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Anton, 61
Sprachtherapeut
Wien

Anton, 61
Sprachtherapeut
Wien

„Ich suche keine zweite Mutter, sondern eine selbstständige, lebendige Frau“

Anton

kennenlernen?Chiffre: 7E9B568A

Hinter der Eingangstür zu Antons Wohnung zeigt sich: Hier wohnt ein aktiver Mensch. In der Garderobe der Wiener Neubauwohnung unweit der Donau warten Rollerblades auf ihren nächsten Einsatz. Zweimal pro Woche macht Anton Sport: „Ich bin Sprachtherapeut für hörbehinderte Kinder. Die Arbeit gibt mir viel, aber sie saugt auch sehr an meinen Kräften.“ Rollerbladen, Joggen, Schwimmen, Gewichte stemmen, das lässt ihn zu sich selbst kommen. Der 61-Jährige ist groß, schlank, trägt eine schwarzer Brille, Lederhose und einen kleinen Ohrring. Er wirkt wie ein ruhiger Zeitgenosse. „Das glauben viele“, sagt er. „Doch innerlich brodelt es in mir.“

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Vielleicht arbeitet deshalb Anton nicht nur als Lehrer, sondern auch als Psychotherapeut. Zudem hat Anton 20 Jahre lang ein Kindertheater geleitet. „Manchmal weiß ich selbst nicht, wie ich das alles geschafft habe“, sagt er lachend. Denn Familie besaß er ja auch. Zu seinem heute 25-jährigen Sohn, der in Wien studiert, hat er engen Kontakt. Von seiner Frau hat sich Anton vor sechs Jahren scheiden lassen. „Ohne Groll. Es war einfach zu Ende. Wir konnten uns gemeinsam nicht weiterentwickeln.“

„Ich suche eine Frau, der geistiger Austausch wichtig ist“

Bis vor einigen Monaten gab es eine Freundin in Antons Leben. Doch so aktiv Anton selbst ist – diese Frau wollte zu viel auf einmal. „Ich möchte meine innere Welt stärker entfalten. Dazu brauche ich eine gelassene Gefährtin an meiner Seite.“ Als Mensch, der beruflich mit Sprache zu tun hat und selbst gerne eigene Gedanken notiert, schaut Anton sehr genau auf das, was Frauen in ihren Single-Steckbriefen schreiben. „Ich suche eine Frau, der geistiger Austausch wichtig ist“, sagt Anton. Erst im Zusammenspiel von Körper und Geist, sagt er, entstehe doch Anziehung. „Intelligente Frauen machen Lust!“ Ihn selbst interessiert neben Gedichten von Erich Fried und Theater auch klassische Musik, Weltmusik, Fado sowie Neue Volksmusik. Also jene, die Volksmusik ironisiert, wie das Blechbläserensemble von Mnozil Brass. „Nicht die Art von Blasmusik, die das Alpenvolk als Deppen darstellt“.

„Ich möchte aus zwei Welten eine neue gemeinsame Welt bauen“

Eine Frau, die es ihm zuhause gemütlich macht und ihn bekocht, das wäre nichts für Anton. „Ich brauche ja keine zweite Mutter.“ Eine lebendige Frau hingegen, die selbstständig denkt und ihre Position einbringt, die sucht er. „Ich möchte aus zwei Welten eine neue gemeinsame Welt bauen. Das hat viel damit zu tun, dem anderen gegenüber offen zu sein“. Apropos Offenheit. Klipp und klar stellt Anton fest: Er kann schwer mit Menschen umgehen, die angepasst leben oder sich nach Trends, etwa in der Mode, ausrichten.

Weil Anton noch einiges sehen will von der Welt, wäre eine Frau ideal, die gern unterwegs ist. „Ich fände es schön, zu zweit lange Reisen zu machen. In Ruhe, damit sich innere und äußere Eindrücke verbinden können.“ Mehrere Monate am Stück an einem Ort bleiben, und neben aktiven Dingen wie Wandern, Schnorcheln oder Schwimmen, auch Zeit haben fürs Fotografieren oder Schreiben. In gut drei Jahren geht Anton in Pension, dann ist genug Freizeit da. Mauritius, Seychellen, Thailand kennt Anton schon, Laos reizt ihn, doch auch Bali möchte er gern ein zweites Mal bereisen. „Dort gibt es viele Malschulen einheimischer Künstler. Dort möchte ich mehr über Malerei lernen.“ Sagt’s und nimmt stolz ein selbstbemaltes Stück balinesisches Treibholz in die Hand, das in einem Bücherregal lehnt

Natur nimmt ohnehin viel Raum ein in Antons Wohnung: Eine Zirbenschale schickt ihren Duft vom Küchentisch herüber, neben dem Sofa steht eine weitere handgedrechselte Schale auf einem Schemel. Am Fenster wachsen große und kleine Pflanzen und auch draußen auf dem Balkon, mit Fernblick aus dem siebten Stock, grünt es üppig. Hier lässt es sich unter der Pergola mit Weinreben gemütlich ein Glas trinken. Drinnen im Wohnzimmer plätschert im Zimmerbrunnen Wasser über hübsche Kiesel.

„Alles ist lösbar, wenn man miteinander kommuniziert“

„Wasser, Steine, Wald, das ist wichtig für mich. So bin ich aufgewachsen, das ist für mich entspannend.“ Anton kommt aus Osttirol. Nach mehreren Jahrzenten als Wiener kann er mittlerweile seine Heimat genießen. „Das ist gewachsen“, sagt er mit einem Lächeln. Schon als Gymnasiast kam er mit einem Stipendium nach Wien auf ein Internat. „Ich habe mich seit meiner Jugend selbst finanziert“, sagt Anton. „Darauf bin ich stolz.“ Stolz ist er auch darauf, kein nachtragender Mensch zu sein. Nur für Menschen, die glauben, taktieren zu müssen, hat er kein Verständnis. Etwa wenn Frauen glauben, sie müssten einen Mann schmoren lassen, damit er auf sie zukommt. Lieber setzt Anton aufs Miteinanderreden. Er ist überzeugt: „Praktisch alles ist lösbar, wenn man bereit ist, miteinander zu kommunizieren.“

„Als Paar wird alles sonniger“

Als herzlicher Mensch schließt er schnell Kontakte. „Ich bin nicht introvertiert“, sagt Anton. „Als Leiter eines Kindertheaters stand ich auch Jahrelang in der Öffentlichkeit. Ich mag das allerdings nicht.“ Statt vor einer Kamera oder in einer Rede Dinge verkürzt darzustellen, diskutiert er lieber von Angesicht zu Angesicht. „Dann bin ich auch gut in Situationskomik. Nur Witze erzählen ist nicht meins.“ Muss Anton aber auch gar nicht können. Dank seiner angenehm kultivierten, interessierten Art kommt man leicht mit ihm ins Gespräch. Ganz am Ende gibt er, der Therapeut, noch etwas zu: „Ich glaube nicht, dass man sich Verlieben erarbeiten kann. Für mich muss es „Wow“ machen beim ersten Treffen. Ich muss gleich das Gefühl haben, mich öffnen zu wollen.“ Und darauf freut sich Anton. „Denn wenn man wirklich liebt, ist auch der Alltag besonders“, sagt er. „Als Paar wird alles sonniger.“

Was Anton mag:

  • Mit jemandem offen kommunizieren
  • Lyrik von Erich Fried
  • Die Natur seiner Heimat Osttirol

Was Anton nicht mag:

  • Taktisches Verhalten im Umgang miteinander
  • Kommerzialisierte Volksmusik
  • Menschen, die Trends hinterherhecheln

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(Portraitfotos: sceneline studios)

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