Großeltern gezogen. Im Apfelbaum hängt das Vogelhäuschen, das er als Kind geschreinert hat, drinnen der opulente Goldspiegel seiner Oma. „Ich bin ein Familienmensch“, sagt Christoph aus vollem Herzen. Die ein Jahr jüngere Schwester wohnt mit Mann und ihren beiden Töchtern bei Tübingen, die Eltern im 20 Kilometer entfernten Metzingen. „Ich bin oft dort und das nicht nur, um im Modeoutlet shoppen zu gehen“, sagt er. Über 40 Jahre sind seine Eltern verheiratet, für ihren Sohn ein Vorbild in Sachen Liebe – gerade weil das Paar auch Höhen und Tiefen erlebt und gemeistert hat. „Ich suche eine Partnerin, mit der ich etwas aufbauen kann“, sagt Christoph, der seit seiner letzten Trennung im Frühjahr 2016 auch genau weiß, was er nicht mehr möchte: „dass einmal gemachte Pläne so wichtig werden, dass man keine Spontaneität mehr zulassen kann.“

„Man muss sich vom Leben auch mal überraschen lassen“

Sich vom Leben auch einmal überraschen zu lassen, das ist Christoph in den letzten Jahren wichtiger geworden, erzählt er. Hat er sich früher vier bis fünf Mal in der Woche beim Training fürs lateinamerikanische Turniertanzen ausgepowert, lässt er sich heute öfter ganz bewusst treiben. Dann tourt er mit dem E-Mountainbike durch die Schwäbische Alb, zaubert in der Küche einen Braten mit selbst gemachtem Serviettenknödel oder relaxt mit Musik vor dem Kamin. Für die großen Holzboxen mit dem besonderen Klang ist er zum Hersteller nach Schwäbisch Gmünd gefahren, erzählt Christoph und lächelt: „Das Leben ist einfach zu kurz für halbe Sachen.“

Was Christoph mag:

  • Leder-Brogues – in seinem Schuhregal stehen elf Paar
  • Vor dem Kamin Kaffee trinken – „Mein absolutes Sonntags-Gefühl!“
  • Schweinebraten in Biersauce mit Serviettenknödel

Was Christoph nicht mag:

  • Unordnung – „Davon werde ich total kribbelig!“
  • Zigarettenrauch
  • Frauen, die nicht Ski fahren – „Wir würden uns im Winter viel zu wenig sehen!“

(Portraitfotos: sceneline studios)

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