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Beatrice, 41
Pharmazeutin
Berlin

Beatrice, 41
Pharmazeutin
Berlin

„Ich suche einen Partner, der einer starken Frau auf Augenhöhe begegnen kann“

Beatrice

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An Abenteuerlust ist Beatrice nicht zu toppen: Für ein Sabbatical in Argentinien, bei dem ihre Tango-Leidenschaft entbrannte, gab die Pharmazeutin ihre sichere Anstellung auf. Kaum entdeckte sie kürzlich ihr Faible fürs Nähen, hatte sie schon zwei Kurse absolviert und ihren ersten Bleistiftrock geschneidert. Im letzten Sommer nutzte sie einen Mallorca-Urlaub, um den Segelschein zu machen. Was die attraktive 41-Jährige sich in den Kopf setzt, zieht sie durch. Jetzt fehlt nur ein tatkräftiger Mann, der mit dem sie über die Seen schippern kann.

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Auf dem Küchentisch ihrer Altbauwohnung in Berlin-Friedrichshain: üppig blühende Tulpen, die den Raum gelb leuchten lassen. „Selbst gepflückt“, sagt Beatrice stolz. „Immer häufiger zieht es mich aufs Land, wo meine Eltern leben.“ Die 41-Jährige ist gerade mühelos in Pumps die fünf Stockwerke hochgelaufen. Dann erzählt sie von einem Ausflug auf die heimatlichen Felder im Oderbruch, wo sie geboren und aufgewachsen ist. Fragende Blicke ist Beatrice gewohnt. Tippt man angesichts ihres exotischen Charmes doch unwillkürlich auf südländische Wurzeln. Tatsächlich ist sie in der Nähe zur polnischen Grenze groß geworden, wo ihre Eltern einen Hof mit Schafen, Ziegen und Gänsen bewirtschafteten. „Ich war von klein auf ein Außenseiter, sehr wissbegierig und habe lieber Bücher gelesen, statt auf dem Feld zu helfen.“

„Ich führe die Dinge einfach gerne zu Ende“

Nach dem Abitur, das sie als eine der Besten bestand, war Beatrice unschlüssig darüber, was sie studieren sollte und liebäugelte mit Kunst oder Sprachen. Um möglichst schnell eigenes Geld zu verdienen, entschied sie sich aber letztlich für ein Pharmazie-Studium. Von ihrer Mutter, die in einer Apotheke arbeitet, kannte sie das Geschäft. „Mir war klar, dass sich danach viele berufliche Möglichkeiten eröffnen.“ Ihre Liebe für das Kreative hat sie heute, nach 20 Jahren wiederaufleben lassen als sie Lust bekam, sich selbst Kleidung zu entwerfen. Stolz zeigt sie ihren ersten Bleistiftrock, den sie nach dem Besuch von zwei Nähkursen im Rekordtempo geschneidert hat. „Ich führe die Dinge einfach gerne zu Ende“, kommentiert sie die für sie typische Entschlossenheit, die sie im letzten Sommer auch kurz hintereinander zwei Segelscheine absolvieren ließ – erst auf Mallorca, später auf dem Zeuthener See.

„Tango ist eine Welt für sich“

Leise Zweifel am ehrgeizigen Tempo kamen ihr mit Anfang 30, da war sie gerade in einem Pharmaunternehmen für medizinisches Marketing zuständig: „Ich hatte zu viel gearbeitet, das Leben schien an mir vorbei zu rauschen.“ Also stieg sie aus ihrem Job aus, nahm sich ein Sabbatical und reiste nach Argentinien. Dort entdeckte sie den Tango, „das ist eine Welt für sich, man verbringt jeden Abend nur mit Tanzen und hat nichts anderes mehr im Kopf.“ Dieses „obsessive Hobby“, das viele Jahre lang ihr Leben geprägt hat, trug  bereits ganz zu Anfang zur Trennung von ihrem damaligen Freund bei. „Der nahm zu Unrecht an, ich würde ihn betrügen und begann hinter meinem Rücken eine Affäre“, skizziert sie sie einen der Trennungsgründe. „Bis heute reagiere ich sehr empfindlich auf Unehrlichkeit“, resümiert Beatrice. Inzwischen ist die Tango-Szene nur noch ganz selten Schauplatz ihrer Freizeit. Heute genießt sie es, wieder mehr Zeit für Freunde mit anderen Interessen zu haben, die sie ins Theater oder Ausstellungen begleitet.

„Manchmal steht mir mein Perfektionismus schon im Weg“

Beruflich hat Beatrice inzwischen einen Job  gefunden, mit dem sie sich ethisch und moralisch identifizieren kann. : Seit einigen Jahren ist sie als Fachreferentin im Gesundheitswesen angestellt, wo sie die Verhandlungen über Medikamentenpreise mit vorbereitet. „Es ist fachlich spannend und abwechslungsreich, und ich arbeite für die richtige Seite im Gesundheitssystem.“ Als ehrgeizige Karrierefrau, so räumt Beatrice ein, werde sie oft als kühl und unnahbar wahrgenommen. Tatsächlich ist die Rolle der Mrs. Perfect aber nur eines ihrer Gesichter: Im Gespräch blitzen auch Zweifel und Selbstironie auf: „Ein Kontrollfreak bin ich schon. Und manchmal steht mir mein Perfektionismus auch im Weg“, gesteht die Single-Frau, die nicht zuletzt an ihren Partner hohe Ansprüche stellt. Inzwischen überdenke sie ihr eigenes Beuteschema, betont die 41-Jährige. Als Partner wünscht sie sich ein warmherziges Gegenüber, „mit Gefühlskälte kann ich nichts anfangen.“ Zugleich sollte ihr Partner wissen, was er will „und wie ein guter Tangotänzer auch in einer ebenbürtigen Beziehung führen können.“ Und natürlich sollte er einige Interessen mit ihr teilen, etwa sportlich sein. „Es wäre cool, gemeinsam durch den Volkspark joggen zu können.“ Beatrice selbst macht viel Sport, von Yoga bis Radfahren. Und wie steht es mit dem Kinderwunsch? Das hängt von vielen Faktoren ab, sagt Beatrice, die sich durchaus als Familienmensch bezeichnet. Nicht zuletzt auch von dem Partner an ihrer Seite, auf den sie sich jetzt erst einmal konzentrieren möchte. Am wichtigsten ist ihr, dass er jung geblieben ist, emotional, aber auch in seinem Lebensstil. Dass er seine Ziele mit Begeisterung verfolgt und Spaß an einem aktiven Leben hat – etwa an Unternehmungen wie dem Segeln. Ob mit oder ohne Segelschein, das spielt dann aber keine Rolle.

Was Beatrice mag:

  • An der Nähmaschine ihre kreative Seite ausleben
  • Auszeiten auf dem Land
  • Männer, die für ihre Ziele Berge versetzen und Bäume ausreißen

Was Beatrice nicht mag:

  • Alltag, der sich in Routinen erschöpft
  • Gefühlskalte Menschen
  • Zögern und Zaudern

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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Andreas, 36

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