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Bernadette, 29
Ärztin
Mainz

Bernadette, 29
Ärztin
Mainz

„Ich liebe Dinge mit Geschichte“

Bernadette

kennenlernen?Chiffre: 7E8976EE

Bernadette weiß genau, was sie will, auch wenn es manchmal eine ungewöhnliche Mischung ist. Die 29-jährige Medizinerin aus Mainz kombiniert ausgefallene Klamotten mit einer alten Arzttasche, bunte Farben mit klassischen Möbeln und überlässt beim Flirten gerne dem Mann den ersten Schritt – obwohl sie eine emanzipierte Frau ist. Zeitweise wirkt sie wie ein lebender Widerspruch, aber einer mit Humor und guter Laune. Zumindest wenn sie nicht gerade auf der Straße von jemandem ausgebremst wird.  

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Wer Bernadette in ihrer Altbauwohnung in der Mainzer Oberstadt besucht, kann viel entdecken. Frauenschuhe quasi als Kunst an der Wand etwa, ein Kuhfell als Läufer im Wohnzimmer oder ein ausgedienter Nachttopf als Blumentopf, dazu historische Uhren und antike Schmuckkästchen. „Ein bisschen wie bei Oma“, sagt sie schmunzelnd. Denn die Schätzchen kontrastiert Bernadette durch Wände in lila, rot oder auch himmelblau. Sie gestalte gerne, liebe es, kreativ zu sein, erklärt sie. Das Besondere allerdings: Die schlagfertige Frau mit den dunkelblonden Locken hat zu fast allem etwas zu erzählen. Dass ihre Mutter mit dem Kerzenständer vom Küchentisch einst nachts über den Hof zur Toilette gegangen ist beispielsweise. „Ich liebe Dinge mit Geschichte“, sagt sie mit einem Strahlen. Und weil das so ist, kann sie mit Wonne Stunden auf Flohmärkten und in Antikläden verbringen.

„Ein Vegetarier hätte es schwer bei mir“

Auf dem heimischen Sofa trifft man Bernadette dagegen eher selten an. Außer dem „Tatort“ guckt sie kaum fern. „Ich bin voller Energie“, sagt sie. Wenn sie an freien Wochenenden also nicht gerade ihre über die Republik verteilten Freunde besucht, muss sie „zumindest einmal vor die Tür“. Man trifft sie dann schon mal im Kulturzentrum „Schlachthof“ in Wiesbaden, auf Konzerten oder in Clubs. Sie stehe auf elektronische Musik, Richtung House. Und mindestens einmal die Woche gehe sie laufen. „Jetzt will ich mit Yoga anfangen. Vielleicht werde ich dadurch ja etwas ruhiger.“

Bernadette lacht, sie weiß, dass manche ihr Tempo nicht mitgehen können. Und dass sie zuweilen fröhlich Widersprüche in sich vereint. Seit frühester Kindheit bereits isst sie beispielsweise kein Fleisch mehr. Ein möglicher Partner dürfte jedoch auch ein saftiges Steak schätzen. Mehr noch: „Ein Vegetarier“, sagt sie, „hätte es eher schwer bei mir.“ Ganz im Ernst. Sie finde das etwas unmännlich, erklärt sie dann. Ja, es gibt für sie einfach Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die sie reizvoll findet.

„Ich kann zwar auf mich selbst aufpassen, aber er darf mich auch gerne beschützen“

Kein Zweifel, die 29-Jährige, aufgewachsen in einer Kleinstadt im Rheingau, ist eine emanzipierte Frau. Sie hat in Dresden und Mainz Medizin studiert, ihren Doktor gemacht und ist heute Assistenzärztin in der Gynäkologie einer Klinik. Das sei nicht nur vom Kopf, sondern manchmal auch körperlich anstrengend, erklärt sie. „In meiner härtesten Nacht habe ich acht Geburten begleitet und stand zwei Mal im OP.“ Doch so tough sie auch sein mag: Als Partner wünscht sie sich einen großen Mann, muskulös, einer der sie auch beschützen könnte. „Obwohl ich natürlich gut selber auf mich aufpassen kann.“

In Liebesdingen ist Bernadette eben gerne ein wenig altmodisch. Sie hat zum Beispiel keine Lust, beim Flirten den ersten Schritt zu tun. Das sei aber sicher nicht der Grund, warum sie seit vier Jahren Single ist. Männer hat die Ärztin nämlich einige getroffen seitdem, auch über ElitePartner. Gefunkt hat es bislang nicht. „Obwohl meine Ansprüche wirklich nicht abgehoben sind“, wie sie findet. Einige, erzählt sie, waren wie aus dem Katalog, ein bisschen zu perfekt. Bei anderen vermisste sie hingegen den Plan, wohin es mit ihnen gehen soll. Ihr Traummann müsse keinen prestigeträchtigen Job haben, macht sie klar. „Aber er muss mich überraschen können und mit seinem Leben etwas anfangen“.

Bernadetts Plan? Ein Auslandseinsatz mit „Ärzte ohne Grenzen“

Was Bernadette mit ihrem eigenen Leben noch vorhat, weiß sie recht genau: Sie liebt Kinder und möchte später eine Familie gründen, vorher aber gerne für ein paar Monate mit „Ärzte ohne Grenzen“ ins Ausland gehen. Sie weiß, worauf sie sich dabei einlässt. Nach dem Abitur hat sie als Aushilfe in einem Krankenhaus in Indien gearbeitet, mitten im Urwald Leprakranke verbunden. Für sie war das auch ein Testlauf für ihren Beruf. „Da kann dich nichts mehr umhauen“, meint sie. Als Studentin hat Bernadette dann in Nicaragua ein mobiles Ärzteteam begleitet und in Äthiopien Kinder unter einfachsten Bedingungen auf die Welt gebracht. „Wie bei uns vor langer Zeit, das war beeindruckend.“

Seitdem genießt die Ärztin die Vorzüge in Deutschland umso mehr. Sie liebt Ordnung („Ich verpasse eher mal den Zug, als dass nicht aufgeräumt ist“) und von Zeit zu Zeit auch einen guten Tropfen, im Moment vor allem einen trockenen Sauvignon Blanc aus Rheinhessen. Was kein Wunder ist: Die humorvolle Winzertochter war einst Weinkönigin für die Region Rheingau. Sie hat das nicht nur aus Heimatliebe gemacht, sie ist auch viel rumgekommen damals, sogar bis nach Riga. „Ich habe das Reisen sehr genossen“, sagt sie – und hat diese Leidenschaft behalten. Mit dem Rucksack tourte sie vor kurzem durch Honduras, wo ihre Schwester gerade lebt. Im Herbst soll es nach Kuba gehen. Vor einem Aktivurlaub sollte es einem Partner also besser nicht bange sein. In einem anderen Punkt gibt sich Bernadette dagegen sehr viel toleranter: Sie würde jederzeit auch einen Biertrinker an ihrer Seite akzeptieren.

Was Bernadette mag:

  • Männer, die kochen können
  • Frühstück samstagmorgens auf dem Mainzer Wochenmarkt
  • Einkaufen im kleinen Kaufladen ihres Patenkinds

Was Bernadette nicht mag:

  • Autofahrer, die vor ihr herschleichen
  • Kritik ohne Verbesserungsvorschläge
  • Unzuverlässigkeit

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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